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27.01.2022 15:30

20 Jahre BfR - 20 Jahre Risiken erkennen und Gesundheit schützen

Dr. Suzan Fiack Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung feiert seinen 20. Geburtstag

    In diesem Jahr feiert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sein 20-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im November 2002 hat das Institut durch seine Bewertungen und Forschung wichtige Impulse in der Politikberatung und für den gesundheitlichen Verbraucherschutz gesetzt: Ob E-Zigaretten, Tätowiermittel oder Antibiotikaresistenz, Keime in Lebensmitteln sowie die Bewertung von Pflanzenschutzmitteln und der Transfer von Stoffen entlang der Nahrungskette vom Acker bis zum Teller - bei der Bewertung steht immer die Gesundheit des Menschen im Mittelpunkt. Zudem tragen seit über sieben Jahren regelmäßig erfolgende Umfragen des BfR-Verbrauchermonitors dazu bei, die Risikowahrnehmung der Bevölkerung einzuschätzen. Einen wichtigen Beitrag leistet in der COVID-19-Pandemie der seit über einem Jahr regelmäßig erscheinende BfR-Corona-Monitor. „Das BfR ist heute eine wichtige Institution des deutschen, europäischen und auch des globalen Verbraucherschutzes“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Wir wissen aber, dass im Zuge der weiteren Globalisierung der Warenketten große Aufgaben bei den Sicherheitsfragen anstehen. Diese werden wir mit aller Kraft angehen, um den gesundheitlichen Verbraucherschutz bei Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen international zu verbessern.“ Zum Auftakt des Jubiläumsjahres hat das BfR auch sein Corporate Design nebst Logo modernisiert.

    Die Geschichte des Verbraucherschutzes liegt mit der Gründung des Kaiserlichen Gesundheitsamtes im Jahr 1876 bereits weit zurück. Seit 2002 besteht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), angesiedelt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Mehr als 1.150 Beschäftigte arbeiten täglich daran, die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu schützen und die Welt für sie sicherer zu gestalten. Heute arbeitet das BfR national als auch international mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen und ist der nationale Ansprechpartner der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sowie der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA).

    Seinen Geburtstag feiert das BfR über das Jahr verteilt mit verschiedenen Veranstaltungen: Darunter ein Internationales Symposium zum Thema Transfer von Stoffen entlang der Nahrungskette, das 5. BfR-Pflanzenlabyrinth mit einem interaktiven Erlebnispfad und die 3. BfR-Schüleruniversität. Im Gründungsmonat November lädt das BfR dann u.a. zum 2. BfR-Wissensdialog zum Thema „Vertrauen“ sowie zum 3. BfR-Science-Slam ein. Alle Informationen zu Veranstaltungen und aktuellen Veröffentlichungen im Rahmen des Jubiläums finden Sie auf der Jubiläumsseite der BfR-Homepage:

    https://www.bfr.bund.de/de/20_jahre_bfr-291399.html

    Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen hat das BfR sowohl sein Logo als auch sein Design modernisiert, das nach und nach sichtbar werden wird. Das BfR-typische Blau ist dunkler geworden; es steht für die wissenschaftliche Seriosität und Stärke des BfR im gesundheitlichen Verbraucherschutz in Deutschland und Europa. Durch die versetzten Flächen wird die Vielschichtigkeit der Arbeit des BfR hervorgehoben, durch die geometrische Form die Genauigkeit und Exaktheit, welche die Basis der wissenschaftlichen Arbeit des BfR darstellen. Immer steht der Mensch im Mittelpunkt der Arbeit des Instituts und deshalb auch im Logo. Der Bogen über ihm steht einerseits für Schutz, andererseits ist er eine Referenz an Gesetzmäßigkeiten in den Naturwissenschaften.

    Über das BfR

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


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