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06.08.2004 13:04

FHP-StudentInnen entwickelten Werbekonzept zur Ausstellung "Strategien der Werbekunst 1850 - 1933"

Ulrike Fischer Stabsstelle Hochschulkommunikation
Fachhochschule Potsdam

    Noch bis zum 29. August ist im Deutschen Historischen Museum die Ausstellung "Strategien der Werbekunst 1850 - 1933" zu besichtigen. Für diese Ausstellung entwickelten Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Potsdam unter Leitung von Prof. Betina Müller das Werbekonzept und realisierten die entsprechenden Werbemittel.

    Grundlage der Arbeiten für die Seminargruppe, bestehend aus ca. 45 Studierenden im Fach Typografische Gestaltung, waren das Exposé zur Ausstellung sowie Bildmaterial der Exponate. Klar definiert waren auch die zu entwerfenden Medien: Plakat DIN A1, Einladungskarte DIN lang, Programmbroschüre, Großplakat für den Eingangsbereich. Darüber hinaus sollten die Entwürfe adaptierbar sein für den Katalogeinband, für Anzeigen in Printmedien, in die Webseite des DHM integrierbar und es sollten Give-aways oder kleine Produkte zum Verkauf im Museumsshop entwickelt werden sowie Strategien, die die Ausstellung auf unkonventionelle Weise bewerben.

    Aus den zahlreichen und sehr vielfältigen Ergebnissen entschied sich der Auftraggeber zum einen für das Konzept "Werbung prägt" von Hendrike Netzold, Doro Opitz, Nadja Buhr und Julia Nagel. "Werbung prägt" verkündete auch die minimalistische, schwarz-weiße und geprägte Einladungskarte zur Eröffnung der Ausstellung. Damit machten sich die Studentinnen den Inhalt der Ausstellung über die Geschichte der Werbekunst in der Zeit zwischen 1850, als nach der 48er Revolution die Werbung mit Annoncen und Plakatierungen ihren Siegeszug antrat, und 1933, da unter den Nationalsozialisten die Gleichschaltung aller Medien erfolgte, zum Motto. Der Slogan "Werbung prägt" wurde ebenfalls in den vier Motiven der Plakate - Maggiflasche, Odolflasche, Bahlsen-Keks und Toblerone - visualisiert. Das Katalogcover wurde von Simone Latzko und Uta Volkmann entworfen.

    Hinweis:
    Motive der realisierten Konzepte stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie im Folgenden.

    Ausstellung STRATEGIEN DER WERBEKUNST 1850-1933

    Ausgehend von bedeutenden Vorbildern des europäischen Auslands spannt sich der stilgeschichtliche Bogen der Ausstellung in chronologisch geordneten Kapiteln vom Historismus über den Jugendstil bis zum Konstruktivismus, Neuer Sachlichkeit und dem bizarren Stil der ausgehenden Zwanziger Jahre. Mit den Einflüssen des Bauhauses endet der Rundgang und eröffnet zugleich die Perspektive auf Analogien zu späteren Werbeformen. Die unterschiedlichen Konzeptionen massenwirksamer Produktwerbung werden anhand zahlreicher Beispiele der repräsentativen Sammlungsbestände des DHM dargestellt. Leihgaben aus zahlreichen deutschen Museen und Privatsammlungen sowie aus Archiven bedeutender Unternehmen der Konsumgüterindustrie bereichern die Ausstellung. Unter den nahezu 600 Exponaten des kulturhistorischen Rückblicks befinden sich Gemälde, Fotografien und Postkarten. Darüber hinaus sind Skulpturen, Keramik und kunstgewerbliche Arbeiten sowie frühe Werbefilme und Diaprojektionen zu sehen. Die Bandbreite der Künstler und grafischen Gestalter reicht dabei u.a. von Jules Chéret, den Beggarstaff Brothers, Eduard Scotland, Franz von Stuck bis zu George Grosz, Walter Ballhause, Julius Klinger und vielen anderen.

    Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen, Hinter dem Gießhaus 3, Ausstellungshalle des DHM von I.M. Pei. Eintritt: 2,- Euro

    Begleitprogramm

    Keks - Kunst - Kommerz. Die Reklame der Keksfabrik
    Bahlsen in Hannover
    Reiner Meyer, Oldenburg
    Mi 11.08, 18 Uhr, Auditorium Pei-Bau

    Zur Ausstellung "Strategien der Werbekunst 1850-1933"
    Jörg Meißner, Berlin
    Mi 18.08., 18 Uhr, Auditorium Pei-Bau

    Konsum- und Werbewelten in wachsenden Großstädten. Zur Kulturgeschichte des Berliner Warenhauses um 1900
    Johann Friedrich Geist, Berlin
    Do 26.08., 18 Uhr, Auditorium Pei-Bau

    Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei!

    Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de
    EVENTS & NEWS I MEDIENINFORMATIONEN


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-potsdam.de
    http://www.dhm.de


    Bilder




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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kunst / Design, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Musik / Theater, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     


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