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14.02.2022 14:11

Data Literacy und Data Science im Mittelstand verankert - Weiterbildungsprojekt zur Digitalisierung geht weiter

Daniela Stang Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Ulm

    In den vergangenen zwei Jahren hat das Weiterbildungsprojekt "Data Literacy und Data Science" (DLDS) geholfen, die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg voranzutreiben. Über 1000 Firmen-Vertreterinnen und -Vertreter sind in den Kompetenzen für die datengetriebene Entscheidungsfindung geschult worden. Aufgrund des großen Erfolgs werden die Angebote weitergeführt.

    Das Projekt „Data Literacy und Data Science“ zieht ein positives Fazit. In den vergangenen zwei Jahren haben Hochschulen aus Baden-Württemberg geholfen, die Kompetenzen kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) bei der Erfassung und Auswertung massiver Datenmengen auszubauen. In dem gemeinsamen Weiterbildungsprojekt wurden Schulungs- und Qualifizierungsangebote entwickelt, an denen über 1000 Vertreterinnen und Vertreter des regionalen Mittelstands teilgenommen haben. Aufgrund des großen Erfolgs werden die Angebote nun weitergeführt.

    Data Literacy und Data Science sind nicht nur für große Konzerne ein Thema. Auch kleine und mittlere Unternehmen können von den riesigen Datenmengen, den „Big Data“, profitieren, wenn ihnen die richtigen Werkzeuge zur Erfassung und Auswertung zur Verfügung stehen. Daraus können neue Geschäftsmodelle oder angepasste Firmenprozesse entwickelt werden, um Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten.

    Das gemeinsame Projekt „Data Literacy und Data Science“ (DLDS) von neun Universitäten und Hochschulen aus Baden-Württemberg richtet sich an mittelständische Unternehmen. Federführend verantwortlich ist die School of Advanced Professional Studies (SAPS), die von Universität und Technischer Hochschule Ulm gemeinsam getragen wird. Zusammen sind in den vergangenen zwei Jahren passgenaue und kostenlose Weiterbildungsangebote geschaffen worden, die die Kernkompetenz der Beschäftigten stärken sollen. „Die angesprochenen Unternehmen wünschten sich Lösungsansätze für aktuelle Problemstellungen in der eigenen Firma“, erklärt Professor Hermann Schumacher, Geschäftsführender Direktor der SAPS.

    Bei den angebotenen Bildungsformaten haben die Verantwortlichen auf einen Mix aus Online- und Präsenzelementen gesetzt, der sich durch die Corona-Pandemie stark auf virtuelle Angebote verlagert hat. In verschiedenen Vorträgen, Reihen oder ganzen Modulen sind wichtige Grundlagen aus Mathematik, Informatik sowie betriebswirtschaftliche Kompetenzen für die datengetriebene Entscheidungsfindung an verschiedene Zielgruppen vermittelt worden – vom Mitglied der Geschäftsführung über Anwenderinnen und Anwender bis hin zum ausgewiesenen „Data Scientist“.

    „Data Literacy bildet den Grundstein für Unternehmen, um die digitale Transformation aktiv zu gestalten und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln“ erklärt Professor Mischa Seiter vom Institut für Business Analytics der Universität Ulm. Das Institut hat unter anderem Workshops zu den Themen „Robotic Process Automation“ und „Management digitaler Plattformen“ konzipiert. Zudem sind neue Module zu „Digitale Geschäftsmodelle“ und „Technologieakzeptanz im Zeitalter der Digitalisierung“ entwickelt worden.

    Das Projekt DLDS ist mit Jahresende 2021 abgelaufen. Dennoch sollen die Kurse aufgrund des großen Erfolgs hochschulübergreifend als kostenpflichtiges Weiterbildungsangebot im Rahmen von sogenannten Bündelzertifikaten fortgeführt werden. Die Koordination wird weiter die School of Advanced Professional Studies übernehmen. Eine Anmeldung für die Angebote ist über die Projekthomepage bereits möglich.

    Über das Projekt „Data Literacy und Data Science“ für den Mittelstand:
    Gefördert wurde das Projekt „Data Literacy und Data Science“ mit rund einer Million Euro aus dem Europäischen Sozialfonds. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie die Projektpartner steuerten jeweils hälftig eine weitere Million bei. Zu den Projektpartnern zählten neben der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Mannheim sowie die Hochschulen Albstadt-Sigmaringen, Biberach und Furtwangen, die Hochschule der Medien Stuttgart und die Duale Hochschule Baden-Württemberg. Externer Partner war der Simulations- und Big Data-Spezialist SICOS GmbH. Federführend verantwortlich war die School of Advanced Professional Studies (SAPS) von Universität und Technischer Hochschule Ulm.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr.-Ing. Hermann Schumacher, Geschäftsführender Direktor, School of Advanced Professional Studies (SAPS), Tel.: 0731 50-32400, hermann.schumacher@uni-ulm.de


    Weitere Informationen:

    http://www.dataakademie.de Das Projekt im Internet


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Informationstechnik, Maschinenbau
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


    Prof. Hermann Schumacher


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    Prof. Mischa Seiter


    Zum Download

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