UNINOVIS-Partner teilen Expertise zu digitalen Lehrkooperationen mit THWS-Mitarbeitenden
Bei einem hybriden Workshop der Hochschulallianz UNINOVIS hat der Allianz-Partner The Hague University of Applied Sciences (THUAS) Erfahrungen rund um digitale Lehrkooperationen mit Lehrenden und Mitarbeitenden der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) geteilt. Reinout Klamer, Virtual Collaboration Coordinator der THUAS und Experte für digitale Lehrkooperationen, führte in das Zukunftsthema ein, teilte praktische Erfahrungen und erarbeitete mit den Teilnehmenden interaktiv Ideen für „Collaborative Online International Learning“ (COIL) an der THWS. Diese neuen Lehr- und Lernformate ermöglichen in Zukunft effiziente, internationale und praxisorientierte Lehrkooperationen.
Digitale, internationale und kollaborative Lehre
In der europäischen Hochschullandschaft sind COIL-Formate ein strategisch wichtiger Baustein für die Internationalisierung. Durch kooperative Lehrformate werden Studierende und Lehrende über Ländergrenzen hinweg für gemeinsame Projekte und Diskussionen virtuell vernetzt. Dieser Prozess fördert die interkulturelle Interaktion direkt im Studium. Zudem bietet er Hochschulen eine kosteneffiziente Methode, um globale Erfahrungen für alle Studierenden im Sinne der „Internationalisation at Home“ möglich zu machen, ohne dafür reisen zu müssen.
„COIL-Formate sind für uns besonders interessant, da sie Internationalität und wertvolle interkulturelle Erfahrungen auf effiziente Weise direkt in das Studium integrieren“, betont Matthias Karl, Abteilungsleiter des Zentrums Digitale Lehre (ZDL) der THWS. „Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, in diesem Bereich von einem erfahrenen Partner wie der THUAS lernen zu können.“
Gelebte Synergien innerhalb der Hochschulallianz
Als Gründungsmitglied der Hochschulallianz UNINOVIS leitet die THWS das Arbeitspaket „Lifelong Learning“ und ist maßgeblich in die Entwicklung gemeinsamer Lehrformate involviert. Der Austausch und Wissenstransfer zwischen Partnern ist ein zentrales Element der UNINOVIS-Vision und Grundlage für die in Zukunft geplanten, gemeinsamen Lehrformate. Bereits in diesem Jahr soll ein erstes COIL-Format in Zusammenarbeit zwischen der THWS, der Tampere University of Applied Sciences (Finnland) und der German-Jordanian University (Jordanien) entwickelt werden.
„Der Workshop ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir innerhalb der Hochschulallianz voneinander lernen und profitieren können“, hebt Carolin Gläser hervor, wissenschaftliche Referentin für die transnationalen UNINOVIS-Studienangebote an der THWS und Leiterin des UNINOVIS Arbeitspaketes „Lifelong Learning“. „Wir freuen uns sehr, mit der THUAS einen Allianz-Partner an der Seite zu haben, der seine Expertise in diesen modernen Lehrformaten an uns weitergibt. Genau diese Impulse innerhalb der Allianz ermöglichen uns eine stetige Weiterentwicklung als Hochschule.“
Über UNINOVIS
Als EU-gefördertes Projekt vereint UNINOVIS acht Hochschuleinrichtungen aus ganz Europa. Ziele des Zusammenschlusses sind die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Bereich der angewandten Datenwissenschaft, um den gesellschaftlichen Herausforderungen von heute zu begegnen. Die Allianz arbeitet unter dem Motto „Data for L.I.F.E.“ und konzentriert sich dabei auf lebenslanges Lernen, Innovation und Integration, die Förderung des ökologischen und digitalen Wandels sowie europäische Exzellenz. Die Allianz trägt zum Aufbau eines datenkompetenten, integrativen und nachhaltigen Europas bei, in dem Wissen und Innovation sowohl den Menschen als auch dem Planeten dienen.
Weitere Informationen über UNINOVIS – Data for L.I.F.E.
Über die THWS
Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.100 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.
THWS-Mitarbeitende beim Online-Workshop: Um Internationalisierung für alle möglich zu machen, entwic ...
Quelle: THWS/Helene Lüpfert
Copyright: THWS/Helene Lüpfert
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
Pädagogik / Bildung
überregional
Studium und Lehre, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

THWS-Mitarbeitende beim Online-Workshop: Um Internationalisierung für alle möglich zu machen, entwic ...
Quelle: THWS/Helene Lüpfert
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