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24.11.2021 10:59

Eröffnung des Bonn Sustainable AI Lab der Universität Bonn

Svenja Ronge Dezernat 8 - Hochschulkommunikation
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

    Am 25. November findet die offizielle Auftaktveranstaltung des Bonn Sustainable AI Lab der Universität Bonn statt. Hochkarätige Rednerinnen und Redner wie Katja Dörner, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Patricia Espinosa, Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats, Dr. Enno Aufderheide, Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung und Jan Kleijssen vom Europarat, werden über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Gesellschaft diskutieren. Die Expertenmeinung: Es braucht dringend mehr Forschung und Experimente zu KI, um die rasante Entwicklung in den Griff zu bekommen. Medienschaffende können nach Anmeldung an der Veranstaltung teilnehmen. Beginn ist um 16 Uhr.

    Das Sustainable AI Lab ist ein Ort, an dem exzellente Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten und über die ökologischen, sozialen und ökonomischen Kosten von Design, Entwicklung und Nutzung von KI in der Gesellschaft nachdenken. Die zu untersuchenden Fragen erstrecken sich über mehrere Disziplinen und Analyseebenen, darunter die normative Begründung für den Wert der Nachhaltigkeit, die Stärke des Konzepts der Nachhaltigkeit, die Messung der Umweltkosten der KI, das Verständnis der Auswirkungen der KI auf die Generationen und die Erstellung von Leitlinien für die öffentliche Politik zur Entwicklung einer umweltfreundlichen, angemessenen und nachhaltigen Nutzung von Künstlicher Intelligenz.

    Das Labor ist eine Initiative der KI-Ethikerin Prof. Dr. Aimee van Wynsberghe und wurde durch die Finanzierung der Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht – van Wynsberghe hat seit rund einem Jahr eine Humboldt-Professur an der Universität Bonn inne. „Unterstützt durch ein starkes Team von Forschenden, aber auch von Künstlerinnen und Künstlern sowie weiteren Wissenspartnern, arbeiten wir daran, Deutschland als Exzellenzzentrum für Projekte zur Nachhaltigkeit von KI zu stärken“, betont van Wynsberghe, die mit ihrem Team jüngst auf der COP26 in Glasgow eine Sitzung leitete und ein Kunstwerk der Künstlerin Roosmarijn Pallandt präsentierte. „Das waren perfekte Beispiele für unser Engagement zum Thema Nachhaltigkeit in der KI. Darüber hinaus haben wir bereits ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Dr. Gry Hasselbalch finanziert, das sich dem Thema ,Datenverschmutzung und Macht‘ widmet“, sagt van Wynsberghe.

    Darüber hinaus kündigt sie ein weiteres Vorhaben an: Sie und ihr Team werden mit dem Sekretariat des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) zusammenarbeiten, um den Wissenstransfer und die Verbreitung durch die gemeinsame Nutzung von Informationen und Ressourcen zu erleichtern. „Künstliche Intelligenz steht an der Spitze des aktuellen wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts. Sie birgt ein enormes Potenzial, aber wir müssen unbedingt besser verstehen, wie sie sich auf die globalen Bemühungen gegen den Klimawandel auswirkt“, betont Patricia Espinosa, Exekutivsekretärin des UNFCCC.

    Hinweis für Journalistinnen und Journalisten:

    Zur Eröffnung des Bonn Sustainable AI Lab (16 bis 19 Uhr) sind nur geladene Gäste zugelassen. Darüber hinaus gelten die 2G-plus-Regeln. Kontakt für die Teilnahme von Medienschaffenden oder Anfragen für ein Interview mit Prof. Dr. Aimee van Wynsberghe:

    Charlotte Bander (lab manager)
    Tel.: +49 228 738120
    E-Mail: charlotte.bander@uni-bonn.de

    Edwin Bos (PR-Manager ad interim)
    Tel.: +31 613567252
    E-Mail: edwin@rred.nl


    Weitere Informationen:

    https://sustainable-ai.eu/
    https://www.iwe.uni-bonn.de/en


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie, Gesellschaft, Informationstechnik, Philosophie / Ethik, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Pressetermine
    Deutsch


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