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06.01.2022 11:15

Online-Shopping: Süddeutsche geben am meisten Geld aus

Christian Schlag Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

    BBSR-Analyse zeigt regionale Unterschiede

    In den Landkreisen Starnberg, München, dem Hochtaunuskreis sowie der Stadt München gaben die Menschen im Jahr 2020 am meisten Geld für ihre Online-Einkäufe aus – im Schnitt rund 1.000 Euro. Am Ende der Skala stehen die kreisfreien Städte Herne und Pirmasens, mit weniger als 650 Euro pro Person. Deutschlandweit betrug der Durchschnittswert rund 800 Euro je Einwohner. Das zeigt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Das BBSR wertete für die regionale Analyse Daten der Gesellschaft für Konsumforschung für insgesamt 17 Sortimentsgruppen aus, unter anderem Bekleidung, Lebensmittel, Baumarkt und Einrichtungsbedarfe. Die Ergebnisse der Auswertung sind in der aktuellen Ausgabe der Reihe BBSR-Analysen KOMPAKT dargestellt.

    Besonders hoch lag die Online-Einzelhandelskaufkraft in wirtschaftlich starken Großstädten und ihrem Umland. Die Werte in strukturschwachen Städten und Landkreisen sind hingegen vergleichsweise niedrig. „Wo die Menschen über ein höheres Einkommen verfügen, geben sie auch mehr Geld für den Online-Einkauf aus“, sagt die Autorin der Studie Andrea Jonas. „Auffällig sind die Unterschiede zwischen strukturstarken und strukturschwachen Räumen.“

    Regionale Unterschiede ergeben sich auch im Hinblick auf unterschiedliche Waren. Durchschnittlich rund 100 Euro je Einwohner entfielen auf den Online-Einkauf von Bekleidung. Zu den Kreisen mit den höchsten Werten zählten Landkreise München, Starnberg und der Hochtaunuskreis. Die niedrigsten Werte wiesen die kreisfreien Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Herne auf.

    In den kreisfreien Städten gaben die Menschen wiederum überdurchschnittlich viel für Lebensmittel im Internet aus. Mit etwa 60 Euro je Einwohner ist die entsprechende Online-Kaufkraft in der Stadt München bundesweit die höchste, gefolgt von den Städten Frankfurt am Main, Regensburg, Berlin und Hamburg mit etwa 50 Euro je Einwohner.

    Der Online-Konsum im Baumarktsortiment verteilt sich räumlich etwas anders als die übrigen Sortimentsgruppen: Eine höhere Online-Kaufkraft besitzen eher Personen aus ländlichen Kreisen, insbesondere in Bayern und in einigen ostdeutschen Kreisen.

    Interessierte können die Auswertung „Räumliche Muster des Online-Handels in Deutschland“ unter www.bbsr.bund.de abrufen.

    http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/downloads/2021-analysen-kompakt-online-handel.pdf

    Kontakt:
    Christian Schlag
    Stab Direktor und Professor
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
    im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
    Deichmanns Aue 31–37
    53179 Bonn
    Telefon: +49 228 99 401-1484
    christian.schlag@bbr.bund.de

    ***
    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Verkehr / Transport, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Online-Einzelhandelskaufkraft 2020


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