Künstliche Intelligenz ist ein Treiber für die wirtschaftliche Entwicklung. Damit KI-Lösungen aber erfolgreich zum Einsatz kommen, ist es notwendig, dass Anwenderinnen und Anwender sowohl der KI als auch den Anbietenden vertrauen können. Diese müssen dafür ihre Vertrauenswürdigkeit unter Beweis stellen. Wie sich diese Brücke schlagen lässt, zeigt die Vertrauenswürdigkeits-Plattform „Trust4Good“ während der Hannovermesse 2025 (31. März bis 4. April) auf dem Landesgemeinschaftsstand NRW in Halle 7, Stand A28.
Vertrauen erfordert Transparenz
Den Anwenderinnen und Anwendern von KI-Lösungen ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses, basierend auf der Vertrauenswürdigkeit der KI-Anbietenden, sehr wichtig. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Anwender-Studie „TrustKI“ (https://vertrauenswuerdigkeit.com/studienergebnisse-anwender-studie-trustki/), die das Institut für Internet-Sicherheit - if(is) durchgeführt hat.
„Die befragten Unternehmen erwarten von KI-Anbietenden ein wahrhaftiges Commitment“, erklärt Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Leiter des if(is). „Sie sollen ihre Vertrauenswürdigkeit glaubwürdig darstellen und nachhaltig manifestieren können. Dazu müssen die KI-Anbietenden auch ihrer ethischen und rechtlichen Sorgfaltspflicht nachkommen und im Sinne der Anwendenden wohlwollend agieren.“
Die Vertrauenswürdigkeits-Plattform Trust4Good (https://trust4good.de/) hilft Unternehmen dabei, KI-Angebote zu finden, denen sie vertrauen können, und versetzt sie somit in die Lage, die für sie richtige Entscheidung zu treffen. Entwickelt wurde Trust4Good in dem Forschungsprojekt TrustKI („Vertrauenswürdigkeits-Plattform für KI-Lösungen und Datenräume“, https://vertrauenswuerdigkeit.com/).
Das dreijährige Forschungsprojekt am Institut für Internet-Sicherheit – if(is) wurde Anfang 2023 gestartet und wird im Rahmen der „Innovationsoffensive KI“ durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.
Anwenderinnen und Anwender und KI-Anbietende sind herzlich eingeladen, die Vertrauenswürdigkeits-Plattform Trust4Good auf der Hannovermesse 2025 kennenzulernen und auszuprobieren. Vorgestellt wird Trust4Good auf dem Landesgemeinschaftsstand NRW in Halle 7, Stand A28.
Vertrauenswürdigkeit lässt sich nachweisen
„Die Vertrauenswürdigkeits-Plattform Trust4Good berücksichtigt die Perspektiven der KI-Anwendenden und der KI-Anbietenden und schafft zwischen ihnen eine stabile Vertrauensbasis“, berichtet die Projektleiterin Ulla Coester vom Institut für Internet-Sicherheit (if(is)). Auf Basis eines wissenschaftlichen Modells wurden dazu die Vertrauenswürdigkeits-Aspekte ermittelt, die für Anwendungsunternehmen relevant sind, um vertrauen zu können.
Commitments werden anhand dedizierter Kriterien erstellt. Bestimmte Parameter, die quantifizierbar sind, werden in einem Vergleichssystem erfasst. Anwenderinnen und Anwendern wird so eine schnellere und bessere Übersicht über mehrere KI-Angebote ermöglicht, indem sie deren Aussagen im Gesamtkontext besser einschätzen können.
Die Angaben der KI-Anbietenden unterliegen einem Verifikationssystem, die Einhaltung der Commitments seitens der Anwendungsunternehmen wird überprüft. Diese Transparenz und Nachprüfbarkeit ermöglichen die Bildung der für den KI-Erfolg so notwendigen Vertrauensbasis. Die dokumentierte Vertrauenswürdigkeit der Angebote schafft das erforderliche Vertrauen bei den Anwendenden.
„KI-Anbietende sind ebenfalls herzlich eingeladen, die Plattform Trust4Good als neuartige Möglichkeit kennenzulernen, ihre Vertrauenswürdigkeit in der Form zu präsentieren, die sich KI-Anwenderinnen und -Anwender laut einer wissenschaftlichen Untersuchung wünschen. Auf dem Landesgemeinschaftsstand NRW (Halle 7, Stand A28) können KI-Anbietende erfahren, wie sie Vertrauenswürdigkeit als relevantes Differenzierungsmerkmal im KI-Markt nutzen können“, so Prof. Pohlmann.
Informationen zum Institut für Internet-Sicherheit – if(is)
Das Institut für Internet-Sicherheit – if(is) ist eine innovative, unabhängige und wissenschaftliche Einrichtung der Westfälischen Hochschule. Erklärtes Ziel ist einen Mehrwert an Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit im Internet herzustellen. Dabei sieht sich das if(is) als Impulsgeber für richtungsweisende Orientierungshilfen und innovative Lösungsansätze: In enger Zusammenarbeit mit vielen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik agieren die Wissenschaftler proaktiv, um notwendige Anpassungen und Änderungen auch zeitnah umsetzen zu können.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Institut für Internet-Sicherheit – if(is)
Westfälische Hochschule
Ulla Coester
Telefon: 0179 46 020 30
E-Mail: coester@internet-sicherheit.de
Prof. Dr. Norbert Pohlmann
Telefon: +49 (209) 95 96 515
Handy: +49 (173) 30 21 838
https://www.norbert-pohlmann.com
https://vertrauenswuerdigkeit.com/studienergebnisse-anwender-studie-trustki/ (Studienergebnisse TrustKI)
https://trust4good.de/ (Link zur Vertrauenswürdigkeits-Plattform)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Informationstechnik, Wirtschaft
überregional
Forschungsprojekte, Pressetermine
Deutsch
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