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22.09.2021 12:44

Veränderte Rahmenbedingungen für attraktivere HAW

Ilona Schwerdt-Schmidt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.

    Nach mehr als einjähriger pandemiebedingter Pause hat das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE) am 9./10. September 2021 in Hannover erneut die Tagung „Strategische Entwicklung von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften 2021“ausgerichtet. Anschließend an die Beobachtung, dass die größte Entwicklungs- und Veränderungsdynamik im Hochschulwesen der Bundesrepublik gegenwärtig im Sektor der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zu finden ist, standen daher insbesondere Strategie- und Profilbildungsprozesse im Fokus der Veranstaltung.

    Etwa 100 Präsident:innen, Vizepräsident:innen, Kanzler:innen, Dekan:innen und weitere Angehörige aus HAW und Wissenschaftsministerien sind der Einladung gefolgt und haben diese und andere aktuelle Themen, die auf der Agenda der HAW stehen, diskutiert.

    Die Tagung begann am Vorabend des 10. September mit einer Dinner Speech, die von Professor Dr. Peter Sperber (Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf) gehalten wurde. Unter dem sprechenden Titel „Kreativer Umgang mit geographischer Randlage“ beleuchtete er das Zusammenwirken von wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, regionalen und politischen Akteur:innen, die seit 2009 beim Ausbau der TH auf mittlerweile mehrere so genannte „Technologiecampus“ eine entscheidende Rolle gespielt haben.

    Gerahmt durch den runden Geburtstag, nämlich der Gründung von Fachhochschulen vor 50 Jahren, wurden am nächsten Vormittag Stand und Perspektiven der HAW thematisiert. Das Bundesland Hessen stand im Mittelpunkt als die Staatssekretärin Ayse Asar die politischen Rahmensetzungen und Professor Dr. Frank Dievernich (Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences) die Umsetzungsmöglichkeiten und -formate vor Augen führten, die für das Gelingen von Strategie- und Profilbildung nötig sind. Mit den Teilnehmer:innen der Tagung wurde die Frage nach der neuen Rolle der HAW in der Hochschullandschaft diskutiert, wobei unter Beteiligung von unter anderem Professorin Dr. Anne Lequy, Präsidentin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Aspekte des europäischen Vergleichs, die Erfahrungen weiterer Bundesländer und die Veränderungen im Verhältnis von Lehre und Forschung diskutiert wurden.

    Vertiefung einzelner Aspekte der strategischen Entwicklung von HAW fand in drei parallelen Foren statt. Ausgehend von den Erfahrungen mit dem seit 2016 existierenden Promotionsrecht für HAW in Hessen wurde im ersten Forum nach Anschlussmöglichkeiten für Berlin gefragt, nachdem die Berliner HAW just eine Woche vor der Tagung erreicht haben, dass das Promotionsrecht in das novellierte Berliner Hochschulgesetz aufgenommen wurde. Das zweite Forum befasste sich mit der Lehrentwicklung im postpandemischen Zeitalter, indem es nach den Konsequenzen, Innovationsschüben und den Herausforderungen fragte, denen die HAW durch die Coronapandemie begegnet sind. Das dritte Forum war dem Spannungsfeld von Akademisierung, Beruf und Disziplinbildung gewidmet, in dem sich die Weiterentwicklung der Gesundheits- und Sozialarbeitswissenschaften derzeit bewegt.

    Die Veranstaltungsdokumentation mit den Präsentationen der Referent:innen finden Sie unter: https://his-he.de/veranstaltungen/detail/veranstaltung/strategische-entwicklung-...

    Die Beiträge der Referent:innen erscheinen voraussichtlich im November als Tagungsband in der HIS-HE-eigenen Publikationsreihe Forum Hochschulentwicklung.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Peter Altvater (altvater@his-he.de), Dr. Gerlind Rüve (rueve@his-he.de)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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