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30.01.2024 10:58

Geballte Rechnerleistung für die Forschung

Gunnar Bartsch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Den Forschenden der Universität Würzburg und der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt stehen bald zusätzliche Rechenkapazitäten zur Verfügung. Die beiden Hochschulen betreiben den neuen High Performance Cluster „Julia2“ gemeinsam.

    Das Rechenzentrum der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg betreibt seit einigen Jahren den Hochleistungscluster Julia. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni können damit sehr aufwändige Rechenoperationen durchführen, wie sie etwa in den Naturwissenschaften nötig sind.

    Nun ersetzt die JMU diesen Hochleistungscluster, um den Bedürfnissen der KI-Forschung noch besser Rechnung tragen zu können. Der neue Cluster heißt Julia 2 und wird voraussichtlich noch im ersten Quartal 2024 in Betrieb genommen. Er wird als Forschungsgroßgerät von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und maßgeblich durch Forschende des Center for Artificial Intelligence and Data Science (CAIDAS) mitfinanziert und genutzt.

    Julia 2 wird auch Forschenden der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zur Verfügung stehen, dort insbesondere dem Center for Artificial lntelligence and Robotics (CAIRO). Das haben die beiden Hochschulen in einer Kooperationsvereinbarung festgelegt. Administriert wird der Cluster von JMU und THWS gemeinsam.

    Neuer Maschinenraum mit Wasserkühlung

    Für Julia 2 wurde auf dem Campus Hubland Nord ein neuer Maschinenraum mit einer effizienten Wasserkühlung geschaffen. Der Cluster besteht aus über 50 Servern, die auf acht Serverschränke verteilt sind. Kernstück bilden mehr als 150 GPUs, welche die Basis für aktuelle KI-Modelle darstellen.

    Stimmen aus den beiden Hochschulen

    „Ich freue mich sehr darüber, dass wir Julia2 bald in Betrieb nehmen können. Der Cluster wird am Standort Würzburg eine wesentliche Grundlage für den weiteren Auf- und Ausbau der KI-Forschung sein, die an unserer Universität durch die Hightech-Agenda des Freistaats Bayern richtungsweisend gestärkt wurde“, sagt JMU-Präsident Paul Pauli.

    „Die Technische Hochschule freut sich, das KI-Cluster mitnutzen zu dürfen, und stellt für den Betrieb auch gerne administrative und personelle Unterstützung zur Verfügung“, so THWS-Präsident Robert Grebner. „Für die KI-Aktivitäten der THWS ist es sehr wichtig, auf entsprechende Rechenleistung zugreifen zu können – und noch wichtiger ist die Kooperation von CAIRO und CAIDAS.“


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Kooperationen, Organisatorisches
    Deutsch


     

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