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27.04.2021 15:58

Landesverband der Jüdischen Gemeinden Niedersachsen fördert Graduiertenstipendium mit der Universität Hildesheim

Sara Reinke Stabsstelle Kommunikation und Medien
Stiftung Universität Hildesheim

    In Kooperation mit der Universität Hildesheim fördert der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen ein Graduiertenstipendium. Beginn des Stipendienprogramms ist die zweite Hälfte des Jahres 2021, das als Jahr von 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland präsent ist. Für das vierte Quartal 2021 ist eine erste Internationale Tagung vorgesehen, an der die Stipendiat*innen bereits teilnehmen werden.

    Das Promotionsstipendium wird zur Förderung hervorragender Promotionsvorhaben an der Forschungsplattform jüdisch-christlicher Dialogprozesse in Europa und Israel der Universität Hildesheim vergeben.

    Ausschreibung

    Die Stiftung Universität Hildesheim ist eine einzigartige europäische Profil-, Stiftungs- und Studierendenuniversität. Zu ihren charakteristischen Leitthemen, die für die vier Fachbereiche sowie die bestehenden Forschungszentren und Graduiertenkollegs konstitutiv sind, zählen Bildung, Kultur, Diversität und Digitalisierung.

    Für Nachwuchswissenschaftler*innen bietet die Universität Hildesheim optimale Studien- und Forschungsbedingungen in einem anregenden Setting und mit hervorragenden Möglichkeiten der Vernetzung auf einem Universitätsareal mit vier Standorten und bester Verkehrsanbindung im Großraum Hannover.

    In Kooperation mit der Universität Hildesheim fördert der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen ein Graduiertenstipendium. Beginn des Stipendienprogramms ist die zweite Hälfte des Jahres 2021, das als Jahr von 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland präsent ist. Für das vierte Quartal 2021 ist eine erste Internationale Tagung vorgesehen, an der die Stipendiat*innen bereits teilnehmen werden.

    Ziel der Förderung

    Das Promotionsstipendium wird zur Förderung hervorragender Promotionsvorhaben an der Forschungsplattform jüdisch-christlicher Dialogprozesse in Europa und Israel der Universität Hildesheim vergeben. Eine Kooperation mit dem bestehenden DFG-Graduiertenkolleg 2477 „Ästhetische Praxis“ sowie mit dem Graduiertenzentrum der Universität Hildesheim sind wünschenswert. Darüber hinaus besteht eine Forschungskooperation mit dem Center for the Study of Christianity an der Hebrew University, Jerusalem, die für einen internationalen Austausch genutzt werden soll.

    Laufzeit und Umfang der Förderung

    Die Förderung ist zunächst für ein Jahr bewilligt; eine Weiterfinanzierung ist vorgesehen, wobei die Förderhöchstdauer drei Jahre beträgt. Die finanzielle Förderung umfasst monatlich 1.450,00 € (Stipendium von 1.350,00 € zzgl. 100,00 € Forschungskostenpauschale). Ein Kinderbetreuungszuschuss und ein Familienzuschuss kann zusätzlich beantragt werden und es gibt die Möglichkeit einer Förderung von Auslandsvorhaben. Wenn für Sie keine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht, kann ein Krankenversicherungszuschuss in Höhe von 50% der Gebühren bis zu max. 100,00 Euro monatlich gezahlt werden. Die Förderung richtet sich nach den Nebenbestimmungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Förderung begabter Studierender sowie begabter Nachwuchswissenschaftler:innen.

    Die Universität Hildesheim bietet ihren Stipendiat*innen u.a.:
    - einen flexiblen Arbeitsraum zur Erstellung der Dissertation;
    - Unterstützungs- und Anschubformate für Forschung und Netzwerkbildung;
    - ein Programm zur Akademischen Qualifizierung und Weiterbildung zur Förderung fächerübergreifender akademischer Schlüsselkompetenzen (Teilnahme an mindestens 6 Kursen);

    Von unseren Stipendiat*innen erwarten wir:
    - die Erarbeitung einer Dissertation in einem der drei thematischen Schwerpunktfelder der Forschungsplattform – Vulnerabilität; Konvivenz; In-finition (s. Homepage) – und unter Anleitung der an der Forschungsplattform beteiligten Fachbetreuer:innen;
    - die Bereitschaft zur Mitwirkung an den Internationalen Tagungen zum jüdisch-christlichen Dialog;
    - Immatrikulation als Doktorand:in an der Stiftung Universität Hildesheim;
    - regelmäßige Teilnahme am Programm der Forschungsplattform; die Bereitschaft zur Vor-Ort-Präsenz wird vorausgesetzt;
    - transdisziplinäre Vernetzung;
    - jährliche Berichte über den Stand des jeweiligen Forschungsprojekts.

    Fördervoraussetzungen

    Am Auswahlverfahren teilnehmen kann, wer die Voraussetzungen für eine Dissertation an der Universität Hildesheim erfüllt. Dazu gehören ein überdurchschnittlich abgeschlossenes Master-Studium oder ein vergleichbarer Studiengang in den Fächern kath. Theologie, Philosophie, Erziehungswissenschaft u.a. mit Schwerpunkt in Diversity Education, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie oder Kulturpolitik.

    Die Forschungsplattform jüdisch-christlicher Dialogprozesse in Europa und Israel der Universität Hildesheim organisiert die Vergabe der Mittel des Landesverbands jüdischer Gemeinden von Niedersachsen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Kontakt zur Forschungsplattform: Prof. Dr. René Dausner, Stiftung Universität Hildesheim


    Originalpublikation:

    Die genaueren Regularien für das Auswahlverfahren orientieren sich an den Vorgaben der Begabtenförderungswerke: https://www.bmbf.de/de/die-begabtenfoerderungswerke-884.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Studierende, Wissenschaftler
    Religion
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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