Professor Dr. Barbara Seliger leitet das Institut für Medizinische Immunologie

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12.07.2004 11:56

Professor Dr. Barbara Seliger leitet das Institut für Medizinische Immunologie

Ingrid Godenrath Pressestelle
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Antrittsvorlesung im illustren Kreis von Wissenschaftlern

    Antrittsvorlesung im illustren Kreis von Wissenschaftlern

    Das Institut für Medizinische Immunologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat mit Frau Universitätsprofessorin Dr. Barbara Seliger eine neue Leitung. Ihr Amt trat sie offiziell am Anfang des Monats an und feiert dies nun mit einem Symposium, das international angesehen Wissenschaftler nach Halle lockt. Motto: "The past is the key of the future" - "Die Vergangenheit ist der Schlüssel für die Zukunft". Inhaltlich befasst sich das Symposium mit den Reaktionen des Immunsystems bei Krebserkrankungen.

    Nach ihrer Berufung auf den Lehrstuhl für Medizinische Immunologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ihrem Amtsantritt zum 01.12.2003 leitet Frau Prof. Seliger seit dem 01.07.2004 das Instituts für Medizinische Immunologie und die mit dem Institut assoziierten Transplantationsdiagnostik. Frau Prof. Seliger hat an der Georg August Universität in Göttingen Biologie studiert und ihre Promotion in Göttingen, Glasgow und Hamburg angefertigt. Nach ihrer Promotion bearbeitete sie tumorbiologische und immunologische Fragestellungen am Max Planck Institut in Göttingen, an der Eidgenössischen Hochschule in Zürich, am Ludwig Institut für Krebsforschung in Bern und am Sandoz-Forschungsinstitut in Wien. Sie wechselte dann als Assistenzprofessorin an das Karolinska Institut in Stockholm, bevor sie auf eine C3-Professur an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz berufen wurde. Parallel dazu ist Frau Prof. Seliger Gastprofessorin sowohl am Karolinska Institut, wo sie jährlich die Tumorimmunologie liest, als auch am Weizman Institut für Immunologie in Rehovot, Israel.
    Im Rahmen der Feierlichkeiten zu ihrer Antrittsvorlesung und der damit einhergehenden Verabschiedung des langjährigen Institutsdirektors Professor Dr. Jürgen Langner in den Ruhestand, ist es dem Institut für Medizinische Immunologie gelungen, ein hochkarätiges international besetztes wissenschaftliches Symposium zu organisieren.

    Das Motto des am 16.07.2004 im Hörsaal Magdeburger Str. 24 (ehemals Hörsaal Gynäkologie) stattfindenden Symposiums lautet "Tumor immunology meets oncology"
    ("Die Tumorimmunologie trifft auf die Onkologie") und deckt wissenschaftlich sowohl die bisher im Institut bearbeiteten Forschungsschwerpunkte als auch die durch die Neubesetzung des Lehrstuhls zukünftig im Mittelpunkt stehenden Forschungsaktivitäten des Instituts für Medizinische Immunologie ab.
    Der illustre Kreis an national und international anerkannten Wissenschaftlern, die am Symposium teilnehmen, reflektiert nicht nur die Bedeutung und den ausgezeichneten Ruf des Instituts, sondern spiegelt darüber hinaus auch die zahlreichen Aktivitäten und Kooperationen, die sich aus der erfolgten Neubesetzung des Lehrstuhls ergeben, wider. Diese sollen in der Grundlagenforschung aktiv an der Universität fortgeführt und ausgebaut werden. Die Internationalität innerhalb des Institutes ist bereits gegeben, da schon seit geraumer Zeit einige ausländische Mitarbeiter tätig sind. Zudem werden im Laufe dieses Jahres noch weitere Stipendiaten aus Europa das Institut besuchen.
    Neben der wissenschaftlichen Neuauslegung des Instituts in der Grundlagenforschung, das sich zukünftig verstärkt mit verschiedenen Aspekten tumorimmunologisch relevanter Fragestellungen auseinandersetzen will, wird darüber hinaus auch der Brückenschlag zwischen Forschung und Klinik vorangetrieben. Dies soll im Rahmen von Transplantationsdiagnostik und der Entwicklung von innovativen Therapien mit klinischen Partnern und den damit verbundenen klinischen Studien geschehen. Eine erste klinische Studie, die einen neuartigen Vakzinierungsansatz für die Therapie des Nierenzellkarzinoms in die Klinik bringen will, soll bereits in diesem Jahr realisiert werden.

    Ansprechpartnerin:
    Pressesprecherin der Medizinischen Fakultät
    Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Theresia Wermelskirchen
    Tel.: 0345 55-75748
    E-Mail: theresia.wermelskirchen@medizin.uni-halle.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


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