„Wetten, du spielst nicht mehr“: Interessierte erhalten auch ein Therapieangebot
Glücksspiele wie Sportwetten oder Poker haben ein hohes Suchtpotenzial: Laut dem „Glücksspielatlas 2023“ haben 7,7 Prozent aller Spielenden eine sogenannte Glücksspielstörung, das heißt sie sind süchtig oder zeigen ein risikoreiches Spielverhalten. Für Menschen mit Glücksspielsucht gibt es ein Behandlungsangebot in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dort bietet die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie eine ambulante Therapie an.
Für die neue Studie „Wetten, du spielst nicht mehr“ sucht die Klinik noch Interessierte – mit der Teilnahme ist auch eine Therapie verbunden. Die Studie richtet sich an Personen, die ein risikoreiches Spielverhalten bei sich vermuten oder bereits die Diagnose einer Abhängigkeit (pathologisches Spielen) gestellt bekommen haben und therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen.
Die Studie umfasst eine Gruppentherapie, bestehend aus acht Sitzungen à 100 Minuten. Vor und nach der Therapie werden bei zwei weiteren Terminen verschiedene psychologische Testungen, verbunden mit Blutentnahmen und der Abgabe von Speichelproben durchgeführt. Anhand der Proben werden später unter anderem die Stresshormone untersucht. Die Teilnahme an der Studie ist fest mit dem Therapieangebot verknüpft und wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro honoriert.
Weitere Informationen zur Studie und den Teilnahmebedingungen erhalten Interessierte unter https://www.mhh.de/kliniken-und-spezialzentren/klinik-fuer-psychiatrie-sozialpsy... oder bei Dr. Phileas Proskynitopoulos, E-Mail: proskynitopoulos.phileas@mh-hannover.de.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Alexander Glahn, glahn.alexander@mh-hannover.de.
Glücksspiele wie beispielsweise Roulette haben Suchtpotenzial.
Copyright: Karin Kaiser/MHH
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