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06.09.2021 09:14

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gründet ein Kompetenzzentrum Regionalentwicklung in Cottbus

Daniel Regnery Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

    Kompetenzzentrum Regionalentwicklung wird Strukturwandel in Kohleregionen unterstützen

    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat mit dem Aufbau seines Kompetenzzentrums Regionalentwicklung in Cottbus begonnen. Das Institut mit Hauptsitz in Bonn berät das Bundesinnenministerium in den Politikbereichen Bauen, Wohnen, Raum- und Stadtentwicklung sowie Heimat. Der Aufbau des Kompetenzzentrums beruht auf dem Strukturstärkungsgesetz des Bundes. Bis Ende 2022 werden 50 qualifizierte Arbeitsplätze neu geschaffen. Mittelfristig sollen rund 90 Personen in diesem Kompetenzzentrum arbeiten und den Spurwechsel der Lausitz von der Braunkohle hin zu einer nachhaltigen Energie- und Zukunftsregion unterstützen. Die neue Einrichtung wird den Strukturwandel in allen vom Kohleausstieg betroffenen Regionen durch ihre wissenschaftliche Expertise begleiten und die Städte und Gemeinden aktiv unterstützen.

    „Der Strukturwandel braucht die Bündelung aller Kräfte“, sagt der Leiter des BBSR, Dr. Markus Eltges. „Durch Forschung und Beratung wird das Kompetenzzentrum die Kohleregionen dabei unterstützen, gute Projekte und Ideen für eine nachhaltig wirkende regionale Entwicklung umzusetzen. Das betrifft vor allem Bereiche, die für die Raumplanung besonders wichtig sind – etwa Wettbewerbsfähigkeit, Energiewende, Daseinsvorsorge, Siedlungs- und Landschaftsgestaltung, Klimawandel und Digitalisierung.“ Bislang fördert das BBSR bereits Projekte in der Lausitz mit zweistelligen Millionenbeträgen, wie zum Beispiel das Brandenburgische Textilmuseum in Forst, die Revitalisierung und Vernetzung der Stadtmitte in Bad Muskau, das Modellvorhaben „Drei Länder – eine Zukunft – Verflechtungen im deutsch-polnisch-tschechischen Grenzraum“ des Landkreises Görlitz oder das Smart-City-Projekt der Stadt Cottbus. Dieses Engagement soll in Zukunft noch verstärkt werden, denn das BBSR hat eine zentrale Schnittstellen- und Vermittlungsfunktion von der Bundes- bis zur Regionalebene. Im Mittelpunkt steht stets die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen vor Ort.

    Eine Vernetzung mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg ist für das BBSR daher genauso selbstverständlich wie eine Verzahnung mit allen Akteuren des Wandlungsprozesses. Das BBSR will im Herbst seine Räumlichkeiten in Cottbus beziehen und mit seiner Arbeit dort starten.

    Kontakt

    Jürgen Huth
    Stab Direktor und Professor
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
    im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
    Deichmanns Aue 31–37
    53179 Bonn
    Telefon: +49 228 99 401-1650
    juergen.huth@bbr.bund.de

    ***
    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Politik, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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