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14.01.2026 11:04

"EinBlick – Forschung verständlich"

Dr. Daniel Fleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

    Vortragsreihe des Max-Planck-Campus Tübingen präsentiert anschaulich Themen aus der Grundlagenforschung

    Wie verändern Künstliche Intelligenz oder Gehirn-Computer-Schnittstellen die neurowissenschaftliche Forschung und Medizin? Warum ist Schlaf so wichtig für unser Gedächtnis? Wie tickt unsere innere Uhr und welchen Einfluss hat Licht auf die Gesundheit?

    Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die neue monatliche Vortragsreihe „EinBlick – Forschung verständlich“, die am 21. Januar um 18:00 Uhr im Hörsaal des Tagungszentrums Max-Planck-Haus, Max-Planck-Ring 6, auf dem Tübinger Max-Planck-Campus startet.

    Alle, die schon immer einmal mehr über die Funktionsweisen unseres Gehirns erfahren wollten, Fragen an Max-Planck-Forschende stellen oder im Forum mitdiskutieren möchten, werden hier bestens aufgehoben sein: offen, nachvollziehbar und im direkten Austausch.

    Für die Teilnahme an den Vorträgen und Diskussionsrunden wird unter https://www.kyb.tuebingen.mpg.de/einblick um eine Anmeldung gebeten.

    21. Januar: Warum 24 Stunden nicht gleich 24 Stunden sind: Ein Crashkurs zur Chronobiologie

    Prof. Dr. Manuel Spitschan gibt in seinem Vortrag einen verständlichen Einblick in die Chronobiologie und erklärt, wie Licht, Schlaf und Alltag unseren Körperrhythmus beeinflussen. Er zeigt anhand aktueller Forschungsergebnisse, wie wissenschaftliche Methoden unser individuelles Zeitgefühl und Schlafverhalten erfassen und für uns besser nachvollziehbar machen. Daraus können wichtige Erkenntnisse für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden abgeleitet werden, denn biologische Zeit und Uhrzeit bedeuten nicht automatisch dasselbe.

    25. Februar: Biologische Prozesse verstehen: Wie können uns Tiermodelle helfen?

    Priv.-Doz. Dr. Thomas Ott erklärt, warum zur Entwicklung neuer und gezielter Behandlungen von Erkrankungen die biologische Grundlagenforschung unerlässlich ist. Dabei werden sowohl alternative Methoden wie Zellkulturen und Organoide als auch Tiermodelle eingesetzt, die unterschiedliche Vorteile bieten, aber auch ethische und methodische Fragen aufwerfen. Forschende müssen daher abwägen, welche Vorgehensweisen wissenschaftlich sinnvoll und ethisch vertretbar sind, um belastbare Ergebnisse zu erzielen.

    18. März: Nachts im Gehirn: Einblicke in die vielfältigen Funktionen von Schlaf

    Dr. Svenja Brodt nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Reise durch die nachts stattfindenden Prozesse des Gehirns, die sowohl für unsere körperliche als auch geistige Gesundheit unverzichtbar sind. Sie erklärt die verschiedenen Schlafphasen, welche Funktionen sie für die Informationsspeicherung haben und wie das Gehirn nachts schädliche Stoffwechselprodukte abbaut. Der Vortrag zeigt anhand aktueller Forschung, dass Schlaf weit mehr ist als eine Ruhephase, das Gehirn schützt, formt und erneuert.

    29. April: Gehirn-Computer-Schnittstellen: Die nächste technologische Revolution?

    Das menschliche Gehirn ist ein elektrisches Organ, und elektrische Signale können therapeutisch manchmal präziser wirken als Medikamente. Dr. Pascal Fries zeigt, wie Gehirn-Computer-Schnittstellen erfolgreiche Therapien zum Beispiel bei Menschen mit Parkinson ermöglichen können. Moderne Ansätze nutzen neuartige Behandlungsmethoden und Start-ups entwickeln Möglichkeiten, Bewegungsfähigkeit oder psychische Gesundheit zu verbessern. Diese Fortschritte treiben einen Boom in diesem Bereich voran und eröffnen völlig neue Wege in der Behandlung neurologischer und psychischer Erkrankungen.

    20. Mai: Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine: Künstliche Intelligenz und Magnetresonanztomographie

    Priv.-Doz. Dr. Gabriele Lohmann stellt Künstliche Intelligenz als Werkzeug vor und beleuchtet ihren Einsatz in der Neurowissenschaft. Lohmann zeigt, wie KI hilft, große Datenmengen in der Magnetresonanztomographie zu analysieren, Muster in der Gehirnaktivität zu erkennen und neue Forschungsfragen zu entwickeln. Gleichzeitig wird diskutiert, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse die Entwicklung intelligenter Algorithmen vorantreiben.

    Auf dem Max-Planck-Campus in Tübingen befinden sich die Max-Planck-Institute für Biologie, biologische Kybernetik und Intelligente Systeme sowie das Friedrich‑Miescher‑Laboratorium. Mit mehr als 1200 Mitarbeitenden aus über 50 Nationen ist der Campus Teil der Max‑Planck‑Gesellschaft, die mit 31 Nobelpreisträgerinnen und -preisträgern sowie 84 Max-Planck-Instituten in Deutschland und international zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften gehört.


    Weitere Informationen:

    https://www.kyb.tuebingen.mpg.de/871993/news_publication_26001476_transferred?c=...


    Bilder

    Die bürgernahe Vortragsreihe "EinBlick – Forschung verständlich" startet am 21. Januar auf dem Tübinger Forschungscampus der Max-Planck-Gesellschaft
    Die bürgernahe Vortragsreihe "EinBlick – Forschung verständlich" startet am 21. Januar auf dem Tübin ...
    Quelle: Cora Kürner
    Copyright: Max-Planck-Campus Tübingen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Informationstechnik, Medizin, Physik / Astronomie, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Die bürgernahe Vortragsreihe "EinBlick – Forschung verständlich" startet am 21. Januar auf dem Tübinger Forschungscampus der Max-Planck-Gesellschaft


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