idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore



Teilen: 
08.09.2021 11:37

Öffentliche Konferenz - Arbeitswelten der Zukunft

Monika Landgraf Strategische Entwicklung und Kommunikation - Gesamtkommunikation
Karlsruher Institut für Technologie

    Wie sieht die Arbeit im Jahr 2100 aus? Was beeinflusst zukünftige Arbeitswelten? Im Projekt FutureWork entwickeln Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und weiterer Einrichtungen Szenarien, die die Arbeit der Zukunft beschreiben. Bei der öffentlichen Konferenz am 17. und 18. September 2021 „Arbeit von übermorgen – zwischen Science und Fiction“ werden Forschungsergebnisse vorgestellt, Zukunftsfragen diskutiert und über die zukünftige Rolle der Arbeit mit dem Publikum debattiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung für die Teilnahme vor Ort ist erforderlich unter https://arbeit2100.de/oeffentliche-konferenz-2021/ Die Veranstaltung wird zusätzlich live gestreamt.

    wie sieht die Arbeit im Jahr 2100 aus? Was beeinflusst zukünftige Arbeitswelten? Im Projekt FutureWork entwickeln Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und weiterer Einrichtungen Szenarien, die die Arbeit der Zukunft beschreiben. Bei der öffentlichen Konferenz am 17. und 18. September 2021 „Arbeit von übermorgen – zwischen Science und Fiction“ werden Forschungsergebnisse vorgestellt, Zukunftsfragen diskutiert und über die zukünftige Rolle der Arbeit mit dem Publikum debattiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung für die Teilnahme vor Ort ist erforderlich unter https://arbeit2100.de/oeffentliche-konferenz-2021/ Die Veranstaltung wird zusätzlich live gestreamt.

    Die Medien sind herzlich eingeladen. Anmeldung bitte per E-Mail an anna.moosmueller@kit.edu

    Neue Berufe, Tätigkeiten und noch unvorstellbare Einsatzmöglichkeiten von Technologien werden die Arbeitswelt am Ende des Jahrhunderts und damit auch unsere Gesellschaft beeinflussen. Auf welche Art und Weise dies geschieht, hinterfragt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt FutureWork, das sich wissenschaftlich seit April 2019 mit Arbeitszukünften auseinandersetzt. „Arbeit ist eine zentrale Größe im Leben vieler Menschen“, sagt FutureWork-Projektleiter Dr. Oliver Pfirrmann vom IQIB – Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung. „Es ist deshalb konsequent, wenn bei der Erarbeitung von Zukunftsszenarien neben arbeitsspezifischen und technologischen Merkmalen, auch wirtschaftliche, politische und kulturelle Aspekte berücksichtigt werden.“

    Im Projekt haben die Forschenden vier Basisszenarien entwickelt. Diese beschreiben sowohl positiv-utopische als auch kritisch-dystopische Ausprägungen der Arbeitswelt in Deutschland im Übergang zum 22. Jahrhundert. „Wenn sich mehr Menschen vorstellen würden, in der Zukunft auf einer Raum-, Mond- oder Marsstation mit begrenzten Ressourcen leben und arbeiten zu müssen, würde so manches Verhalten in unserer Gegenwart überdacht werden müssen“, sagt Dr. Ralf Schneider, Koordinator des Projektes am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT. Er und seine Kolleginnen und Kollegen entwarfen Szenarien, die aus drei Untersuchungsgegenständen resultierten: Ergebnisse früherer Zukunftsforschung, Ressourcen aus der Science-Fiction und einer künstlerischen Sicht der fernen Zukunft von Arbeit. Im Hinblick auf Faktoren wie betriebliche Organisation, aber auch mittelbaren Größen wie demografische Entwicklung, Klima- oder technologischer Wandel, hat das Projekt aufgezeigt, dass durch entsprechende Bezüge zu Science-Fiction-Filmen und -Büchern weit in die Zukunft reichende Interpretationen der Arbeitswelt möglich sind.

    Arbeit von übermorgen – zwischen Science und Fiction

    Bei der Konferenz beschäftigen sich Forschende und Kreative mit diesen Szenarien und debattieren weitere Fragen zur Arbeit der Zukunft. Zur Eröffnung findet am 17. September 2021 um 19:00 Uhr eine Podiumsdiskussion im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe statt, die sich mit dem Spannungsverhältnis von Kunst und Arbeitszukünften befasst. Auf dem Podium sitzen die Kunstwissenschaftlerin Professorin Lilian Haberer, die Regisseurin Nataša von Kopp, der Medienwissenschaftler Dr. Lars Schmeink sowie der Technikphilosoph Mads Pankow. Grußworte und Einführung sprechen Professor Peter Weibel, künstlerisch-wissenschaftlicher Vorstand des ZKM sowie Professorin Caroline Y. Robertson-von Trotha, wissenschaftliche Leitung der Konferenz und Gründungsdirektorin des ZAK.

    Das öffentliche Symposium am Samstag, 18. September 2021 eröffnet um 9.30 Uhr der Politikwissenschaftler Professor Marius R. Busemeyer mit der Keynote „Die Zukunft der ‚Guten Arbeit‘ im Zeitalter der Digitalisierung“. Darüber hinaus debattieren unter anderem: Professorin Barbara Deml, Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation am KIT, Norbert Kunz, Gründer und Geschäftsführer der Social Impact gGmbH, Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, und viele andere.

    Abgerundet wird das Symposium mit Kurzlesungen von Science-Fiction-Autorinnen, die in der aktuell erscheinenden Anthologie „Future Work – Die Arbeit von übermorgen“ nachzulesen sind. Die Publikation ist das Ergebnis eines Kurzgeschichtenwettbewerbs im Rahmen des Projektes und ist ab sofort im Handel erhältlich.

    Über FutureWork

    Das Projekt FutureWork besteht aus einem Zusammenschluss des IQIB mit dem ZAK sowie den Unterauftragnehmern Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Projektträger), Institut für Projektmanagement und Innovation der Universität Bremen und der Gesellschaft für Fantastikforschung e.V. Das BMBF fördert das Projekt seit April 2019 mit 260.000 Euro.

    Alle Informationen zum Projekt sowie das Programm und der Livestream der Konferenz unter: https://arbeit2100.de/

    Bildunterschrift: Das Projekt FutureWork hat Szenarien für zukünftige Arbeitswelten entwickelt. (Foto: Tanja Meißner, KIT)

    Kontakt für diese Presseinformation:

    Anna Moosmüller, ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, Tel.: +49 721 608-48027, E-Mail: anna.moosmueller@kit.edu

    Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 23 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

    Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: https://www.kit.edu/kit/presseinformationen.php


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Das Projekt FutureWork hat Szenarien für zukünftige Arbeitswelten entwickelt. (Foto: Tanja Meißner, KIT)


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).