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09.09.2021 13:45

Flexibel, nachhaltig, kostengünstig – zukunftsweisende Wohnraumkonzepte für Studierende und Auszubildende

Christian Schlag Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

    BMI und BBSR präsentieren Ergebnisse des Programms „Variowohnungen“

    Die Zahl der Studierenden ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Nachfrage nach kleinen und flexibel nutzbaren Wohnungen ist bei Studierenden und Auszubildenden hoch. Mit dem Programm „Variowohnungen“ fördern das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) seit 2015 neue Wohnraumkonzepte für Studierende und Auszubildende in Deutschland. Auf der virtuellen Abschlussveranstaltung zogen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Baupraxis eine erfolgreiche Bilanz der 18 Modellvorhaben. Ein Leitfaden von BMI und BBSR zeigt, wie sich ökologische, wirtschaftliche und soziale Vorteile für Folgeprojekte nutzen lassen.

    Die Bandbreite der Modellvorhaben reicht von der Schließung kleinerer innerstädtischer Baulücken mit rund 20 Wohneinheiten bis hin zur Komplettsanierung eines Plattenbaus mit mehr als 300 Wohnungen. Die Wohnraumkonzepte sind ökologisch nachhaltig, kostengünstig und bieten intelligente Lösungen für den demografischen Wandel. Im Fokus der innovativen Projekte standen insbesondere spezielle Ansätze zur Bauzeitverkürzung, zur Senkung der Betriebskosten, zur Bereitstellung und Qualität gemeinschaftlich nutzbarer Flächen, zur Vorbereitung für das barrierefreie Wohnen sowie für flexible Nachnutzungskonzepte. Die Warmmiete pro Wohnplatz beträgt maximal 320 Euro.

    Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: „Für junge Menschen, die studieren oder eine Ausbildung machen, kommt es beim Wohnen ganz besonders auf die Bezahlbarkeit an. Wir wollen diesem Anspruch gerecht werden, ohne dabei Abstriche bei Nachhaltigkeit und Qualität der Wohnungen zu machen. Die Modellprojekte im Programm ‚Variowohnungen‘ zeigen eindrucksvoll auf, wie diese beiden Zielsetzungen auf innovative Weise erreicht werden können. Die Modellprojekte können dabei auch für viele andere Bereiche als best cases dienen.“

    BBSR-Leiter Dr. Markus Eltges: „Das Programm ,Variowohnungen‘ schlägt Brücken zwischen innovativen Wohnkonzepten, unternehmerischem Handeln und sozialem Engagement beim zukunftsfähigen Wohnen. Die Modellvorhaben sind Vorbilder, weil sie die Machbarkeit von neuen Ideen ausloten und die Baupraxis weiterentwickeln, ohne dass dabei der Realitätsbezug verloren geht.“

    Das BBSR hat die Modellvorhaben wissenschaftlich begleitet. Ergebnis ist ein Handlungsleitfaden zum Bau von Variowohnungen. Er zeigt anhand der untersuchten Beispiele, wie sich nachhaltiger und innovativer Wohnungsbau für Studierende und Auszubildende umsetzen lässt. Die Publikation richtet sich an Planerinnen und Planer, Bauherrinnen und Bauherren sowie Akteure der Wohnungswirtschaft. Interessierte können den Leitfaden auf der Website des Innovationsprogramms Zukunft Bau herunterladen oder unter dem Stichwort „Variowohnungen 2021“ per E-Mail ein kostenfreies Exemplar anfordern: zb@bbr.bund.de.

    Kontakt
    Jürgen Huth
    Stab Direktor und Professor
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
    im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
    Deichmanns Aue 31–37
    53179 Bonn
    Telefon: +49 228 99 401-1650
    juergen.huth@bbr.bund.de

    ***
    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Politik, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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