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09.06.2021 11:19

Neuer Masterstudiengang fokussiert Gesundheitsförderung in Kommunen

Verena Loos Presse & Kommunikation
Pädagogische Hochschule Heidelberg

    Kommunen kommt in der Gesundheitsförderung eine Schlüsselfunktion zu: Sie schaffen die Bedingungen, in denen allen Bürger:innen ein gesundheitsförderliches und nachhaltiges Leben möglich ist. Der neue Masterstudiengang "Kommunale Gesundheitsförderung" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg qualifiziert ab sofort dazu, entsprechende kommunale Entwicklungsprozesse anzustoßen, zu koordinieren und zu verantworten. Der viersemestrige Studiengang liegt in der Verantwortung der Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung unter Leitung von Professor Dr. Jens Bucksch. Eine Bewerbung für den Studienstart im Wintersemester 2021/2022 ist ab sofort und bis zum 15. Juli 2021 möglich.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 9. Juni 2021

    Kommunen kommt in der Gesundheitsförderung eine Schlüsselfunktion zu: Sie schaffen die Bedingungen, in denen allen Bürger:innen ein gesundheitsförderliches und nachhaltiges Leben möglich ist. Der neue Masterstudiengang "Kommunale Gesundheitsförderung" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg qualifiziert ab sofort dazu, entsprechende kommunale Entwicklungsprozesse anzustoßen, zu koordinieren und zu verantworten. Der viersemestrige Studiengang liegt in der Verantwortung der Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung unter Leitung von Professor Dr. Jens Bucksch. Eine Bewerbung für den Studienstart im Wintersemester 2021/2022 ist ab sofort und bis zum 15. Juli 2021 möglich.

    "Mit dem neuen Masterstudiengang 'Kommunale Gesundheitsförderung' schließen wir eine Lücke: In Deutschland gibt es bislang kaum ein Studienangebot, das explizit die Gesundheitsförderung als kommunale Aufgabe in den Mittelpunkt stellt. Dabei obliegt Kommunen nicht zuletzt die Aufgabe, Entscheidungen für ein Mehr an Gesundheit zu treffen, indem gesundheitsfördernde Verhältnisse geschaffen werden: etwa durch die Gestaltung von Grünflächen, die Förderung von Begegnungsräumen oder die Schaffung von öffentlichen Radwegen", erklärt Professorin Dr. Vera Heyl. Die Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung sagt weiter: "Wir qualifizieren zukünftig Studierende dazu, in Kommunen Bedingungen zu schaffen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen möglich ist. Die Absolvent:innen werden einen wichtigen Beitrag zur sozialen Chancengleichheit und gleichberechtigten Teilhabe leisten. Der neue Masterstudiengang fügt sich damit bestens in das Profil der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein und bereichert es um neue, human-ökologische Aspekte."

    Professor Dr. Jens Bucksch hat die Leitung des neuen Masterstudiengangs inne. Er sagt: "Im Diskurs der Gesundheitswissenschaften stellt die Kommune eine zentrale Lebenswelt für ganz verschiedene Menschen dar: Hier treffen wir Familie und Freunde, hier arbeiten wir, hier gehen wir einkaufen und hier verbringen wir unsere Freizeit. Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit erscheint es daher nur sinnvoll, dass Städte und Gemeinden Gesundheitsförderung als querliegende Aufgabe verfolgen, die sich synergistisch unter anderem mit Themen der Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit oder dem Umweltschutz verbinden lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es allerdings Expert:innen, die mit einem derartigen integrativen Verständnis mit Kommunen und in kommunalen Kontexten entsprechende Konzepte entwickeln und auch implementieren können."

    Qualifiziert werden sollen diese Expert:innen im Rahmen des neuen Studiengangs "Kommunale Gesundheitsförderung": Die Studierenden erwerben zum einen Kenntnisse in human-ökologischen Konzepten und Theorien. Hierbei lernen sie - neben der Vermittlung gesundheitswissenschaftlicher und forschungsmethodischer Kompetenzen - zum Beispiel kommunalpolitische Grundlagen kennen und erhalten Einblicke in Strukturen bzw. rechtliche Rahmenbedingungen der öffentlichen Verwaltung. Sie werden zudem dazu befähigt, verhaltens- und verhältnispräventive Konzepte zu entwickeln und sie an die Bedürfnisse etwa von Jugendlichen, Menschen mit Behinderung oder Familien anzupassen.
    Ein weiterer Schwerpunkt des Studiengangs ist das zweisemestrige Transferprojekt: Dieses soll laut Bucksch in Kooperation mit Trägern kommunaler Gesundheitsförderung etwa umliegender Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises oder der Städte Heidelberg und Mannheim erfolgen. Die Studierenden entwickeln dabei zunächst ein forschungsbasiertes Konzept für reale Projekte und erproben diese im folgenden Semester in der Praxis.

    Eine Bewerbung für den Studienstart im Wintersemester 2021/2022 ist ab sofort und bis zum 15. Juli 2021 möglich.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Professor Dr. Jens Bucksch (+49 6221 477-334; bucksch@ph-heidelberg.de)


    Weitere Informationen:

    http://www.ph-heidelberg.de/gefoe


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Pädagogik / Bildung, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


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