idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
04.02.2026 11:18

Schatten, Zärtlichkeit, Widerstand

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    Gala zum 30-jährigen Bestehen des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung im Hebbel am Ufer am 13. Februar 2026

    Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der Technischen Universität Berlin feiert am 13. Februar 2026 sein 30-jähriges Bestehen mit einer Gala im Hebbel am Ufer (HAU1). Der Festakt bildet zugleich den Abschluss der Ringvorlesung „GESCHLECHT DENKEN. Kritische Ontologien der Gegenwart“, die das Wintersemester 2025/26 geprägt hat.

    Im Zentrum des Abends steht die Aufführung des kontrapunktischen Textzyklus „Im Schatten der Präsenz“. Das vielstimmige Bühnenprojekt ist keine lineare Erzählung, sondern ein Resonanzraum: ein Chor der Ungewählten, eine Musik der Unterbrechung und eine Einladung zuzuhören – auch in den Zwischenräumen und im Verborgenen. Acht Stimmen und ein Kontrabass verbinden Texte und Lieder zu einem dichten Geflecht über Zeugenschaft, Zärtlichkeit und Aufstand. Wo Sprache bricht, wird Präsenz spürbar; wo Sichtbares fehlt, wirkt Widerstand.

    Stimme, Sichtbarkeit und Präsenz

    Das Stück erkundet, wie Erinnerung, Fürsorge und demokratisches Miteinander im Spannungsfeld von Gesetz, Macht und sozialer Norm erfahrbar werden. Es stellt Fragen nach Stimme, Sichtbarkeit und Präsenz: Wer darf sprechen? Wer bleibt im Schatten? Und wo entsteht Präsenz gerade dort, wo sie nicht erwartet wird?

    Die Texte stammen von Prof. Dr. Sabine_ Hark (TU Berlin) und basieren auf ihrem Buch „Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation“ (2021). Sie übersetzen theoretische Überlegungen in ästhetische, musikalische und performative Formen. Die Musik komponierte Lisa Hoppe. Es performen Julian Bender, Noah Ebert Gomez, Christian Find, Petra Goldkuhle, Hanna Hacker, Marion Henkelmann, Sasha Lurje, Mila Thoma und Lor Willkomm. Der szenische Raum entstand in Kooperation mit dem Studiengang Bühnenbild | Szenischer Raum der TU Berlin. Künstlerische Beratung: Gertrud Schrader.

    Geschlecht denken

    Die Ringvorlesung „Geschlecht denken“ eröffnete das Jubiläumsjahr des ZIFG und versammelte interdisziplinäre Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und Praxis. Im Fokus standen Geschlecht als historisch, diskursiv und institutionell hervorgebrachte Kategorie sowie Fragen nach Macht, Subjektivierung, Gewalt, Sorge und Verbündet-Sein in gegenwärtigen Geschlechterordnungen.

    Im Anschluss an die Aufführung lädt das ZIFG zu einem Empfang im Foyer und in der Bar des HAU1 ein.

    Veranstaltungsinformationen

    Datum: 13. Februar 2026
    Zeit: 19–22 Uhr
    Ort: HAU Hebbel am Ufer, HAU1, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
    Tickets: 15 € / ermäßigt 9 €, über den Ticketverkauf des HAU: https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2501651?_locale=de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Sabine_ Hark
    Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG)
    Fakultät 1 – Geistes- und Bildungswissenschaften
    Technische Universität Berlin
    E-Mail: sabine.hark@tu-berlin.de


    Weitere Informationen:

    https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2501651?_locale=de Ticketverkauf des HAU


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).