Zum 1. Januar 2026 wurde das Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), als neue Mitgliedseinrichtung in die U Bremen Research Alliance aufgenommen. Damit wächst die Allianz auf nunmehr 14 Forschungseinrichtungen.
Forschung für Erde und All: Klimabeobachtung und Navigation
Das 2019 gegründete DLR-Institut mit Standorten in Hannover und Bremen wurde am 30. Mai 2022 offiziell eröffnet. Rund 70 Mitarbeitende forschen dort derzeit in fünf Abteilungen an innovativen Technologien für neuartige Satellitenmissionen. Im Fokus steht die Entwicklung quantentechnologiebasierter Inertialsensoren und quantenoptischer Verfahren für den Einsatz im Weltraum. Die Anwendungen reichen von miniaturisierten Quantensensoren bis zur satellitengestützten Vermessung geophysikalischer Veränderungen auf der Erde – etwa zur Beobachtung von Eismassenverlusten oder der Auswirkungen landwirtschaftlicher Bewässerung auf den regionalen Wasserhaushalt.
Seit 2023 leitet Prof. Dr. Meike List das Institut an beiden Standorten. Bereits 2019 baute sie die Abteilung „Relativistische Modellierung“ in Bremen auf, übernahm später die kommissarische Institutsleitung und wurde 2023 zur Co-Direktorin, zusammen mit Dr. Lisa Wörner, ernannt. Seit Januar 2022 ist sie zudem als Kooperationsprofessorin im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen tätig und lehrt dort im Bereich Weltraumwissenschaften und Satellitenmodellierung.
Prof. Dr. Meike List: „Ich freue mich sehr, dass das Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik das Interesse der UBRA und somit auch der universitären Forschungslandschaft in Bremen geweckt hat. Mit den zentralen Themen des Instituts in den Bereichen Erdbeobachtung und Navigation mit Quantensensorik werden wir zukünftig einen großen Beitrag in Bremen leisten. Ich bin gespannt und freue mich auf die Zusammenarbeit im Kontext der UBRA und die ersten gemeinsamen Erfolge.“
Synergien am Standort Bremen
Mit seiner Forschung bereichert das DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik die gemeinsamen Wissenschaftsschwerpunkte „Meeres-, Polar- und Klimaforschung“ sowie „Minds, Media, Machines“ innerhalb der U Bremen Research Alliance. Darüber hinaus ergeben sich enge Anknüpfungspunkte zu weiteren Forschungseinrichtungen im Bereich Luft- und Raumfahrt – einem ausgewiesenen Stärkeprofil des Wissenschaftsstandorts Bremen innerhalb Europas.
Prof. Dr. Jutta Günther, Vorstandsvorsitzende der U Bremen Research Alliance und Rektorin der Universität Bremen, erklärt: „Mit dem DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik gewinnen wir eine Mitgliedseinrichtung, die mit ihrer Forschung an zentralen globalen Herausforderungen arbeitet. Das Institut fügt sich ideal in die strategische Ausrichtung unserer Allianz ein und stärkt ihre wissenschaftliche Vielfalt.“
Über die U Bremen Research Alliance
Die U Bremen Research Alliance vereint die Universität Bremen mit dreizehn außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus allen vier großen deutschen Wissenschaftsorganisationen – der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft – sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Gemeinsam gestalten die Partnerinstitutionen einen abgestimmten Raum für Forschung, Infrastruktur und Innovation – „von der Tiefsee bis ins Weltall“.
Kontakt
Merle El-Khatib
U Bremen Research Alliance Kommunikation und Marketing
Telefon: +49 (0)421 218-60046
E-Mail: merle.el-khatib@vw.uni-bremen.de
Jana Hoidis
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Oldenburg, Geesthacht, Kiel
Telefon: +49 (0)421 24420-1908
E-Mail: jana.hoidis@dlr.de
https://www.bremen-research.de/research-alliance
https://www.dlr.de/de/si/
Prof. Dr. Jutta Günther (links) und Prof. Dr.-Ing. Rainer Fechte-Heinen (rechts) heißen Prof. Dr. Me ...
Quelle: Merle El-Khatib
Copyright: U Bremen Research Alliance
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Organisatorisches
Deutsch

Prof. Dr. Jutta Günther (links) und Prof. Dr.-Ing. Rainer Fechte-Heinen (rechts) heißen Prof. Dr. Me ...
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