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24.01.2023 11:06

Expertenwissen zum östlichen Europa: Forschende des GWZO in eine Vielzahl von Gremien neu berufen

Prof. Dr. Maren Röger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

    Leipzig. Die wissenschaftliche Expertise von Forschenden des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) ist stark gefragt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsinstituts sind Mitglied in Kuratorien, Fachgremien, Interessenvertretungen und Wissenschaftlichen Beiräten unterschiedlichster Einrichtungen und Institutionen in Deutschland und der Forschungsregion. Hier beraten sie in wissenschaftlichen Fragen, tragen zur Qualitätssicherung bei und tauschen sich in Fachkreisen aus. Auch in den vergangenen Monaten wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses in diverse Gremien neu berufen.

    Seit Januar ist die Kunst- und Kulturhistorikerin Beáta Hock, PhD Mitglied des für die Verleihung des Margit Kaffka-Preises zuständigen Kuratoriums der Gender Studies Research Group der Universität Szeged (Ungarn). Der Preis, benannt nach der bekannten ungarischen Schriftstellerin und Dichterin, wurde 2019 ins Leben gerufen. Er würdigt herausragende Leistungen von Wissenschaftlerinnen im Bereich der Geschlechterstudien in Ungarn. | https://www.leibniz-gwzo.de/de/institut/team/beata-hock

    Die Direktorin des GWZO, Prof. Dr. Maren Röger, wurde im Dezember in den Wissenschaftlichen Beraterkreis des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin berufen. Dieses wurde im Juni 2021 als Lern- und Erinnerungsort zum Thema Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration vor allem im 20. Jahrhundert in Europa und darüber hinaus eröffnet. Maren Röger fungiert zudem seit November als Sprecherin des Leibniz-Netzwerkes Östliches Europa. Im April 2022 wurde sie darüber hinaus für die Amtszeit bis zum 31.3.2025 in den Wissenschaftlichen Beirat des Fritz Bauer Instituts berufen. | https://www.leibniz-gwzo.de/de/institut/team/maren-roeger

    Prof. Dr. Frank Hadler, Leiter der GWZO-Abteilung „Verflechtung und Globalisierung“ und Spezialist für tschechische Geschichte, wurde Ende Dezember zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats des Historischen Instituts der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik gewählt. Das Institut betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der tschechischen, tschechoslowakischen und allgemeinen Geschichte vom frühen Mittelalter bis zur Moderne. | https://www.leibniz-gwzo.de/de/institut/team/frank-hadler

    Der Architekturhistoriker Prof. Dr. Arnold Bartetzky, Leiter der GWZO-Abteilung „Kultur und Imagination“ ist ebenfalls im Dezember für die Amtsperiode 2023-2026 in den Berliner Landesdenkmalrat berufen worden. Der Landesdenkmalrat ist ein interdisziplinär besetztes Beratungsgremium, das den Berliner Senat u.a. im Bereich Denkmalschutz berät. | https://www.leibniz-gwzo.de/de/institut/team/arnold-bartetzky

    Prof. Dr. Jürgen Heyde, Experte für das multiethnische östliche Europa in der Frühen Neuzeit, ist seit Mitte November Mitglied des Kuratoriums der Akademie Mitteleuropa e.V. mit Sitz in Bad Kissingen. Diese engagiert sich im Bereich Jugend- und Erwachsenenbildung mit dem Ziel, das Verständnis für und den Austausch mit dem östlichen Europa zu fördern. | https://leibniz-gwzo.de/de/institut/team/juergen-heyde

    Bereits Anfang des Jahres 2022 ist Prof. Dr. Matthias Hardt, Historiker und Leiter der GWZO-Abteilung „Mensch und Umwelt“, zum Stiftungsrat der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung bestellt worden. Die Stiftung mit Sitz in Nordhausen in Thüringen erinnert an den Nordhäuser Pfarrer und Polyhistor Friedrich Christian Lesser (1692-1754) und fördert Forschungen zur thüringischen Geschichte sowie zur Geschichte Mitteldeutschlands. | https://www.leibniz-gwzo.de/de/institut/team/matthias-hardt

    Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) erforscht historische und kulturelle Entwicklungsprozesse in der Region zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria. Grundlegend für das GWZO sind der breite zeitliche Rahmen seiner epochenübergreifenden Forschungen, der am Übergang von der Spätantike zum frühen Mittelalter ansetzt und bis in die Gegenwart reicht, sowie die ausgeprägte Interdisziplinarität. In der Grundlagenforschung des GWZO werden Methoden und Konzepte aus den Disziplinen und Fächern der Archäologie, Mediävistik, Literaturwissenschaft, der Osteuropastudien, der Geschichtswissenschaft, der Kunstgeschichte und Architekturgeschichte als auch der interdisziplinären Kulturwissenschaften miteinander verknüpft. Es kommen zudem naturwissenschaftliche Ansätze zum Tragen. Sein konstant breites Fächerspektrum bildet ein Alleinstellungsmerkmal des GWZO, nicht nur im Hinblick auf Deutschland, sondern auch im weltweiten internationalen Vergleich. Es trägt universitätskomplementär damit zu einem elaborierten Verständnis der historischen und heutigen Entwicklungen in den Staaten, Gesellschaften und Kulturen des östlichen Europas bei. Das Institut ist eng mit der Universität Leipzig verbunden. Es gibt gemeinsame Berufungen und eine enge Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Karriereausbildung. Vielfältige Kooperationsbeziehungen bestehen ebenfalls mit zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen im östlichen Europa. | https://www.leibniz-gwzo.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Maren Röger
    Direktorin
    Tel. + 49 (0) 341 97 35 560
    maren.roeger@leibniz-gwzo.de


    Weitere Informationen:

    http://www.leibniz-gwzo.de


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    Forschende des GWZO neu in Gremien berufen
    Forschende des GWZO neu in Gremien berufen

    GWZO


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Bauwesen / Architektur, Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


     

    Forschende des GWZO neu in Gremien berufen


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