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27.01.2022 14:36

Begehrte Förderung der DFG für Mikrooptik-Forschung an der EAH Jena

Sigrid Neef Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

    Die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena gehört zu den 16 Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beim Ausbau ihrer Forschungsinfrastruktur gefördert werden. Der Umfang des Projektes beträgt gut 1 Mio Euro. Die DFG führte erstmalig 2021 eine Initiative zur Förderung der Forschungsinfrastruktur von Hochschulen der Angewandte Wissenschaften durch. Bundesweit wurden insgesamt 72 Projektanträge eingereicht.

    Projektleiter Prof. Dr. Robert Brunner schätzt die Förderzusage als eine einzigartige Chance für den Ausbau von Spitzenforschung im Schwerpunkt Mikrooptik ein. Die Förderung ermöglicht an der EAH Jena die Investition in eine hochmoderne Anlage zur Laserlithografie, mit der mikro- und mesoskalige optische Elemente hergestellt werden können. Mit der neuen Großanlage lassen sich in Zukunft Strukturen herstellen, deren Dimensionen von einem bis zu mehreren hundert Mikrometern reichen. Gleichzeitig werden hohe Genauigkeitsanforderungen eingehalten, die im Nanometerbereich liegen.

    In der Optik und der Halbleitertechnik werden dadurch Forschungs- und Anwendungsmöglichkeiten eröffnet, die bisher nicht, oder nur sehr unzureichend erfüllbar waren. Diese reichen von Gebieten wie Endoskopie in der Medizintechnik, über Chipproduktion in der Halbleiterbranche bis hin zu neuen LED-Beleuchtungssystemen im Automobilbau.

    Das interdisziplinäre Forschungsteam umfasst vier Partner: die Professoren Robert Brunner, Michael Rüb und Iwan Schie von der EAH Jena vereinigen einschlägige Erfahrungen zur Fertigung von Nano- und Mikrostrukturen und deren Nutzung in multimodalen optischen Systemen sowie in der Halbleiterfertigung. Das Kompetenzprofil von Prof. Dr. Hartmut Hillmer (Universität Kassel) bietet Synergien sowohl zur Mikro- und Nanotechnologie als auch zur Erforschung mikrooptischer Strukturen für spektralsensorische Anwendungen.

    Die EAH Jena wurde 1991 als Fachhochschule Jena und eine der ersten FHs in den neuen Ländern gegründet. Sie ist Thüringens größte und forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften und bietet Expertise in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie den Gesundheits- und Sozialwissenschaften.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Robert Brunner; robert.brunner@eah-jena.de


    Weitere Informationen:

    https://www.eah-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Chemie, Elektrotechnik, Energie, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Mikrooptik-Forschung an der EAH Jena


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