idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
08.11.2021 15:09

h_da und Partnerhochschulen geben Startschuss für vier europäische Forschungsinstitute

Nico Damm Hochschulkommunikation
Hochschule Darmstadt

    Die Hochschule Darmstadt (h_da) wird künftig deutlich mehr Forschung mit ihren Partneruniversitäten im europäischen Ausland betreiben: Am Samstag, 6. November, legten die Präsidentinnen und Präsidenten der Initiative „European University of Technology“, kurz EUt+, hierfür in Darmstadt den Grundstein. In einem „Memorandum of Agreement“ haben sie die Gründung von vier gemeinsamen Forschungsinstituten und einer Graduiertenschule beschlossen. Die neuen Einrichtungen schaffen Synergien in der Forschung und erweitern durch den gemeinsamen Einsatz von Personal, Laboren und Infrastruktur die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit.

    Seit November 2020 fördert die Europäische Kommission die h_da und ihre sieben Partnerhochschulen aus ganz Europa im Rahmen der „European Universitites Initiative“. Seitdem bilden die h_da und ihre allesamt technisch ausgerichteten Partner aus Troyes, Riga, Cartagena, Dublin, Cluj-Napoca, Sofia und Limassol die „European University of Technology“, kurz EUt+. Ziel der Initiative ist es, auf allen Gebieten enger zusammenzuarbeiten, unter anderem in Lehre und Forschung.

    Mit der Gründung gemeinsamer, europäischer Forschungsinstitute ist den Partnerinnen und Partnern nun ein entscheidender Schritt gelungen. Es entstehen Institute für Europäische Kultur und Technologie, Nanomaterialien und Nanotechnologien, Nachhaltigkeit sowie Data Science. Die gemeinsame Forschung soll nicht nur durch Synergien effizienter werden – die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen auch durch den Austausch von Wissen und „Best Practices“ besser voneinander lernen können. Lehrende sowie Doktorandinnen und Doktoranden werden ermutigt, die neuen Möglichkeiten zu nutzen und mehr Zeit im europäischen Ausland zu verbringen. Organisatorisch werden sie dabei von einem „EUt+-Forschungsbüro“ unterstützt, dessen Gründung ebenfalls am Samstag beschlossen worden ist.

    Ein weiterer großer Meilenstein ist die geplante Einrichtung einer europäischen Graduiertenschule. Diese wird die zentrale Anlaufstelle für Doktorandinnen und Doktoranden, die im Rahmen von EUt+ forschen. Gemeinsam mit den europäischen Forschungsinstituten werden sie sogenannte „Master of Research“-Programme anbieten, also Master-Studiengänge mit einem starken Schwerpunkt auf eigene Forschung statt auf Lehre.

    „Die Gründung gemeinsamer Forschungsinstitute ist ein weiterer wichtiger Schritt für uns als Hochschule und unsere sieben europäischen Partner“, sagt h_da-Präsident Prof. Dr. Ralph Stengler zu der von ihm mitunterzeichneten Übereinkunft. „Wir erhöhen damit die internationale Sichtbarkeit unserer Forschung deutlich.“

    Über die European University of Technology (EUt+)

    EUt+ steht für „European University of Technology“ und ist ein Vorhaben der h_da mit sieben Partnerhochschulen aus ganz Europa. Die Europäische Kommission fördert den Zusammenschluss im Rahmen der European Universitites Initiative - eine Initiative zur Stärkung des europäischen Bildungsraums. Die Hochschulen wollen langfristig Stück für Stück enger zusammenwachsen – zunächst zum Beispiel über bessere Anerkennung von Studienleistungen und Forschungskooperationen. Studierende profitieren unter anderem von einem erweiterten Studienangebot im Ausland und dem Erwerb interkultureller Kompetenzen. Forschende erhalten mehr Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und Beschäftigte bekommen die Chance auf internationale Begegnungen. Am Ende des Projekts steht ein weitgehendes Verschmelzen der Hochschulen zu einer Europäischen Hochschule mit acht Standorten. EUt+ ist ein Alleinstellungsmerkmal der h_da: Die EU-Kommission fördert die h_da als eine von nur zwei deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Mehr Informationen unter: https://h-da.de/forschung/allianzen/eut

    Die Partnerhochschulen der h_da:
    • Technical University Sofia (Bulgarien)
    • Technological University Dublin (Irland)
    • Cyprus Technical University (Zypern)
    • Technical University Riga (Lettland)
    • Universidad Politécnica de Cartagena (Spanien)
    • Université de Technologie Troyes (Frankreich)
    • Technical University Cluj Napoca (Rumänien)

    Fachlicher Ansprechpartner für die Medien:

    Hochschule Darmstadt
    Vizepräsident für Digitalisierung und Internationalisierung
    Prof. Dr. Arnd Steinmetz
    Tel +49 6151 16 38007
    E-Mail arnd.steinmetz@h-da.de


    Bilder

    V.l.n.r.: Vasile Topa, Beatriz Miguel Hernández, Ralph Stengler, Pierre Koch, Leonīds Ribickis, Panayiotis Zaphiris. Per Videokonferenz zugeschaltet: David Fitzpatrick, Ivan Kralov (v.l.n.r.)
    V.l.n.r.: Vasile Topa, Beatriz Miguel Hernández, Ralph Stengler, Pierre Koch, Leonīds Ribickis, Pana ...
    Nico Damm
    h_da/Nico Damm

    Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der h_da, und Dr. Pierre Koch, Präsident der Technischen Universität Troyes, beim Setzen der Unterschrift.
    Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der h_da, und Dr. Pierre Koch, Präsident der Technischen Univers ...
    Nico Damm
    h_da/Nico Damm


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


     

    V.l.n.r.: Vasile Topa, Beatriz Miguel Hernández, Ralph Stengler, Pierre Koch, Leonīds Ribickis, Panayiotis Zaphiris. Per Videokonferenz zugeschaltet: David Fitzpatrick, Ivan Kralov (v.l.n.r.)


    Zum Download

    x

    Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der h_da, und Dr. Pierre Koch, Präsident der Technischen Universität Troyes, beim Setzen der Unterschrift.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).