idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Teilen: 
29.11.2021 08:13

Koalitionsvertrag bietet hervorragende Möglichkeiten für eine verbesserte Versorgung von Herzkranken in Deutschland

Prof. Dr. Michael Böhm Pressesprecher
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

    Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) begrüßt die im Koalitionsvertrag des Ampel-Bündnisses beschlossenen Maßnahmen im Bereich Gesundheits- und Forschungspolitik. Die Vorhaben böten die Chance, die Patientenversorgung deutlich zu verbessern und sollten unbedingt zeitnah in konkreten Projekten umgesetzt werden.

    Düsseldorf, 29. November 2021 – Angesichts der seit Jahren unverändert hohen Zahl von Herz-Kreislauf-Kranken und -Verstorbenen hatte ein Bündnis bestehend aus den deutschen herzmedizinischen Fachgesellschaften und Patientenvertreter*innen bereits im September ein Papier mit konkreten Vorschlägen für eine Verbesserung der Situation veröffentlicht. In den Koalitionsvertrag der künftigen Bundesregierung, der in dieser Woche präsentiert wurde, sind zahlreiche Punkte dieses Papiers eingeflossen. „Wir sind hocherfreut, dass die sich die Ampelkoalition eine Gesundheits- und Forschungspolitik vorgenommen hat, die Millionen von Herzkranken in Deutschland Hoffnung geben kann“, so Prof. Dr. Stephan Baldus, Präsident der DGK. „Die Eckpunkte, die das Papier nennt, möchte die DGK gemeinsam mit den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern mit Leben füllen.“

    Hervorzuheben seien die im Koalitionsvertrag erwähnte Stärkung des ambulanten Sektors und der sektorenübergreifenden Versorgung, die Überführung der telemedizinischen Leistungen in die regel-hafte Versorgung sowie die forcierte Unterstützung von Hochschulen, Grundlagen- und translationaler Forschung, so die Expert*innen der medizinischen Fachgesellschaft. Verbunden mit der konsequenten Nutzung der Digitalisierungspotenziale in der Medizin, dem von der Koalition angestrebten nationalen Präventionsplan und dem Maßnahmenpaket zum Beispiel zur Wiederbelebung ist eine schlagkräftige Agenda entstanden, die entscheidenden Impact auf den Versorgungsalltag haben kann.

    Da Prognosen davon ausgehen, dass in den nächsten zehn Jahren die Zahl der Herzpatient*innen in Deutschland noch einmal um 25 Prozent steigen wird, drängt die Zeit für die Umsetzung der Maß-nahmen. „Der Koalitionsvertrag wird seinem Titel Mehr Fortschritt wagen in gesundheitspolitischer Hinsicht voll und ganz gerecht“, betont Baldus. „Wir freuen uns jetzt auf die inhaltliche Zusammenarbeit mit der neuen Regierung.“

    Medienkontakt:
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
    Pressesprecher: Prof. Dr. Michael Böhm (Homburg/Saar)
    Pressestelle: Kerstin Kacmaz, Tel.: 0211 600 692 43, Melissa Wilke, Tel.: 0211 600 692 13
    presse@dgk.org

    Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine gemeinnützige wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit mehr als 11.000 Mitgliedern. Sie ist die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder und die Erstellung von Leitlinien. Weitere Informationen unter www.dgk.org
    Wichtige Informationen für Nicht-Mediziner*innen stellt die DGK auf den Seiten ihres Magazins „HerzFitmacher“ zusammen: www.herzfitmacher.de


    Weitere Informationen:

    http://www.dgk.org/presse


    Anhang
    attachment icon Koalitionsvertrag bietet hervorragende Möglichkeiten für eine verbesserte Versorgung von Herzkranken in Deutschland

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Medizin
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).