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14.01.2022 09:43

Neues Buch: Fachkommunikation für Studierende

Dr. Margareta Bögelein Pressestelle
Hochschule Coburg

    Wie wird akademisches Schreiben vermittelt wird und was bringt es? Das Thema eines neuen Sammelbandes. Herausgegeben wurde er unter anderem von Dr. Regina Graßmann aus dem Schreiblabor der Hochschule Coburg.

    Ingenieurinnen und Ingenieure müssen keine Romane schreiben und Studierende der Betriebswirtschaft keine Poesie. Aber ob in Wirtschafts- oder Sozial- und Gesundheitswissenschaften, im Design oder den MINT-Fächern: Schreiben müssen sie alle. „Als Hochschule für angewandte Wissenschaften vermitteln wir immer das, was im Berufsfeld erwartet wird“, erklärt Dr. Regina Graßmann. „Deshalb ist uns wichtig, Textsorten ins Zentrum zu stellen, die zum jeweiligen Fach passen.“ Graßmann leitet das Schreiblabor am Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg und versteht fachliches Schreiben als Lehr- und Lerninstrument. Sie unterstützt Studierende, sie unterstützt aber auch die Lehrenden dabei, passende Schreibaufgaben zu stellen.

    Sammelband bündelt praktische Beispiele

    Gemeinsam mit ihrer früheren Kollegin Stephanie Schmitt, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schreiblabor der Hochschule Coburg tätig war, hat Graßmann einen Sammelband zu den vielfältigen Aspekten des Schreibens in den Studienfächern herausgegeben. Der Verlag Peter Lang hat das Buch veröffentlicht unter dem Titel „Schreiben in den Fächern. Ziele – Ergebnisse – Perspektiven“. Erschienen ist es in der Reihe Textproduktion und Medium, die von Dr. Dagmar Knorr herausgegeben wird. Sie leitet das Schreibzentrum an der Leuphana Universität Lüneburg. An der aktuellen Publikation haben sich 22 Autorinnen und Autoren verschiedener Hochschulen und Universitäten im deutschsprachigen Raum beteiligt. Sie erklären ihre schreibdidaktischen Projekte und Ansätze zur Vermittlung wissenschaftlicher Schreibkompetenz im Studium, befassen sich mit aktuellen Fragen und geben Praxistipps.

    Häppchen machen Appetit aufs Lernen

    „Der Sammelband bündelt die Ergebnisse eines Symposiums, das wir Anfang Februar 2020 an der Hochschule Coburg ausgerichtet haben“, erklärt Graßmann. Kurz bevor die Corona-Pandemie solche Veranstaltungen unmöglich machte, diskutierte die Fach-Community in Coburg, über welche Textsorten wissenschaftliche Inhalte in Werkstätten, Laboren, am Praktikumsplatz, in der Vorlesung und in Forschungsprojekten vermittelt werden. Oder darüber, wie Studierende durch das Schreiben Denk- und Lösungsprozesse lernen. „Wenn etwas Schritt für Schritt entsteht, kann man sich leichter hineindenken.“ Die Text-Profis empfehlen deshalb beim fachintegrierten Schreiben nicht gleich große, schwere Anforderungen an die Studierenden zu stellen. Sondern kleine Schreibaufgaben. „In Summe ergeben sie einen großen Bericht. Komplexe Texte sind in Häppchen leichter zu schreiben.“ Ein weiterer Tipp aus der Praxis ist Feedback aus der Peergroup. „Wenn Studierende untereinander über ihre Texte sprechen, erhöht das die Qualität der Texte“, führt Graßmann aus. Bei all den unterschiedlichen Ansätzen ist ein Ziel klar: „Es geht darum, junge Menschen in unserer Kommunikationsgesellschaft zu befähigen, über fachliche Inhalte zu kommunizieren.“

    Zum Buch:
    Regina Graßmann und Stephanie Schmitt (Band-Herausgeberinnen): Schreiben in den Fächern. Ziele – Ergebnisse – Perspektiven. Konferenzband. 272 Seiten, eBook oder Hardcover, 64,95 Euro

    Artikel: Natalie Schalk


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Dr. Regina Graßmann


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