idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Teilen: 
20.05.2021 12:17

Online-Kolloquium am Leibniz-WissenschaftsCampus ComBioCat – Nachwuchsforscher ziehen Zwischenbilanz

Dr. Martha Höhne Pressestelle
Leibniz-Institut für Katalyse

    Gut ein Dutzend junger Forscherinnen und Forscher des Landes werden sich am 27. und 28. Mai im Rahmen des Leibniz-WissenschaftsCampus‘ ComBioCat über Trends der Katalyse verständigen und eine Zwischenbilanz ihres Projekts ziehen. Sie kommen von beiden Universitäten Mecklenburg-Vorpommerns sowie zwei Leibniz-Instituten und promovieren dort zu einem zukunftsträchtigen Thema: der Verknüpfung natürlicher und chemischer Katalyse-Prozesse. ComBioCat wird von der Leibniz-Gemeinschaft für vier Jahre (bis 2023) mit 1,13 Mio Euro gefördert und vom Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock koordiniert.

    Im Fokus des Projektes stehen z.B. Enzyme, die in allen Lebewesen für den Stoffwechsel sorgen. In ihren Arbeiten am WissenschaftsCampus modifizieren die Doktoranden solche Proteine und verbinden sie mit chemischen Substanzen zu neuartigen Katalysatoren. Und sie erkunden photokatalytische Materialien auf ihre Fähigkeit, unter milden Reaktionsbedingungen chemische Prozesse anzutreiben.

    Der wissenschaftliche Koordinator des Campus, Dr. Alexander Zapf vom LIKAT, sagt: „Derartige Forschung zielt auf eine ‚grüne‘ Chemie, die auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und viel weniger als bisher Energie und Ressourcen verbraucht.“ Als Vorbild dienen katalytische Prozesse in der Natur, wie die Photosynthese, mit der grüne Pflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht energiereiche Kohlenhydrate produzieren, und zwar allein aus Kohlendioxid und Wasser.

    Die 13 beteiligten Frauen und Männer am WissenschaftsCampus ComBioCat vertreten unterschiedliche Disziplinen: etwa Katalyse- und analytische Chemie, Biochemie und Photochemie, Protein-Engineering und Plasmaphysik. Der erste Tag des Kolloquiums dient denn auch ihrer Weiterbildung, wie Dr. Zapf sagt. „Natürlich müssen sich die jungen Leute auf dem Feld der Nachbardisziplinen gut auskennen, wenn sie interdisziplinär Spitzenforschung leisten wollen.“

    Am WissenschaftsCampus ComBioCat sind neben den Universitäten Rostock und Greifswald Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem LIKAT und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) beteiligt. Auch international ist der Campus gut aufgestellt. Mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen arbeiten dort Doktoranden aus China, Griechenland, Indien, Iran, Mexiko und Serbien.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Alexander Zapf, eMail: Alexander.Zapf@catalysis.de, Telefon: +49 (0) 381 1281 122


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende
    Biologie, Chemie, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).