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10.06.2021 14:18

So stark sind Grenzregionen miteinander verflochten

Daniel Regnery Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

    Die neue Ausgabe der Zeitschrift IzR (Informationen zur Raumentwicklung) zeigt an vielen Beispielen, wie sich die Corona-Pandemie auf die Grenzregionen ausgewirkt hat – und sie macht deutlich, welche Lehren Politik und Verwaltungen aus dem Management der Krise für die Bewältigung künftiger Krisen ziehen können.

    Fast 160 Millionen Menschen in der EU leben in Grenzregionen. Viele von ihnen sind im Alltag auf beiden Seiten der Grenze aktiv. Entsprechend stark sind hier die Räume, Institutionen und Menschen miteinander verflochten, etwa am Oberrhein, entlang der Grenze zu den Beneluxstaaten oder dies- und jenseits der deutsch-polnischen Grenze. Die neue Ausgabe der Zeitschrift IzR (Informationen zur Raumentwicklung) zeigt an vielen Beispielen, wie sich die Corona-Pandemie auf die Grenzregionen ausgewirkt hat – und sie macht deutlich, welche Lehren Politik und Verwaltungen aus dem Management der Krise für die Bewältigung künftiger Krisen ziehen können.

    Die Folgen der Corona-Pandemie sind auch deshalb in den Grenzregionen besonders spürbar, weil hier die Integration weiter vorangeschritten ist als in anderen Räumen – etwa im Bereich der Arbeitsmärkte. Die Beiträge unterstreichen, dass gerade zu Beginn der Corona-Pandemie kaum jemand die spezielle Situation der Grenzregionen im Blick hatte. Die vielen im Frühjahr 2020 plötzlich geschlossenen Grenzen veränderten den Alltag hier drastisch. Sichtbar wurde das in Deutschland speziell an den direkten Übergängen, zu Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Benelux-Staaten. Akteure aus verschiedenen Regionen schildern, wie die Menschen vor Ort auf die neue Situation reagiert haben. Lösungen brauchte es speziell für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, die im Nachbarland arbeiten. Vor Ort halfen zahlreiche Initiativen, administrative und rechtliche Barrieren zu überwinden.

    Wie sehr das jahrzehntelange Engagement von Politik, Verwaltungen, Unternehmen, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Akteuren Früchte trägt, macht das Heft eindrucksvoll am deutsch-polnischen Verflechtungsraum mit der Metropolregion Stettin und der Doppelstadt Frankfurt (Oder) und Słubice deutlich. Ein Zukunftskonzept für den Raum dies- und jenseits der Oder und Lausitzer Neiße beschreibt Ziele und Handlungsfelder für eine noch engere Zusammenarbeit aller Akteure zugunsten der gesamten Region.

    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gibt die IzR heraus. Das neue Heft mit dem Titel „Grenzerfahrungen“ ist im Franz Steiner Verlag erschienen. Hier können Sie die Printversion oder das eJournal bestellen: service@steiner-verlag.de.

    https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/izr/2021/2/izr-2-2021.html

    Kontakt

    Daniel Regnery
    Stab Wissenschaftliche Dienste
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
    im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
    Deichmanns Aue 31–37
    53179 Bonn

    Telefon: +49 228 99 401-1594
    daniel.regnery@bbr.bund.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Politik, Verkehr / Transport, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Titel des IzR-Hefts "Grenzerfahrungen"


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