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02.02.2026 12:53

Endlager und tiefer Untergrund: Staatssekretärin übergibt Förderurkunde

Christian Könemann Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie

    Die Nutzung des tiefen geologischen Untergrunds wird angesichts von Klimakrise und geopolitischen Herausforderungen wichtiger – etwa für Geothermie, CO₂‑Speicherung oder Rohstoffgewinnung. Gleichzeitig hat die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland rechtlich Vorrang. Welche Zielkonflikte daraus entstehen und wie sie die Endlagersuche beeinflussen, untersucht ein neues, vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördertes Projekt am KIT. Zur Übergabe der Förderurkunde durch Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN, am 4. Februar 2026 sind Medien eingeladen. Anmeldung an jonas.moosmueller@kit.edu.

    Ziel des Projekts „Herausforderungen für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle durch die Nutzung des tiefen Untergrunds“ (HErAN) ist es, im Austausch zwischen Beteiligten aus der Praxis und aus der Wissenschaft ein umfassendes und praxisrelevantes Verständnis der möglichen Wechselwirkungen, erwartbaren Spannungsfelder, Risiken und Leerstellen in Bezug auf Planung, Governance und Forschung zu entwickeln. Das HErAN-Projektteam ermittelt dazu Herausforderungen und Ungewissheiten aus naturwissenschaftlich-technischer und rechtswissenschaftlich-ethischer Perspektive, identifiziert Planungsbedarfe und entwickelt Ansätze einer umfassenden Long-Term-Governance für den tiefen Untergrund. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die langfristig sichere und resiliente Entsorgung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland.

    HErAN ist auf zwei Jahre angelegt. Das Projekt leitet das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT, das sich seit Jahrzehnten mit soziotechnischen Fragen der Endlagerung befasst und die Politik berät. Projektpartner sind das Öko-Institut e. V. und die Schweizer risicare GmbH.

    BMUKN-Staatssekretärin überreicht Förderurkunde für Projekt zur Endlagerforschung

    am Mittwoch, 04. Februar 2026, ab 10:00 Uhr

    Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT, Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe

    Programm

    10:00 Uhr Begrüßung
    Dr. Stefan Schwartze, Vizepräsident Finanzen, Personal und Infrastruktur des KIT

    10:10 Uhr Grußwort und Übergabe der Förderurkunde
    Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN

    10:20 Uhr Vorstellung des Projekts HErAN und anschließender Austausch zum Projekt
    Dr. Sophie Kuppler, Projektleitung, ITAS

    Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Jonas Moosmüller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ITAS, Tel.: +49 721 608-26796, E-Mail: jonas.moosmueller@kit.edu


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie, Geowissenschaften, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Pressetermine
    Deutsch


     

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