Klimaschutz braucht Vorbilder. Beim Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" sucht das Difu daher erfolgreich realisierte, wirkungsvolle und innovative Klimaschutzprojekte. Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet können sich bewerben und je 40.000 Euro Preisgeld für weitere Klimaschutzmaßnahmen gewinnen.
Berlin/Köln. Von Januar bis Ende März 2026 sind Städte, Landkreise und Gemeinden aufgerufen, sich mit erfolgreichen und innovativen Projekten zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen am bundesweiten Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ zu beteiligen. Der Preis ist mit 40.000 Euro pro Gewinnerkommune dotiert. Veranstalter ist das Difu mit Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.
Gesucht werden Maßnahmen und Projekte aus allen Bereichen des kommunalen Klimaschutzes, wie ressourcen- und energieeffiziente Neubauten oder Sanierungsprojekte, Lösungen für die Verkehrs- oder Wärmewende, Vorhaben zum Ausbau erneuerbarer Energien, Projekte, die Klimaschutz im sozialen Kontext umsetzen etc. Ausdrücklich gewünscht sind auch Kooperationsprojekte, bei denen die kommunale Verwaltung mit weiteren Akteuren (zum Beispiel Vereinen, Verbänden, Kammern, Handwerk, Wirtschaft) und/oder mit anderen Kommunen sowie mit kommunalen Unternehmen zusammenarbeitet. Wichtig ist, dass die Projekte entweder abgeschlossen oder soweit realisiert sind, dass bereits Ergebnisse der Vermeidung beziehungsweise Reduktion von Treibhausgas-Emissionen vorliegen.
Bewerbungen sind in vier Kategorien möglich, die sich nach der Art bzw. Größe der Kommunen unterscheiden:
1. Großstädte, 2. Mittelstädte, 3. Kleine Gemeinden und 4. Landkreise.
Gemeindeverbände können sich in der Kategorie bewerben, die ihrer Gesamteinwohnerzahl entspricht. Insgesamt wird die Jury sechs Gewinnerprojekte auswählen. In jeder der vier Kategorien soll ein Gewinnerprojekt, darüber hinaus in zwei Kategorien ein weiteres Gewinnerprojekt ausgezeichnet werden. Jeder Gewinner erhält 40.000 Euro Preisgeld für weitere Klimaaktivitäten.
Die Wettbewerbskategorien 2026 auf einen Blick:
Kategorie 1: Großstädte
Ambitionierte, innovative und effektive Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
Kategorie 2: Mittelstädte
Ambitionierte, innovative und effektive Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen mit 20.000 bis 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
Kategorie 3: Kleine Städte und Gemeinden
Ambitionierte, innovative und effektive Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
Kategorie 4: Landkreise
Ambitionierte, innovative und effektive Klimaschutzmaßnahmen in Landkreisen
Die Gewinner werden auf der nächsten Kommunalen Klimakonferenz im Herbst 2026 öffentlich bekannt gegeben und ausgezeichnet.
Infos und Bewerbungsunterlagen: www.klimaschutz.de/wettbewerb2026
Hintergrundinfos
Die Jury besteht aus Vertreter:innen des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamts, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Die Gewinner erhalten 40.000 Euro Preisgeld für Klimaaktivitäten und ihre Projekte werden bundesweit präsentiert. Zudem erhalten sie Kurzfilme über ihre Projekte, Factsheets für die Öffentlichkeitsarbeit und Unterstützung bei der Pressearbeit.
Der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune" wird im Rahmen des Projekts „Erfolgsmodell Klimaaktive Kommune – Vorbilder identifizieren, kommunizieren, replizieren" vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführt. Das Projekt wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.
Der Text ist selbstverständlich frei zur Weiternutzung. Über eine Info dazu an pressestelle@difu.de würden wir uns sehr freuen.
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Anna Hogrewe-Fuchs
+49 221 340308-16
hogrewe-fuchs@difu.de
Ulrike Vorwerk
+49 221 340308-17
vorwerk@difu.de
https://difu.de/19395 Virtuelle Pressemappe mit weiteren Infos
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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