Die Universität Bremen baut ihre Kontakte mit Osteuropa aus: Im Rahmen des Ostpartnerschaftenprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) kooperiert sie in den kommenden drei Jahren mit acht Hochschulen aus Georgien, der Ukraine, Kasachstan und Armenien.
Das Programm ermöglicht Auslandsaufenthalte in Studium, Lehre und Forschung. Dabei können sowohl Bremer Universitätsangehörige die Partneruniversitäten besuchen als auch Angehörige der Partneruniversitäten nach Bremen kommen. Für die Aufenthalte stellt der DAAD jährlich 48.000 Euro zur Verfügung. Damit zählt die Universität Bremen zu den erfolgreichsten antragstellenden Hochschulen in Deutschland.
In den Jahren 2026 bis 2028 führt die Universität Bremen vier bisher bereits geförderte Partnerschaften fort: mit der Staatlichen Universität Tiflis (Georgien), der Nationalen Wadym-Hetman-Wirtschaftsuniversität Kiew (Ukraine), der Nasarbajew-Universität (Kasachstan) und dem Kasachischen Institut für Management, Wirtschaft und Prognostizierung. Darüber hinaus wurden vier weitere bereits bestehende Partnerschaften neu in die Förderung aufgenommen: mit der Staatlichen Ilia-Universität (Georgien), der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz (Ukraine), der Staatlichen Universität Jerewan (Armenien) und der Armenischen Nationalen Landwirtschaftsuniversität.
Projekte von Doktorandenkolloquien bis zu Masterarbeiten im Ausland
Die Kooperationen erstrecken sich über die Fächer Chemiedidaktik, Mathematik, Medienwissenschaft, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Geschichte, Europastudien und Public Health. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem Auslandsaufenthalte von Studierenden des Instituts für Europastudien in Kasachstan, Teilnahme von Dozierenden und Promovierenden an Doktorandenkolloquien in Georgien sowie Auslandsaufenthalte von Lehrenden in Armenien. Hier sind auch Kurzaufenthalte von Promovierenden oder für Abschlussarbeiten von Masterstudierenden geplant.
Universität Bremen seit 80er Jahren durchgängig am Ostpartnerschaftenprogramm beteiligt
Die Universität Bremen nimmt bereits seit den 80er Jahren am Ostpartnerschaftenprogramm teil, zuerst mit einem Fokus auf mitteleuropäischen Ländern wie Lettland, Polen und Rumänien. In den 2000er Jahren kamen Partnerschaften mit Russland, der Ukraine und Georgien hinzu. Mit der kriegsbedingten Isolation Russlands seit 2022 pausieren die Partnerschaften in Novgorod, Moskau und Petersburg. Neu aufgebaut wurden danach Kooperationen mit je zwei Hochschulen in Kasachstan und Armenien.
https://www.daad.de/de/infos-services-fuer-hochschulen/weiterfuehrende-infos-zu-...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
fachunabhängig
regional
Kooperationen
Deutsch

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