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26.02.2025 10:21

Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung: Erfolgreicher Start in die zweite Runde MOTRA

Verena Schweiger Fachabteilung Kommunikation
German Institute for Global and Area Studies (GIGA)

    Das Verbundprojekt „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung“ (MOTRA), an dem auch zwei Hamburger Forschungsgruppen beteiligt sind, geht in die zweite Förderphase. Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Förderphase (2019 bis 2024) wird das Projekt bis März 2028 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Bundesministerium des Inneren und für Heimat (BMI) weitergefördert.

    Das Institut für Kriminologie an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg (UHH) unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Wetzels und Prof. Dr. Katrin Brettfeld sowie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Forschungsschwerpunkt „Politische Verantwortlichkeit und Partizipation“ am German Institute for Global and Area Studies (GIGA) unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Richter haben für diesen Zeitraum insgesamt weitere 3,5 Millionen Euro Forschungsmittel erfolgreich eingeworben.

    MOTRA ist ein Spitzenforschungscluster, an dem bundesweit insgesamt neun Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Im Rahmen dessen arbeiten die beiden Hamburger Forschergruppen besonders eng zusammen. Die Forschung an der UHH und am GIGA betrifft das kontinuierliche Monitoring politischer Einstellungen und der Wahrnehmungen aktueller gesellschaftlicher Zustände in Deutschland. Weiter wird die Verbreitung unterschiedlicher Formen von Intoleranz – wie etwa Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit – in den Blick genommen und die dafür maßgeblichen Hintergründe untersucht.

    Ein besonderer Schwerpunkt richtet sich ferner auf eine Analyse der Ausstrahlungswirkungen internationaler Konflikte und weltweiter politischer Veränderungen auf die Einstellungen und das Leben der Menschen in Deutschland. Beide Forschungsteams arbeiten eng mit Transferpartnern aus dem Bereich der Präventionspraxis zusammen. Diese sollen gezielt unterstützt werden, ihre Angebote effektiv auszurichten, um wichtige Zielgruppen mit geeigneteren Ansätzen besser erreichen zu können.

    Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg: "Wir gratulieren den Projektleitenden und ihren Teams herzlich zu diesem bedeutenden Erfolg. Die Fortführung von MOTRA verdeutlicht nicht nur die hohe Anerkennung, sondern auch die immense Bedeutung dieser Forschung hier in Hamburg. Dieser Erfolg spiegelt die exzellente und angewandte Forschung wider und würdigt die enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Hamburg und dem GIGA am Wissenschaftsstandort."

    Prof. Dr. Sabine Kurtenbach, Präsidentin des German Institute for Global and Area Studies (GIGA): "MOTRA kann durch seine Analysen des aktuellen Radikalisierungspotenzials zur einer Politik für ein zukunftweisendes Miteinander auch in Krisenzeiten beitragen. Wir sind stolz darauf, dass unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ihre Arbeit entscheidende Impulse zur Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Sicherheit leisten."

    Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der offiziellen Webseite von MOTRA unter https://www.motra.info/.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Thomas Richter
    https://www.giga-hamburg.de/de/das-giga/team/richter-thomas
    E-Mail: thomas.richter@giga-hamburg.de


    Weitere Informationen:

    https://www.motra.info/


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Gesellschaft, Politik
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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