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06.07.2022 13:26

„Erkenntnisgeleitete Forschung liefert Grundvoraussetzungen für künftige Innovationen“

Benedikt Bastong Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

    DFG fordert stärkere Berücksichtigung von Grundlagenforschung in neuer Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung

    Zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag über Forschung, Innovation und technologische Leistungsfähigkeit in Deutschland erklärt die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professorin Dr. Katja Becker:

    „Ich freue mich sehr darüber, dass die neue Bundesregierung in ihrem ersten Bundesbericht Forschung und Innovation 2022 einmal mehr ihre Wertschätzung gegenüber dem deutschen Wissenschaftssystem und die herausgehobene Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für den gesellschaftlichen und technologischen Fortschritt zum Ausdruck bringt.

    In Deutschland bildet die freie und erkenntnisgeleitete Forschung nach wie vor das Rückgrat des deutschen Wissenschaftssystems und liefert die Grundvoraussetzungen für künftige Innovationen, Technologien und Anwendungen. Gerade bei der Bewältigung der Klimakrise, der Stärkung gesellschaftlicher Resilienz, dem Streben nach technologischer Souveränität, aber auch in vielen anderen Bereichen leistet die Grundlagenforschung im besonderen Maße einen gewichtigen, wenn nicht gar essentiellen Beitrag.

    Forschung muss aber auch dazu beitragen können, den Herausforderungen zu begegnen, die uns heute vielleicht noch gar nicht bekannt sind. Es war jahrzehntelange Grundlagenforschung, die im Jahr 2020 die schnelle Entwicklung eines Impfstoffs gegen COVID-19 überhaupt erst ermöglichte. Gleichzeitig führt uns der russische Angriffskrieg in der Ukraine gerade jetzt vor Augen, wie sinnvoll Investitionen in die Slawistik, die Osteuropakunde oder die Friedens- und Konfliktforschung waren und sind. Gerade für diese unvorhergesehenen Herausforderungen bedarf es in einer auf die Zukunft ausgerichteten Forschungs- und Innovationsstrategie kontinuierlicher Investitionen in die Grundlagenforschung in ihrer gesamten Breite.

    Und genau das sollte die neue Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung berücksichtigen. Neben dem wichtigen Bestreben nach technologischem Fortschritt und dem Fokus der Anwendungs- und Missionsorientierung muss dem Gesamtpotenzial des deutschen Wissenschaftssystems beginnend mit der Grundlagenforschung Rechnung getragen werden. Dazu gehören ganz zentral eine Langfristorientierung der deutschen Forschungs- und Innovationspolitik und die Sicherung einer kontinuierlichen internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts Deutschland durch forschungsfreundliche Rahmenbedingungen.“

    Weiterführende Informationen

    Medienkontakt:
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel. +49 228 885-2109, presse@dfg.de

    Ansprechpartnerin in der DFG-Geschäftsstelle:
    Dr. Ina Sauer, Leiterin Berliner Büro, Tel. +49 228 885-4324, ina.sauer@dfg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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