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26.01.2026 17:49

Joint Industrial Hub: THWS und GJU stärken die Zusammenarbeit mit Industriepartnern

Eva Kaupp Hochschulkommunikation
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

    Praxisnahe Weiterentwicklung der transnationalen Studiengänge in den Bereichen Wasserstofftechnik und Kunststofftechnik

    Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und die German Jordanian University (GJU) wollen die Zusammenarbeit mit Industriepartnern in den Bereichen Wasserstofftechnik und Kunststofftechnik weiter ausbauen und bilden sogenannte „Joint Industrial Hubs“: Bei diesen Treffen werden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft und Politik die Weichen für die akademische Ausbildung gestellt.

    GJU und THWS betreiben zusammen die transnationalen Bachelorstudiengänge Hydrogen Engineering (Fokus Wasserstofftechnik) sowie Advanced Materials Engineering (Fokus Kunststofftechnik). Nach einem Vorbereitungsjahr sowie den ersten vier Semestern in Amman, Jordanien, führen die Studierenden ihr Studium in den Semestern 5-7 in Würzburg oder Schweinfurt, Deutschland, fort und erhalten einen deutschen Studienabschluss.

    Nach den erfolgreichen Auftakt-Hubs an der THWS im Frühjahr 2025 fand das Format nun erstmals in Jordanien statt, am GJU-Campus bei Madaba. Eingeladen waren mehr als 70 Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Politik, um die akademische Ausbildung mit den Anforderungen der Praxis in Deutschland, Jordanien und der gesamten MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika) in Einklang zu bringen.

    Ziel beider Hochschulen ist es, die Partnerschaft weiter auszubauen durch eine intensivere Zusammenarbeit in der Lehre, den Ausbau praxisorientierter Lehrformate sowie durch die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprojekte. Die Joint Industrial Hubs bilden dafür eine zentrale Plattform und schaffen einen direkten Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ermöglicht wird dieses Format auch durch die Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), der die beiden gemeinsamen Studiengänge sowie in Teilen den Aufbau der Hubs fördert.

    Durch intensiven Austausch und den Aufbau wertvoller neuer Kontakte wurden zahlreiche Ideen in Lehre und Forschung generiert, die nun weiter ausgearbeitet werden können und bereits in konkrete Projektansätze mündeten. Im Bereich der Kunststofftechnik bahnt sich eine gemeinsame Labornutzung der GJU mit weiteren jordanischen Hochschulen an.

    „Als Technische Hochschule ist es uns wichtig, dass Studium und berufliche Praxis eng miteinander verbunden sind. Die gemeinsamen Joint Industrial Hubs von THWS und GJU zeigen, wie wertvoll dieser Austausch ist und wie neue Ideen direkt zur Förderung unserer Zusammenarbeit beitragen können“, betonte THWS-Präsident Prof. Dr. Jean Meyer. „Besonders in den gemeinsamen Studiengängen Hydrogen Engineering und Advanced Materials Engineering spielt die Einbindung industrieller Expertise eine entscheidende Rolle. Ein aktives Engagement der Unternehmen in Lehr- und Praxisformaten sowie ein stetiger Dialog mit unseren Wirtschaftspartnern bieten uns die Möglichkeit, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und unsere Studienangebote passgenau auf die Anforderungen des Marktes auszurichten.“

    Auch Prof. Dr. Marcus Schuck, Studiengangleiter für den Bereich Kunststoff- und Elastomertechnik, ist von dem neuen Format überzeugt: „Der Industrial Hub zwischen Deutschland und Jordanien ebnet den Weg für neue Ansätze im Wissenstransfer zwischen deutscher und jordanischer Kunststoffindustrie sowie den Hochschulen GJU und THWS.“

    Über die THWS
    Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.100 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Monika Heitz
    campusgate@thws.de


    Bilder

    Die Teilnehmenden des „Joint Industrial Hub“ aus Deutschland und Jordanien an der German Jordanian University (GJU)
    Die Teilnehmenden des „Joint Industrial Hub“ aus Deutschland und Jordanien an der German Jordanian U ...
    Quelle: THWS/Jule Müller
    Copyright: THWS/Jule Müller


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Chemie, Informationstechnik, Maschinenbau, Pädagogik / Bildung, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     

    Die Teilnehmenden des „Joint Industrial Hub“ aus Deutschland und Jordanien an der German Jordanian University (GJU)


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