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27.04.2021 16:07

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk fördert Graduiertenstipendium in Kooperation mit der Universität Hildesheim

Sara Reinke Stabsstelle Kommunikation und Medien
Stiftung Universität Hildesheim

    In Kooperation mit der Universität Hildesheim und der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk e.V. vergibt das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) die Promotionsstipendien in Abhängigkeit von der qualifizierten Bewerbungslage und der Förderquote, mindestens jedoch ein Stipendium zum 01. Oktober 2021.

    Für das vierte Quartal 2021, das als Jahr von 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland präsent ist, ist eine erste Internationale Tagung vorgesehen, an der die Stipendiat*innen bereits teilnehmen werden.

    Ausschreibung

    Die Stiftung Universität Hildesheim ist eine einzigartige europäische Profil-, Stiftungs- und Studierendenuniversität. Zu ihren charakteristischen Leitthemen, die für die vier Fachbereiche sowie die bestehenden Forschungszentren und Graduiertenkollegs konstitutiv sind, zählen Bildung, Kultur, Diversität und Digitalisierung.

    Für Nachwuchswissenschaftler*innen bietet die Universität Hildesheim optimale Studien- und Forschungsbedingungen in einem anregenden Setting und mit hervorragenden Möglichkeiten der Vernetzung auf einem Universitätsareal mit vier Standorten und bester Verkehrsanbindung im Großraum Hannover.

    In Kooperation mit der Universität Hildesheim und der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk e.V. vergibt das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) die Promotionsstipendien in Abhängigkeit von der qualifizierten Bewerbungslage und der Förderquote, mindestens jedoch ein Stipendium zum 01. Oktober 2021.

    Für das vierte Quartal 2021, das als Jahr von 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland präsent ist, ist eine erste Internationale Tagung vorgesehen, an der die Stipendiat*innen bereits teilnehmen werden.

    Ziel der Förderung

    Die Promotionsstipendien werden zur Förderung hervorragender Promotionsvorhaben an der Forschungsplattform jüdisch-christlicher Dialogprozesse in Europa und Israel der Universität Hildesheim vergeben. Eine Kooperation mit dem bestehenden DFG-Graduiertenkolleg 2477 „Ästhetische Praxis“ sowie mit dem Graduiertenzentrum der Universität Hildesheim sind wünschenswert. Darüber hinaus besteht eine Forschungskooperation mit dem Center for the Study of Christianity an der Hebrew University, Jerusalem, die für einen internationalen Austausch genutzt werden soll.

    Laufzeit und Umfang der Förderung

    Die Förderhöchstdauer beträgt drei Jahre. Die finanzielle Förderung umfasst monatlich 1.450,00 Euro (Stipendium von 1.350,00 Euro zzgl. 100,00 Euro Forschungskostenpauschale). Ein Kinderbetreuungszuschuss und ein Familienzuschuss kann zusätzlich beantragt werden und es gibt die Möglichkeit einer Förderung von Auslandsvorhaben. Wenn für Sie keine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht, kann ein Krankenversicherungszuschuss in Höhe von 50 Prozent der Gebühren bis zu max. 100,00 Euro monatlich gezahlt werden. Die Förderung richtet sich nach den Nebenbestimmungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Förderung begabter Studierender sowie begabter Nachwuchswissenschaftler*innen.

    Die Universität Hildesheim bietet ihren Stipendiat*innen u.a.:
    - einen flexiblen Arbeitsraum zur Erstellung der Dissertation;
    - Unterstützungs- und Anschubformate für Forschung und Netzwerkbildung;
    - ein Programm zur Akademischen Qualifizierung und Weiterbildung zur Förderung fächerübergreifender akademischer Schlüsselkompetenzen;

    Von unseren Stipendiat*innen erwarten wir:
    - die Erarbeitung einer Dissertation in einem der drei thematischen Schwerpunktfelder der Forschungsplattform – Vulnerabilität; Konvivenz; Infinition und unter Anleitung der an der Forschungsplattform beteiligten Fachbetreuer*innen; Informationen zu den Schwerpunktfeldern unter: https://www.uni-hildesheim.de/dialogprozesse
    - die Bereitschaft zur Mitwirkung an den Internationalen Tagungen zum jüdisch-christlichen Dialog;
    - Immatrikulation als Doktorand*in an der Stiftung Universität Hildesheim;
    - regelmäßige Teilnahme am Programm der Forschungsplattform; die Bereitschaft zur Vor-Ort-Präsenz wird vorausgesetzt;
    - Teilnahme am Seminar- und Konferenzprogramm der durch die Leo Baeck Foundation geförderten Dialogperspektiven;
    - transdisziplinäre Vernetzung;
    - jährliche Berichte über den Stand des jeweiligen Forschungsprojekts;
    - sowie die Einhaltung der Förderverpflichtungen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.

    Fördervoraussetzungen

    Am Auswahlverfahren teilnehmen kann:
    - wer die Voraussetzungen für eine Dissertation an der Universität Hildesheim erfüllt. Dazu gehören ein überdurchschnittlich abgeschlossenes Master-Studium oder ein vergleichbarer Studiengang in den Fächern kath. Theologie, Philosophie, Erziehungswissenschaft u.a. mit Schwerpunkt in Diversity Education, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie oder Kulturpolitik.
    - wer die Voraussetzungen für eine Förderung durch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk erfüllt. Nähere Angaben hierzu finden Sie auf der folgenden Website:
    https://eles-studienwerk.de/bewerbung/promovierendenfoerderung/

    Die Bewerbungen mit allen notwendigen Unterlagen sind per Email zu senden an:
    bewerbung@eles-studienwerk.de Die Bewerbungsfrist endet am 01. Juni 2021.

    Auf der Basis der Begutachtung durch die Forschungsplattform jüdischer-christlicher Dialog-prozesse in Europa und Israel erfolgt die Auswahl durch das Promotionsauswahlgremium des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Kontakt zum Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk: Dr. Maria Ulatowski, ulatowski@eles-studienwerk.de

    Kontakt zur Forschungsplattform: Prof. Dr. René Dausner, Stiftung Universität Hildesheim


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Studierende, Wissenschaftler
    Religion
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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