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27.04.2021 10:08

Dorfgasthöfe unter Denkmalschutz: Nutzung als Co-Working-Spaces

Sabine zu Klampen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

    Die Fakultät Bauen und Erhalten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) ruft mit dem Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) vom 5. bis 12. September 2021 einen interdisziplinären Studierendenworkshop in Oberschwaben aus. Bewerbungen sind bis zum 31.05.2021 möglich.

    Studierende verschiedener Fachrichtungen befassen sich in dem Workshop eine Woche intensiv mit dem Baudenkmal Gasthof Adler in Isny-Großholzleute. Sie bekommen Impulse von Fachleuten aus der Denkmalverwaltung, Hochschule und Praxis, um auf Grundlage dieses Wissens ihre eigenen Ideen formulieren und visuell umsetzen zu können. Die Teilnehmer*innen vergangener Jahrgänge bewerteten vor allem die Kontakte zu Fachleuten und Kommiliton*innen verschiedener Fachrichtungen sowie mit den Eigentümer*innen und Kommunalpolitiker*innen als Bereicherung.

    Bei einer ganztägigen Auftaktexkursion werden ländliche Dorfgasthöfe besucht und die Potentiale dieser durch Leerstand gefährdeten Bau- und Denkmalgattung als Co-Working-Spaces auf dem Lande diskutiert. Der historisch bedeutende Gasthof Adler in Isny-Großholzleute steht zwar nicht leer, sucht aber eine neue Bestimmung. Die Digitalisierung und damit Dezentralisierung des Arbeitslebens, angetrieben durch den pandemiebedingten Strukturwandel, kann in Verbindung mit Natur, Freizeit, Kultur und Konsum zu neuen Lebensmodellen außerhalb der urbanen Zentren führen. Von der „Neuen Land-Lust" und einer „Renaissance des Landlebens" ist die Rede. Dabei spielen Gemeinschaft und Work-Life-Balance eine emotionale Schlüsselrolle.

    In diesem Jahr wird der Studierendenworkshop von den Akteuren des DNK, der HAWK und des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg (LAD) betreut. Als Gastreferent ist Ulrich Bähr eingeladen, geschäftsführender Vorstand von CoWorkLand eG und Projektleiter bei der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein. Für das kulturelle Verständnis der Gasthofgeschichte sorgen Beiträge von Ute Seibold, Gerhard Hölzle und Rudi Holzberger zur Gruppe 47 und der Kooperation LandZunge.

    Studierende mit Interesse an Fragen der Denkmalpflege, dem neuen Leben auf dem Land und der Idee der erweiterten Co-Working-Spaces, die eine Woche intensiv in betreuten Kleingruppen interdisziplinär und praxisbezogen zusammenarbeiten möchten, bewerben sich bitte bis spätestens 31. Mai 2021 mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem Lebenslauf bei anja.schuetz@bkm.bund.de
    Der Flyer zum Studierendenworkshop sowie ergänzende Informationen finden sich unter:
    https://www.dnk.de/organisation/#veranstaltungen


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Birgit Franz und Prof. Dr.-Ing. Georg Maybaum


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende
    Bauwesen / Architektur, Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Tier / Land / Forst, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Dorfgasthof als Co-Working-Space. 5. bis 12. September 2021: interdisziplinärer Studierendenworkshop in Oberschwaben. Bewerbungen sind bis zum 31.05.2021 möglich.


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