Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und mentaler Gesundheit gibt. Doch welche Bewegungsmuster können konkret dazu beitragen, die Stimmung zu verbessern? Dieser Frage möchte ein Team des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit (FBZ) nachgehen und sucht dafür an Depressionen erkrankte Teilnehmende. Interessierte, die an der Studie mitwirken möchten, sollten mindestens 18 Jahre alt sein und aktuell unter depressiven Symptomen leiden. Für ihre Teilnahme erhalten sie eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro. Der Kontakt erfolgt per E-Mail an studie-bright-side@ruhr-uni-bochum.de.
Fragebögen und Sensoren
„Walk on the Bright Side of Life“ lautet der Titel des Forschungsprojekts, das eine Datenerhebung in mehreren Schritten vorsieht. Teilnehmende füllen zunächst einen Online-Fragebogen zu ihren Bewegungsgewohnheiten aus. Anschließend werden sie mit einem Sensor ausgestattet, der ihre Bewegungsabläufe über fünf Tage zu Hause aufzeichnet. Aus den Messwerten versprechen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse für ihre Forschung. „Wir können auf diese Weise nicht nur Depressionen besser verstehen und Therapien langfristig optimieren. Auch die Teilnehmenden erhalten wertvolle Informationen zu ihren Bewegungsmustern, die ihre Stimmung im Alltag verbessern können“, sagt Dr. Christina Totzeck, die die Studie gemeinsam mit Dr. Dirk Adolph leitet.
Anne Petersohn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FBZ – Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49 234 32 28681
E-Mail: anne.petersohn@ruhr-uni-bochum.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
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