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29.06.2022 11:00

Internationale Tagung befasst sich mit indigenen Printkulturen, Medien und Literatur

Petra Giegerich Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    „Indigenous Print Cultures, Media, and Literatures” findet vom 6. bis 9. Juli statt – Hybrides Veranstaltungsformat mit Präsenzterminen am Helmholtz-Institut Mainz und der JGU

    An vier Tagen vom 6. bis 9. Juli 2022 diskutieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Neuseeland, Kanada, den USA und Europa die bislang wenig beachteten globalen indigenen Print-, Presse- und Medienarchive vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen etwa Medienobjekte wie indigene Zeitungen und Zeitschriften, aber auch gegenwärtige digitale Formate und Kommunikationsnetzwerke sowie neue Formen des „indigenen Schreibens“ im Kontext der medialen Praxis in Kunst und Museen. Die internationale wissenschaftliche Konferenz „Indigenous Print Cultures, Media, and Literatures” findet in Kooperation mit dem Humanities Research Center der Virginia Commonwealth University, dem Obama Institute for Transnational American Studies der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Mainzer Forschungsinitiative Transnational Periodical Cultures statt.

    Das interdisziplinäre Tagungsdesign mit Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen medien-, kultur-, und geschichtswissenschaftlichen Disziplinen bietet erstmalig die Möglichkeit, aktuelle internationale Forschungsergebnisse zu den variantenreichen indigenen Print- und Medienkulturen vergleichend zu diskutieren. Die Tagung setzt einen innovativen Impuls, indigene Periodika und Medien als spezifische Wissensform von Indigenität und Modernität zukünftig intensiver zu erforschen. Die Tagung zielt darauf ab, die Entwicklung und Vernetzung einer sich fortschreitend wandelnden indigenen Medienwelt und Wissenskultur in den Kontext pluraler Gesellschaften zu rücken, insbesondere hinsichtlich aktueller Fragen wie Landnahme, Umweltschutz, Sprache, Assimilation und Dekolonisation. Die Tagung bietet somit eine Neuorientierung für Fragen nach der Zukunft indigener Vergemeinschaftung.

    Als Hauptvortragende sprechen im Rahmen der Tagung die international bekannten Autorinnen und Autoren Mishuana Goeman (Tonwanda Band of Seneca, Hawk Clan; University of California, Los Angeles), Beth Piatote (Nez Perce, Colville Confederated Tribes; University of California, Berkeley) und Gerald Vizenor (White Earth Nation; University of California, Berkeley). Details zum Programm sind auf der Webseite http://www.transnationalperiodicalcultures.net/indigenous-print-cultures-media-a... zu finden.

    Die Tagung findet hybrid statt. Die interessierte Öffentlichkeit kann daran via Zoom zu den im Programm genannten Veranstaltungszeiten teilnehmen.
    Zoom-Meeting beitreten:
    https://us06web.zoom.us/j/83383022551?pwd=S3NWckJhTjV2QVZOR2NLc0Q0d3VUdz09
    Meeting-ID: 833 8302 2551
    Kenncode: 792737

    Weiterführende Links:
    http://www.obama-institute.com/ - Obama Institute for Transnational American Studies
    http://www.transnationalperiodicalcultures.net/indigenous-print-cultures-media-a... - Konferenzwebseite und Tagungsprogramm


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Oliver Scheiding
    Obama Institute for Transnational American Studies
    Department of English and Linguistics
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    55099 Mainz
    Tel. +49 6131 39-22357
    E-Mail: scheiding@uni-mainz.de
    http://www.obama-institute.com/scheiding/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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