Gala zum 30-jährigen Bestehen des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung im Hebbel am Ufer am 13. Februar 2026
Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der Technischen Universität Berlin feiert am 13. Februar 2026 sein 30-jähriges Bestehen mit einer Gala im Hebbel am Ufer (HAU1). Der Festakt bildet zugleich den Abschluss der Ringvorlesung „GESCHLECHT DENKEN. Kritische Ontologien der Gegenwart“, die das Wintersemester 2025/26 geprägt hat.
Im Zentrum des Abends steht die Aufführung des kontrapunktischen Textzyklus „Im Schatten der Präsenz“. Das vielstimmige Bühnenprojekt ist keine lineare Erzählung, sondern ein Resonanzraum: ein Chor der Ungewählten, eine Musik der Unterbrechung und eine Einladung zuzuhören – auch in den Zwischenräumen und im Verborgenen. Acht Stimmen und ein Kontrabass verbinden Texte und Lieder zu einem dichten Geflecht über Zeugenschaft, Zärtlichkeit und Aufstand. Wo Sprache bricht, wird Präsenz spürbar; wo Sichtbares fehlt, wirkt Widerstand.
Stimme, Sichtbarkeit und Präsenz
Das Stück erkundet, wie Erinnerung, Fürsorge und demokratisches Miteinander im Spannungsfeld von Gesetz, Macht und sozialer Norm erfahrbar werden. Es stellt Fragen nach Stimme, Sichtbarkeit und Präsenz: Wer darf sprechen? Wer bleibt im Schatten? Und wo entsteht Präsenz gerade dort, wo sie nicht erwartet wird?
Die Texte stammen von Prof. Dr. Sabine_ Hark (TU Berlin) und basieren auf ihrem Buch „Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation“ (2021). Sie übersetzen theoretische Überlegungen in ästhetische, musikalische und performative Formen. Die Musik komponierte Lisa Hoppe. Es performen Julian Bender, Noah Ebert Gomez, Christian Find, Petra Goldkuhle, Hanna Hacker, Marion Henkelmann, Sasha Lurje, Mila Thoma und Lor Willkomm. Der szenische Raum entstand in Kooperation mit dem Studiengang Bühnenbild | Szenischer Raum der TU Berlin. Künstlerische Beratung: Gertrud Schrader.
Geschlecht denken
Die Ringvorlesung „Geschlecht denken“ eröffnete das Jubiläumsjahr des ZIFG und versammelte interdisziplinäre Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und Praxis. Im Fokus standen Geschlecht als historisch, diskursiv und institutionell hervorgebrachte Kategorie sowie Fragen nach Macht, Subjektivierung, Gewalt, Sorge und Verbündet-Sein in gegenwärtigen Geschlechterordnungen.
Im Anschluss an die Aufführung lädt das ZIFG zu einem Empfang im Foyer und in der Bar des HAU1 ein.
Veranstaltungsinformationen
Datum: 13. Februar 2026
Zeit: 19–22 Uhr
Ort: HAU Hebbel am Ufer, HAU1, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
Tickets: 15 € / ermäßigt 9 €, über den Ticketverkauf des HAU: https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2501651?_locale=de
Prof. Dr. Sabine_ Hark
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG)
Fakultät 1 – Geistes- und Bildungswissenschaften
Technische Universität Berlin
E-Mail: sabine.hark@tu-berlin.de
https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2501651?_locale=de Ticketverkauf des HAU
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Gesellschaft, Sprache / Literatur
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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