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12.01.2026 15:30

Expertengremium zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung von Krebs-Studien auf

Jens Flintrop Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

    Die Resultate des Workshops des Cancer Medicines Forum wurden in einem Artikel im Journal of Cancer Policy veröffentlicht.

    Zum Zeitpunkt der Zulassung sind viele Fragen zum optimalen Einsatz von neuen Krebsmedikamenten unbeantwortet. Das betrifft zum Beispiel die geeignete Dosierung in verschiedenen Patientengruppen, die Dauer der Behandlung, aber auch den Vergleich der verfügbaren Therapieoptionen untereinander oder deren optimale Reihenfolge. Wegen dieser Wissenslücken werden oft nicht die bestmöglichen Ergebnisse für Patientinnen und Patienten erzielt. Dieses Problem hat sich in den letzten Jahren verschärft, weil die Bemühungen sich mehr auf die rasche Zulassung neuer Wirkstoffe als auf deren optimalen Einsatz im klinischen Alltag konzentriert haben.
    Die Publikation fasst die Ergebnisse eines Workshops des Cancer Medicines Forum bei der europäischen Arzneimittel-Zulassungsbehörde European Medicines Agency (EMA) zusammen, an dem auch das IQWiG beteiligt war. Die Arbeit zeigt die Möglichkeiten von Studien zur Optimierung der Behandlung von Krebs auf und beschreibt, wie diese Studien sowohl während der Entwicklung neuer Arzneimittel als auch im Anschluss an die Zulassung die notwendige Evidenz für Entscheidungen zur Krebsbehandlung generieren können. Nicht zuletzt enthält die Veröffentlichung einen Maßnahmenkatalog zur Verankerung von Therapieoptimierungsstudien in der Arzneimittelentwicklung und in einer wissensgenerierenden Versorgung.


    Originalpublikation:

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2213538325001444


    Weitere Informationen:

    https://www.iqwig.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-detailseite_16...


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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