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09.11.2022 09:43

Das Portal DEHIO Ostmitteleuropa ist online

Antje Coburger M.A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung

    DEHIO OME unter ome.dehio.org am 1. November 2022 erfolgreich gestartet

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

    mit großer Freude teilen wir Ihnen mit, dass das Portal Dehio Ostmitteleuropa – DEHIO OME (https://ome.dehio.org) – seit dem 1. November online ist. Mit dem Launch ist ein seit vielen Jahren angestrebtes Ziel im Wesentlichen erreicht: Aus dem von Georg Dehio 1905 begründeten Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler ist nun ein frei zugänglicher digitaler Wissensspeicher geworden, ein wissenschaftliches Fachportal und zugleich eine neuartige, illustrierte und vernetzte Rechercheplattform für Kunstdenkmäler, optimiert für die Nutzung durch mobile Endgeräte.
    Startseite des Portals DEHIO OME

    Gegenwärtig sind die Inhalte vor allem auf die Bau- und Kunstdenkmäler Estlands konzentriert, erste Beispiele aus Lettland sind einbezogen. Objekte aus Polen werden ab dem kommenden Jahr integriert, und ebenso werden stetig weitere Beispiele aus den baltischen Ländern ergänzt werden. Außerdem wird in den nächsten Jahren der Ausbau des Portals um weitere Funktionalitäten stattfinden. Manche Bereiche und Funktionen sind gegenwärtig noch im Testmodus, diese erste Version des Portals soll durch Rückmeldungen aus dem Nutzerkreis weiterentwickelt werden.

    Das Online-Portal ist das Ergebnis der Arbeit im Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung sowie der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung mit Partnern in Deutschland, hier vor allem die Dehio-Vereinigung e.V. und das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, und in den Ländern Estland, Lettland und Polen, wo jeweils die führenden Einrichtungen zur Dokumentation und Erforschung von Bau- und Kunstdenkmälern beteiligt sind. In unserem Pilotprojekt zu Estland waren es das National Heritage Board, die Kunstakademie (EKA) und das Estnische Architekturmuseum.
    Thematischer Einstieg nach Objekten und Architekturstilen und Ausstattungsstücken

    Durch die langjährige und umfassende Beschäftigung mit der Dokumentation von materiellem Kulturerbe im östlichen Europa sowie der digitalen Bereitstellung von historischem Wissen und textuellen sowie visuellen Quellen konnte in Zusammenarbeit von Kunsthistoriker:innen mit IT-Spezialist:innen eine auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende, multilinguale Infrastruktur entstehen. Unser Anliegen ist die Nachnutzbarkeit des gespeicherten Wissens, gewährleistet momentan über die Zitierfähigkeit der Texte, ergänzt in Zukunft durch eine Schnittstelle für die Nachnutzung der Objektmetadaten im Sinne von Linked Open Data.

    Konzeption und Aufbau der Datenbank (Backend) sowie Realisierung der Datenbereitstellung erfolgte durch die digiCULT-Verbund eG, Kiel; Konzeption, Gestaltung und Umsetzung des Portals (Frontend) erfolgte durch die Agentur Outermedia GmbH, Berlin.

    Ein solch komplexes Vorhaben an der Schnittstelle von mehrsprachiger Textedition, Objektdatenpublikation und Einbindung von visuellen Quellen sowie externen Normdaten kann nur durch konstruktives und innovatives Zusammenwirken von Expert:innen aus den verschiedenen Fach- und Aufgabenbereichen gelingen (siehe hierzu im Einzelnen: https://ome.dehio.org/de/teilprojekte).
    Thematischer Einstieg nach Orten, Personen oder Überblicksthemen

    Ebenso entscheidend ist aber auch die finanzielle Förderung des Vorhabens durch öffentliche und private Geldgeber (siehe die Liste aller Förderer unter: https://ome.dehio.org/de/beteiligte). Die Möglichkeit zur Umsetzung des Digitalen Dehios verdanken wir insbesondere der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Der Content zu Estland und Lettland wurde finanziell unterstützt durch die Gerda Henkel Stiftung. Für jegliche geleistete Unterstützung danken wir ganz herzlich unseren Partnern und Förderern.

    Last but not least geht unser Dank an alle Autor:innen, Fotografen und Redakteur:innen, die mit Texten und deren Bearbeitung sowie mit Bildmaterial und Grundrisszeichnungen zum Inhalt des Portals beigetragen haben. Alle Beiträge sind mit den Namen der Urheber:innen gekennzeichnet.

    In Kürze geht auch die Dachseite aller Dehio-Vorhaben (dehio.org) online. Getragen wird sie von drei Institutionen: der Dehio-Vereinigung e.V. (deren Webseiten zukünftig unter: wv.dehio.org), dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (ab Dezember 2023 der Digitale Dehio Deutschland unter: de.dehio.org) und dem Herder-Institut (Digitaler Dehio Ostmitteleuropa: ome.dehio.org).

    Wir wünschen den Besuchern des Onlineportals interessante Entdeckungen im reichen Erbe an Denkmälern in Ostmitteleuropa und freuen uns über Ihre Rückmeldungen zu Inhalten und zu technischen Aspekten ebenso wie über allgemeine Anregungen und Hinweise zum Portal an die Adresse: dehio.redaktion@herder-institut.de.

    Im Namen des Teams, mit den besten Grüßen,
    Dr. Dietmar Popp, Sławomir Brzezicki M.A., Dr. Agnese Bergholde-Wolf (Herder-Institut)
    Dr. Ulrike Nürnberger (Böckler-Mare-Balticum-Stiftung)


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Dietmar Popp


    Weitere Informationen:

    https://www.herder-institut.de/event/portal-dehio-ostmitteleuropa-ist-online/


    Bilder

    Anhang
    attachment icon Presseinformation zum Launch des DEHIO OME Portals

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Geschichte / Archäologie, Kulturwissenschaften, Kunst / Design
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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