Das Institut für Bauverfahrens- und Umwelttechnik und das Zentrum für Innovation und Weiterbildung untersuchen in Kooperation mit der Bundesanstalt für Wasserbau die Pumpbarkeit von Beton mit Mikrohohlkugeln (MHK-Beton).
Dazu wurde auf dem Institutsgelände in Föhren eine Pumpleitung mit 185 m Länge, einem Hindernis von 15 m Höhe sowie einem Verteilermast und einer Rohrverjüngung aufgebaut. Unter reellen Baustellenbedingungen werden verschiedene Betonförderbedingungen nachgestellt und der Beton anschließend auf seine Frostbeständigkeit hin untersucht. Der Versuchsaufbau entspricht dabei geplanten Einbausituationen, wie sie für Ersatzneubauten beispielsweise von Neckarwehren oder Mainstaustufen vorgesehen sind.
Mikrohohlkugeln sind vorgefertigte Luftporen, die in den Frischbeton eingemischt werden und ihm dadurch einen ausreichenden Frostwiderstand verleihen. Konventionelle Luftporenbetone, bei denen das Luftporensystem über entsprechende Zusatzmittel während des Mischprozesses erzeugten wird, erwiesen sich bei langen Pumpstrecken bisher als nicht immer stabil. Durch die Verwendung von Mikrohohlkugeln im Beton sollen längere Pumpstrecken des Betons bei gleichzeitiger Erhöhung der Ausführungssicherheit ermöglicht werden.
Die Pumpversuche in Föhren laufen noch bis Donnerstag, 28. Oktober 2021. Danach werden die gewonnenen Proben im Labor untersucht. Die Untersuchungsergebnisse fließen direkt in die laufenden Planungen der oben genannten Projekte ein. Die grundsätzlichen Erkenntnisse werden der Fachwelt anschließend zur Verfügung gestellt.
Blick auf die Versuchsanlage
Copyright: Bundesanstalt für Wasserbau
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Verkehr / Transport, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungsprojekte, Kooperationen
Deutsch

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