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02.04.2025 16:15

Preisverleihungen Jahrestagung: DGAUM würdigt besondere Leistungen auf dem Fachgebiet der Arbeitsmedizin.

Dr. Thomas Nesseler Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.

    Zum Start der 65. Wissenschaftlichen Jahrestagung zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) jedes Jahr herausragende Leistungen auf dem Fachgebiet der Arbeitsmedizin aus. Mit der Franz-Koelsch-Medaille werden die Mitglieder der Sektion „Arbeitsmedizin, Umwelt- und Aerosolmedizin, Sozialmedizin, Epidemiologie“ der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin geehrt. Benjamin Steinhilber und das Team des Forschungsschwerpunktes „Arbeitsbedingte Belastungen – Arbeitsgestaltung“ (Tübingen) erhalten die Joseph-Rutenfranz-Medaille. Der diesjährige Innovationspreis geht an Silvester Siegmann (Düsseldorf) und Dirk-Matthias Rose (Mainz).

    DGAUM-Präsident Professor Thomas Kraus würdigte in der heutigen Eröffnungsveranstaltung die großen Verdienste und das außerordentliche Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger. Die Wissenschaftliche Jahrestagung findet noch bis zum 5. April in Wuppertal statt.

    Die Sektion „Arbeitsmedizin, Umwelt- und Aerosolmedizin, Sozialmedizin, Epidemiologie“ der DGP erhält Franz-Koelsch-Medaille

    Die Franz-Koelsch-Medaille geht an die Sektion „Arbeitsmedizin, Umwelt- und Aerosolmedizin, Sozialmedizin, Epidemiologie“ der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Ausgezeichnet werden die Mitglieder für ihr Engagement und die herausragenden Leistungen an der Schnittstelle zwischen Arbeitsmedizin und Pneumologie. Sie bringen ihre Expertise in die wissenschaftlichen Leitlinien der AWMF, die verschiedenen DGUV-Empfehlungen und Stellungnahmen der DGP ein und leisten somit einen unverzichtbaren Beitrag zur Verbesserung am Arbeitsplatz. Stellvertretend für die Sektion wurde der Preis von Dr. Constanze Steiner (IPA Bochum) und Dr. Marcial Velasco Garrido (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) entgegengenommen. Die nach dem Nestor der deutschen Arbeitsmedizin, Professor Dr. med. Franz Koelsch, benannte Medaille wird seit 1967 an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch besondere Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin ausgezeichnet haben.

    Professor Benjamin Steinhilber und sein Team werden mit der Joseph-Rutenfranz-Medaille geehrt

    Mit der Verleihung der Joseph Rutenfranz-Medaille spricht die DGAUM Prof. Dr. rer. nat. Benjamin Steinhilber und den Teammitgliedern des Forschungsschwerpunktes „Arbeitsbedingte Belastungen – Arbeitsgestaltung" ihre höchste Anerkennung aus. Unter der Leitung von Professor Benjamin Steinhilber wurde der Forschungsschwerpunkt 2015 am Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung an der Universitätsmedizin Tübingen etabliert. Dort werden wissenschaftliche Projekte zu Belastungen und Beanspruchungen durch manuelle Arbeit, durch Steharbeit sowie die kombinierte Wirkung von motorischen und kognitiven Anforderungen auf den arbeitenden Menschen durchgeführt. Die seit 1989 verliehene Joseph-Rutenfranz-Medaille ist dem ehemaligen DGAUM-Vorstandsmitglied und Präsidenten Dr. med. Dr. phil. Joseph Rutenfranz gewidmet. Ausgezeichnet werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die sich, wie Rutenfranz, durch besondere Leistungen in der Arbeitsphysiologie, als einem bedeutenden Teil der Arbeitsmedizin, verdient gemacht haben.

    Innovationspreis für Silvester Siegmann und Dirk-Matthias Rose

    Dipl.-Min. Silvester Siegmann (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Professor Dr. med. Dirk-Matthias Rose (Universitätsmedizin Mainz) werden für ihre außerordentlichen Leistungen auf dem Gebiet der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Gemeinsam entwickelten sie ein Online-Tool zur Gefährdungsbeurteilung für beruflich Reisende (RiskAssessment for Business Travel RABiT). Dieses Tool bietet vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen die Möglichkeit einer Risikoeinschätzung für Geschäftsreisende und leistet einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz von Beschäftigten, die beruflich viel reisen. Der Innovationspreis wird seit 2006 an Einzelpersonen, Gruppen von Personen und Institutionen verliehen, die durch innovative Leistungen in Forschung, Lehre oder Weiter- und Fortbildung einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Fachgebietes geleistet haben.

    Pressekontakt:
    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
    Nicole Zubayr
    Tel. 089/330 396-14
    E-Mail: zubayr@dgaum.de

    Über die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
    Die DGAUM wurde 1962 gegründet und ist eine gemeinnützige, wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft der Arbeitsmedizin und der klinisch orientierten Umweltmedizin. Die DGAUM setzt sich für eine bestmögliche arbeits- und umweltmedizinische Versorgung der Bevölkerung ein und ist in diesen Belangen eine akzeptierte und gefragte Ansprechpartnerin für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Jahrestagung der DGAUM ist der größte wissenschaftliche Kongress der Fachgebiete Arbeits- und Umweltmedizin im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen unter http://www.dgaum.de


    Weitere Informationen:

    http://Bildmaterial kann bei der DGAUM angefordert werden unter zubayr@dgaum.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Wirtschaft
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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