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18.12.2021 13:24

Medizinstudierende unterstützen Corona-Impfaktion für ambulante Krebspatientinnen und -patienten

Dr. Anna Kraft Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC)

    Bei einer Impfaktion im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden konnten sich am 18. Dezember ambulant behandelte Krebspatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige gegen das Corona-Virus impfen lassen. Insgesamt 250 Termine wurden dafür vergeben. Ermöglicht haben die Aktion Medizinstudierende, die in fünf Teams unter ärztlicher Aufsicht Impfungen verabreichten und dokumentierten. Auch Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie weitere Mitarbeitende des Dresdner Uniklinikums und des Deutschen Krebsforschungszentrums waren ehrenamtlich im Einsatz.

    Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR).

    Krebspatientinnen und -patienten zählen laut Robert Koch-Institut zu den Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben. Einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) zufolge gilt dies insbesondere für Patientinnen und Patienten mit einer aktiven, fortschreitenden oder metastasierten Krebserkrankung. Daher ist es wichtig, dass sich Betroffene durch eine COVID-19-Impfung schützen. Am 18. Dezember konnten sich Krebserkrankte und ihre Angehörigen von 9 bis 14 Uhr im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gegen Corona impfen lassen. „Uns war es sehr wichtig, unseren Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit für eine Impfung zu bieten. Gerade auch die Impfung von Kontaktpersonen ist von höchster Bedeutung, um einen Nestschutz zu gewährleisten“, sagt Prof. Martin Bornhäuser, einer der geschäftsführenden Direktoren des NCT/UCC und Direktor der Medizinischen Klinik I des Dresdner Uniklinikums.

    Möglich wurde die Aktion auch durch das ehrenamtliche Engagement von 15 Medizinstudierenden. Die Studierenden erhielten morgens zunächst eine Schulung durch Ärztinnen und Ärzte. Anschließend konnten sie in Dreier-Teams unter ärztlicher Aufsicht impfen und Impfungen dokumentieren. „Mir war es sehr wichtig, die Aktion zu unterstützen und in dieser schwierigen Phase der Pandemie einen Beitrag zur Patientenversorgung zu leisten“, sagt Vivian Arlt, die im 6. Fachsemester Medizin studiert.

    „Mit der Booster-Impfung fühle ich mich nun deutlich besser geschützt. Danke an alle Beteiligten, die die Aktion möglich gemacht haben“, sagt Sten Bieder, der aktuell wegen einer Krebserkrankung am NCT/UCC behandelt wird. „Wir freuen uns, dass so viele Patientinnen und Patienten die Impfmöglichkeit genutzt haben“, sagt Peter Musil vom NCT/UCC-Patientenbeirat.

    Zur Mitteilung steht ein Bild in druckfähiger Auflösung zur Verfügung:
    https://www.nct-dresden.de/fileadmin/media/nct-dresden/das-nct/newsroom/pressemi...
    BU: Medizinstudierende impfen unter ärztlicher Aufsicht einen Patienten gegen COVID-19. © Uniklinikum Dresden/Annechristin Bonß

    Nutzungshinweis für Bildmaterial
    Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT/UCC Dresden gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Bitte geben Sie als Bildnachweis an: © Uniklinikum Dresden/Annechristin Bonß. Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der NCT/UCC-Pressestelle (Tel. 0351 458 5548, E-Mail: anna.kraft@nct-dresden.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

    Ansprechpartner für die Presse:
    Dr. Anna Kraft
    Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC)
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: +49 (0)351 458-5548
    E-Mail: anna.kraft@nct-dresden.de
    www.nct-dresden.de

    Dr. Sibylle Kohlstädt
    Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
    Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: +49 (0)6221 42-2854
    Fax: +49 (0)6221 42-2968
    E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
    www.dkfz.de

    Stephan Wiegand
    Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit & Marketing
    Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden
    Tel.: +49 (0) 351 458-19389
    Fax: +49 (0) 351 458-885486
    E-Mail: stephan.wiegand@tu-dresden.de
    www.tu-dresden.de/med

    Holger Ostermeyer
    Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Pressestelle
    Tel.: +49 (0)351 458-4162
    Fax: +49 (0)351 449210505
    E-Mail: Pressestelle@uniklinikum-dresden.de www.uniklinikum-dresden.de

    Simon Schmitt
    Kommunikation und Medien | Leitung und Pressesprecher
    Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    E-Mail: s.schmitt@hzdr.de
    Tel.: +49 351 260-3400
    www.hzdr.de

    NCT/UCC Dresden
    Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR).
    Das NCT hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu verknüpfen. Damit können Krebspatienten an den NCT-Standorten auf dem jeweils neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse behandelt werden. Gleichzeitig erhalten die Wissenschaftler durch die Nähe von Labor und Klinik wichtige Impulse für ihre praxisnahe Forschung. Gemeinsamer Anspruch der NCT-Standorte ist es, das NCT zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung zu entwickeln. Das Dresdner Zentrum baut auf den Strukturen des Universitäts KrebsCentrums Dresden (UCC) auf, das 2003 als eines der ersten Comprehensive Cancer Center (CCC) in Deutschland gegründet wurde. Seit 2007 wurde das UCC von der Deutschen Krebshilfe e.V. (DKH) kontinuierlich als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet.

    Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
    Das DKFZ ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.
    Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
    Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
    Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

    Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
    Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bietet medizinische Betreuung auf höchstem Versorgungsniveau. Als Krankenhaus der Maximalversorgung deckt es das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. Das Universitätsklinikum vereint 20 Kliniken und Polikliniken, vier Institute und zehn interdisziplinäre Zentren, die eng mit den klinischen und theoretischen Instituten der Medizinischen Fakultät zusammenarbeiten.
    Mit 1.295 Betten und 160 Plätzen für die tagesklinische Behandlung von Patienten ist das Dresdner Uniklinikum das größte Krankenhaus der Stadt und zugleich das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen. Rund 860 Ärzte decken das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. 1.860 Schwestern und Pfleger kümmern sich um das Wohl der Patienten. Wichtige Behandlungsschwerpunkte des Uniklinikums sind die Versorgung von Patienten, die an Krebs, an Stoffwechsel- und an neurodegenerativen Erkrankungen.
    Deutschlands größter Krankenhausvergleich des Nachrichtenmagazins „Focus“ bescheinigt dem Universitätsklinikum Carl Gustav Dresden eine hervorragende Behandlungsqualität. Die Dresdner Hochschulmedizin belegt deshalb Platz zwei im deutschlandweiten Ranking.

    Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden
    Die Hochschulmedizin Dresden, bestehend aus der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus und dem gleichnamigen Universitätsklinikum, hat sich in der Forschung auf die Bereiche Onkologie, metabolische sowie neurologische und psychiatrische Erkrankungen spezialisiert. Bei diesen Schwerpunkten sind übergreifend die Themenkomplexe Degeneration und Regeneration, Imaging und Technologieentwicklung, Immunologie und Inflammation sowie Prävention und Versorgungsforschung von besonderem Interesse. Internationaler Austausch ist Voraussetzung für Spitzenforschung – die Hochschulmedizin Dresden lebt diesen Gedanken mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 73 Nationen sowie zahlreichen Kooperationen mit Forschern und Teams in aller Welt.

    Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
    Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:
    • Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
    • Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
    • Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
    Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen betreibt das HZDR große Infrastrukturen, die auch von externen Messgästen genutzt werden: Ionenstrahlzentrum, Hochfeld-Magnetlabor Dresden und ELBE-Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen.
    Das HZDR ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, hat fünf Standorte (Dresden, Freiberg, Grenoble, Leipzig, Schenefeld bei Hamburg) und beschäftigt knapp 1.200 Mitarbeiter – davon etwa 500 Wissenschaftler inklusive 170 Doktoranden.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Medizinstudierende impfen unter ärztlicher Aufsicht einen Patienten gegen COVID-19.


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