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07.02.2022 11:52

„Technisches Problem? Frag‘ doch die Crowd“: Studierende befassen sich mit neuer Methode für die Ingenieurwissenschaften

Melanie Löw Universitätskommunikation
Technische Universität Kaiserslautern

    Das Crowdfunding macht es vor: Es gibt ein Problem, aber statt im kleinen Kreis nach einer Lösung zu suchen, wird die Herausforderung offen an die Masse gegeben. Auch beim sogenannten Crowd Engineering funktioniert das Prinzip: Wie die Methode im Ingenieur-Bereich produktiv zum Einsatz kommt, haben Studierende der TU Kaiserslautern (TUK) und der Hochschule Kaiserslautern (HS KL) in diesem Semester in Seminaren erprobt: Sie haben Plattformen für die Zusammenarbeit von Ingenieuren entwickelt. Bei einer Abschlussveranstaltung am 10. Februar stellen die Studierenden der TUK ihre Arbeiten vor.

    Mit der Nutzung von Crowd Engineering können Unternehmen Probleme wie einen Fachkräftemangel vor Ort oder zu homogene Entwicklungsteams umgehen. Die Methode ermöglicht es, dass unabhängig von Standorten gearbeitet und der Einzugskreis der Mitwirkenden global geöffnet wird. „Das Crowd Engineering ist im Kommen. Immer mehr Firmen greifen darauf zurück“, erläutert Yannick Juresa vom Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung an der TUK, der die Seminare zusammen mit seinem Kollegen Daniel Kerpen vom Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik an der HS KL konzipiert hat.

    Studierende, die im Wintersemester an den Seminaren teilgenommen haben, haben sich mit Plattformen beschäftigt, auf denen Ingenieure gemeinsam standortunabhängig an größeren Projekten arbeiten können. In kleinen Gruppen haben sie jeweils eigene Lösungen entwickelt. Interessant ist der Ansatz nicht zuletzt vor dem Hintergrund Corona und Home Office. „Wir machen unsere Studierenden fit für den Arbeitsmarkt von morgen“, fährt Kerpen fort.

    In den Seminaren trafen die technische Expertise von Studierenden der Ingenieurwissenschaft an der TUK auf mensch-zentrierte Ansätze aus dem Design Thinking-Bereich der HS KL, bei denen durch kreative Teamarbeit bereits in frühen Entwicklungsphasen erlebbare Prototypen von Produkten und Dienstleistungen entstehen können. Die Zusammenarbeit beider Hochschulen fand unter dem Dach der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz statt, die Kooperationen mit dem Ziel des Wissens- und Technologie-Transfers fördert.

    Die Teams der TUK stellen ihre Lösungen am Donnerstag, den 10. Februar, um 16 Uhr vor. Medienvertreter können sich bei Interesse an Yannick Juresa wenden. Unternehmen, die sich ebenfalls für die Methode des Crowd Engineerings interessieren, können sich an den Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik der HS KL und den Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung der TUK wenden.

    Über die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz
    Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM). Das Vorhaben stärkt den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und basiert auf einer gemeinsamen Kooperationsstrategie der beiden Hochschulen. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

    Fragen beantworten:
    M.Sc. Yannick Juresa, TU Kaiserslautern
    Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung
    Tel.: 0631 - 205 2312
    E-Mail: juresa(at)mv.uni-kl.de

    M.A. Daniel Kerpen, Hochschule Kaiserslautern
    Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik
    Tel.: 0631 3724-5525
    E-Mail: daniel.kerpen(at)hs-kl.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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