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01.10.2021 10:35

Europa und MINT – Austausch zu erfolgreicher Förderung des MINT-Nachwuchses in NRW

Kerstin Helmerdig Pressestelle
Zukunft durch Innovation.NRW

    Was kann Europa von NRW lernen? Im Aufbau von nachhaltigen Strukturen zur MINT-Bildung so einiges. Deswegen sei die europaweite Vernetzung und das von- und miteinander Lernen so wichtig, machte der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft Klaus Kaiser beim Jahrestreffen des europäischen Projektes „EU-STEM Coalition“ in Kamp-Lintfort deutlich. In seinem Impulsvortrag fokussierte sich Kaiser auf vier Arbeitsschwerpunkte der Gemeinschaftsoffensive zdi.NRW: Partizipation, Mädchen und MINT, Kontextualisierung und außerschulische Lernorte.

    zdi vermittelt aktuelles MINT-Wissen & knüpft an wissenschaftliche Diskurse an

    „Die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen und ihrer Ideen sind existenzielle Bausteine der Arbeit der zdi-Community“, betont Klaus Kaiser. Dabei hat zdi von Anfang an die Begeisterung junger Mädchen und Frauen in den Blick genommen. „Unsere außerschulischen Lernorte sind für Mädchen und junge Frauen ein guter Raum, in dem sie sich ausprobieren können. Hier werden aktuelle wissenschaftliche Diskurse greifbar gemacht. Es ist wichtig, dass junge Menschen erfahren, wo und wie MINT-Wissen genutzt werden kann. Dazu haben wir in Nordrhein-Westfalen durch zdi in den letzten 15 Jahren ein dichtes Netz von über 70 Schülerlaboren aufgebaut“, so Klaus Kaiser weiter. „Damit sind wir, eine Inspiration für MINT-Aktivitäten in ganz Europa.“

    MINT-Nachwuchs entscheidend für ganz Europa

    Auch andere hochrangige Referent:innen äußerten beim digitalen Event ihre Erwartungen an den MINT-Nachwuchs in Europa. Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Bildung, Kultur und Jugend betonte in ihrer Begrüßungsrede, wie wichtig MINT-Wissen bei der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen sei. Und Susana Solis Perez, Mitglied des Europäischen Parlaments, hob in ihrer Präsentation die Bedeutung der Geschlechtergleichstellung in der MINT-Förderung hervor.

    Aber wie kann das funktionieren? Davon berichteten Praxis-Beispiele:

    • In Dänemark wird ein neues Informatikfach für Grund- und weiterführenden Schulen entwickelt. Ziel ist es, Informatik für junge Menschen anschaulicher zu machen.
    • Außerdem präsentierte die Hochschule Rhein-Waal ihr FabLab-Modell. Das Fablab ist auch ein zdi-Schülerlabor. In dieser Hightech-Werkstatt werden Schülerinnen und Schüler mit moderner Fertigungstechnologie vertraut gemacht.

    Die EU-STEM Coalition ist ein europäisches Netzwerk nationaler MINT-Initiativen. Ziele des Projekts sind die Vereinfachung des Austausches bewährter Praktiken nationaler und regionaler MINT-Initiativen und die Entwicklung neuer MINT-Strategien. zdi.NRW ist Projektpartner und trägt als größte MINT-Community Europas zu Veranstaltungen und Erfahrungsaustauschen bei.

    Hier geht es zur Aufzeichnung des Livestreams:
    https://youtu.be/1GDcOP4f9ag

    Hintergrund

    zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 4.500 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule sowie öffentlichen Einrichtungen europaweit das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Jährlich erreichen die 47 zdi-Netzwerke und mehr als 70 zdi-Schülerlabore gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern rund 300.000 Schülerinnen und Schüler. Koordiniert wird zdi vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen. Landesweite Partner sind unter anderem das Ministerium für Schule und Bildung, das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Nordrhein-Westfalen und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.


    Weitere Informationen:

    - Zur Aufzeichnung
    https://www.zdi-portal.de - Zum zdi-Portal
    https://mint-community.de - Zur MINT-Community-Plattform


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Schule und Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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