idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
04.02.2026 10:51

Auf der Suche nach E.T.: Sind wir allein im Universum?

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    Wissenschaftlicher Vortrag über Kosmologie, Astrophysik und moderne SETI-Forschung am 9. Februar 2026 an der TU Berlin

    Gibt es außerirdische Intelligenz im Universum? Und wenn ja, warum haben wir bislang keine eindeutigen Spuren gefunden? Mit diesen zentralen Fragen zur Suche nach extraterrestrischer Intelligenz beschäftigt sich Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß im Rahmen eines Vortrags am 9. Februar an der TU Berlin. Sprechen wird der Wissenschaftler, der von 2003 bis 2020 das Fachgebiet Raumfahrttechnik an der TU Berlin leitete, über aktuelle Erkenntnisse aus der Kosmologie, Astrophysik und SETI-Forschung; das Akronym steht für Search for Extraterrestrial Intelligence (dt.: Suche nach extraterrestrischer Intelligenz). Dabei geht auch es um technologische Grenzen, mögliche Fehlannahmen bei der Suche sowie grundsätzliche Fragen zur Entwicklung und Sichtbarkeit intelligenter Zivilisationen.

    Einführend wird sich Klaus Brieß u.a. mit der Entstehung des Universums anhand der Urknall-Theorie befassen. Zudem werden klassische kosmologische Weltmodelle vorgestellt sowie die Rolle von dunkler Materie und dunkler Energie.

    Sci-Fi oder Wissenschaft? Wie man außerirdische Intelligenz findet

    In einem zweiten Teil widmet sich Klaus Brieß der systematischen Suche nach außerirdischen Zivilisationen. Erläutert werden wichtige wissenschaftliche Methoden wie die Drake-Gleichung, mit der Wissenschaftler*innen versuchen, die Anzahl technisch entwickelter Zivilisationen in unserer Galaxis abzuschätzen – trotz großer Unsicherheiten bei den zugrunde liegenden Parametern.

    Im Fokus steht außerdem das sogenannte Fermi-Paradoxon. Es erklärt, warum es trotz hoher Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben bisher keine belastbaren Beweise dafür gibt. Diskutiert werden auch weitere Erklärungsansätze, darunter die Rare-Earth-Hypothese, die Filter-Hypothese, die Cosmic-Zoo-Hypothese, die Dunkler-Wald-Hypothese sowie die Simulations-Hypothese.

    Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei.

    Zeit: 9. Februar 2026, 18 bis 22 Uhr
    Ort: Technische Universität Berlin, Architekturgebäude (am Ernst-Reuter-Platz), Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin, Hörsaal A151


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    M.Sc. Jens Freymuth
    Fachgebiet Raumfahrttechnik
    Technische Universität Berlin
    E-Mail: jens.freymuth@tu-berlin.de
    Tel.: 030/31425207


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).