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27.09.2021 14:48

Strategien entwickeln – Erwartungen formulieren – mit Herausforderungen umgehen

Ilona Schwerdt-Schmidt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.

    Beim 14. Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. ging es dieses Jahr um eine praxisorientierte Betrachtung unterschiedlicher Strategien von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen im Gebäudemanagement sowie das Schnittstellenmanagement zwischen den einzelnen Akteuren.

    Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmenden (90 TN in Präsenz sowie 70 Teilnehmende in der online-Übertragung) anhand von praktischen Erfahrungen aus Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen die Möglichkeiten zur Umsetzung von Hochschulstrategien und die damit verbundenen Erwartungen aufzuzeigen und gemeinsam zu diskutieren. Dadurch konnten Anstöße für eigene Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg gegeben werden. Im Wechsel von Vorträgen anerkannter Fachreferent:innen und moderierten Gesprächen wurde das Thema für das Gebäudemanagement dargestellt.

    Im Mittelpunkt des ersten Veranstaltungstages standen die Anforderungen durch Ministerial- und Hochschulleitungen auf der einen sowie Bedürfnisse des Gebäudemanagements selbst auf der anderen Seite. Der Bau und Betrieb der Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen, deren Organisation sowie der Umgang mit Ressourcen– insbesondere Personal- und Flächenressourcen – waren weitere Aspekte des Forums.

    Im Eröffnungsvortrag von Frau Dr. Anja Franke-Schwenk vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein sprach Sie zu den Strategien und Entwicklungen im Ministerium zur Gestaltung der Zusammenarbeit. Sie hat die Beziehungsgeflechte zwischen den einzelnen Akteuren mit Ministerium – Hochschule und dem Gebäudebetrieb aufgezeigt. Dabei wurde noch einmal besonders deutlich, welche Relevanz eine Strategie, bei der Vielzahl der Anforderungen u.a. aus Politik, den gegebenen Rahmenbedingungen und oftmals auch beschränkten finanziellen Möglichkeiten und den mit der Strategie verbundenen Bildung von Prioritäten hat. Zwei Prämissen stellte Sie dabei heraus. Das 1. die Sicherung von Investitionen in die Hochschulen, die Entwicklungsperspektiven eröffnet. Sowie 2. die Investitionen in die Hochschulgebäude den Vermögenserhalt von Landesimmobilien sichern. Daher ist eine übergeordnete bauliche Entwicklungsplanung ein zentrales wissenschaftspolitisches Handlungsfeld seitens der Ministerialebene.

    Von der Universität Hamburg gab der Kanzler, Dr. Martin Hecht einen umfangreichen Einblick in die weitreichende Campusentwicklungs- und Standortplanung der Einrichtung. Wie moderne Lebenswelten in der Stadt gemeinsam mit der Universität, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Quartierstadtplanung gestaltet werden können, war sein Schwerpunkt. Hervorgehoben wurde dabei auch die Bedeutung Transfer- und Bildungslandschaften bei Beachtung von Multifunktionalitäten gemeinsam zu entwickeln. Die damit verbundenen Ziele und Erwartungen für das Liegenschaftsmanagement wurden von Martin Marschner, in dem gemeinsamen Vortrag, vorgestellt.

    Die Wirkungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie konkret auf das Gebäudemanagement in den gegenwärtigen Zeiten war ebenfalls ein Themenpunkt auf der Veranstaltung. Der Lüftungsexperte Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke vom Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden gGmbH gab in seinem anschaulichen Vortrag seine Erkenntnisse und Erfahrungen mit Lüftungsanlagen wieder. Das Zusammenspiel bei mobilen Lüftungsanlagen von Schallleistung – Volumenstrom und Reinigungsleistung spielt eine sehr wichtige Rolle und sollte bei der Anschaffung für die eigenen Verhältnisse immer geklärt sein.

    Weitere Inputs auf der Veranstaltung gab es zu den Themen Ressourcenbemessung beim Gebäudebetrieb sowie der Personalbemessung im Hochschulbau. In Bezug zum Umgang mit Ressourcen war der Umgang und das Management von Flächen an Hochschulen ein weiterer Schwerpunkt. In drei Inputs, von der Technischen Universität Berlin, der Leibniz-Universität Hannover sowie dem HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. wurde die unterschiedliche Heran- und Vorgehensweise praxisbezogen dargestellt.

    Ein Fokus des Forums wurde außerdem auf den aktiven Austausch zwischen den Teilnehmenden durch verschiedene Veranstaltungsformate gelegt werden. Das Forum Gebäudemanagement bot somit den Teilnehmenden eine Plattform für fachlichen Input und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

    Die Präsentationen der Referent:innen finden Sie unter unserer Veranstaltungsdokumentation:
    https://his-he.de/veranstaltungen/detail/veranstaltung/forum-gebaeudemanagement-...


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Urte Ketelhön, ketelhoen@his-he.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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