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13.01.2026 13:12

Neuer Haustarif für ärztliches Personal am Uniklinikum Dresden

Annechristin Bonß Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

    • Uniklinikum und Marburger Bund verständigen sich auf Einigungspapier.
    • Vertrag sieht reduzierte Arbeitszeiten ab 1. Januar 2026 vor.
    • Ausbau der Entgelte für Fachärztinnen und -ärzte sowie Oberärztinnen und Oberärzte.

    Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Marburger Bund Landesverband Sachsen haben sich auf die Änderung des Haustarifvertrages für die hier beschäftigten Ärztinnen und Ärzte geeinigt. Die Arbeitszeit für diese Berufsgruppe reduziert sich mit dem Jahresbeginn 2026 auf wöchentlich 40 statt der bisherigen 42 Stunden. Weiterhin profitieren Ärztinnen und Ärzte mit fachärztlichen und oberärztlichen Tätigkeiten am Uniklinikum künftig am weiteren Ausbau der Entgelttabelle. Ein weiterer Bestandteil der Tarifeinigung ist die künftige Verkürzung des Ausgleichszeitraums für Mehrarbeitsstunden in Arbeitszeitmodellen außerhalb der Schicht- bzw. Wechselschichtarbeit. Der Änderungstarifvertag wird rückwirkend zum 1. Juli 2025 mit einer Laufzeit von anderthalb Jahren in Kraft treten.

    „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Marburger Bund ein gutes Ergebnis für unsere Medizinerinnen und Mediziner ausgehandelt zu haben. Wir stärken damit auch diese Berufsgruppe, indem wir die Arbeitszeit anpassen. Das spiegelt den Wunsch vieler Mitarbeitender nach einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie wider“, sagt Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. „Als einer der größten Arbeitgeber in der Region tragen wir eine besondere Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Nur durch deren Engagement gelingt es uns, die Patientenversorgung auf Spitzenniveau zu gewährleisten. Auch deshalb sorgen wir mit attraktiven Arbeitsmodalitäten und -modellen für diese Menschen“, ergänzt der Kaufmännische Vorstand Janko Haft.

    Die Einigung zum Haustarifvertrag für die ärztlichen Mitarbeitenden sieht zum 1. Januar 2026 eine neue durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden vor. Damit wird der Haustarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum Dresden an den Tarifvertrag Ärzte der Länder angepasst. Die Tarifvertragsparteien haben sich zur Umsetzung der reduzierten wöchentlichen Arbeitszeit auf eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitgebers und der Ärzteschaft verständigt. Ziel ist es, gemeinsam „Bestpractice“-Modelle für Optimierungspotenziale bestehender Prozesse zu entwickeln.

    Weiterhin haben die Verhandlungspartner veränderte Ausgleichsregelungen zu Überstunden in den Arbeitszeitmodellen außerhalb der Schicht- und Wechselschicht ab dem 1. Januar 2027 vereinbart.

    Ein besonderer Schwerpunkt lag im Ausbau der Entgeltstufen für das fachärztlich und oberärztlich tätige Personal. Rückwirkend zum 1. Juli 2025 werden die entsprechenden Entgeltgruppen um eine Stufe erweitert. Für den oberärztlichen Bereich kommt mit Jahresbeginn 2026 nochmals eine weitere Stufe hinzu. Hierdurch wird ebenfalls eine Angleichung an die Entlohnungsgrundsätze des Tarifvertrages Ärzte der Länder erreicht.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Universitätsklinikum Dresden
    Annechristin Bonß, Pressesprecherin
    Tel.: +49 351 458 4162
    E-Mail: pressestelle@uniklinikum-dresden.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
    Deutsch


     

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