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06.09.2021 17:04

Deutsche Hochschulen fordern stärkere Rolle Europäischer Universitätsverbünde

Hans-Christoph Keller Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement
Humboldt-Universität zu Berlin

    Ziel ist, die Stärken und die Vielfalt europäischer Forschung, Innovationen, Bildung und des Wissenstransfers zu bündeln.

    Mit einem gemeinsamen Statement machen 35 deutsche Universitäten und Hochschulen, die sich in Europäischen Universitätsallianzen zusammengeschlossen haben, auf aktuelle Herausforderungen aufmerksam. Dabei geht es um die Rolle von Allianzen, die unter der European Universities Initiative (EUI) der Europäischen Union initiiert wurden.

    Ziel der EUI ist, dass sich europäische Universitäten zusammenzuschließen, um die Stärken und die Vielfalt europäischer Forschung, Innovation, Bildung und Transfer in neuen Strukturen zu bündeln. Dadurch sollen die Herausforderungen besser gemeistert werden, vor denen Europa und die Welt stehen.

    Fünf Themen stehen im Mittelpunkt: Diversität, Ganzheitlichkeit, Evaluation, Kommunikation und Nachhaltigkeit.

    Im Bereich Diversität fordern die Hochschulen, dass die EUI auch für exzellente Hochschuleinrichtungen aus Partnerländern außerhalb des Erasmus-Bereichs offen sein sollte (z.B. aus der Schweiz, Großbritannien oder Israel), um eine globale Dimension, Sichtbarkeit und Wirkung ihrer Bemühungen sicherzustellen.

    Förderprogramme besser aufeinander astimmen

    Zudem treten die Unterzeichnenden dafür ein, dass die Europäischen Universitätsallianzen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der alle universitären Dimensionen gleichermaßen berücksichtigt. Zu diesem Zweck ist es von entscheidender Bedeutung, dass Förderprogramme wie Erasmus+, Horizont Europa und Innovation sowie Talent- und Mobilitätsprogramme zusammengeführt und aufeinander abgestimmt werden.

    Darüber hinaus sollten die europäischen Hochschulallianzen nach quantitativen und qualitativen Kriterien bewertet werden und eine transparente und rechtzeitige Kommunikation über die wichtigsten Bewertungsmodalitäten und -kriterien der Aufforderungen zu Erasmus+ und Horizont Europa 2022 und 2023 stattfinden, sodass die Allianzen zukunfts- und wirkungsorientiert arbeiten können.

    Schließlich soll eine langfristige Perspektive – auch im Hinblick auf angemessene Ressourcen – geschaffen werden, denn Europäische Hochschulnetze sind auf Dauer angelegt.

    Mit ihren Forderungen wollen die unterzeichnenden Hochschulen dazu beitragen, gemeinsam mit der Europäischen Kommission die europäischen Universitäten als Leuchttürme und nachhaltige Akteure in der europäischen Hochschulbildung, Forschung, Innovation und Interaktion mit der Gesellschaft voranzutreiben.

    Weitere Informationen:

    Statement of German Universities and Higher Education Institutions Represented in Existing European University Alliances on the Full Roll-out of the European Universities Initiative – August 2021 (siehe Link unten)

    Kontakt:

    Dr. Yoan Vilain
    Circle U. European University
    President’s Representative for European and International Affairs
    Humboldt-Universität zu Berlin
    yoan.vilain@hu-berlin.de


    Weitere Informationen:

    https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/september-2021/statement-of-german-un...


    Anhang
    attachment icon PM HU European University Initiatives

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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