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06.02.2026 13:05

curATime erhält Förderung für 2. Umsetzungsphase: Personalisierte Therapiekonzepte gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Veronika Wagner M.A. Unternehmenskommunikation
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Das gemeinsam von der TRON gGmbH, der Universitätsmedizin Mainz und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelte Zukunftscluster curATime – Cluster für Atherothrombose und Individualisierte Medizin wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für eine zweite Förderphase ausgewählt. Diese Entscheidung stärkt die Mission, innovative Lösungen für die Prävention und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu entwickeln – mit dem Ziel, die Lebensqualität von Millionen Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. curATime erhält für die dreijährige Umsetzungsphase eine Fördersumme von insgesamt 15 Millionen Euro.

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weltweit häufigste Todesursache – und für Millionen Menschen eine tägliche Bedrohung. Mit dem Zukunftscluster curATime bündeln die TRON gGmbH, die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit starken Partnern aus der Rhein-Main-Pfalz-Region ihre Expertise, um Forschungsexzellenz und technologische Innovation zusammenzuführen. Ziel ist es, neue Behandlungsansätze für Herz-Kreislauf-Erkrankungen schneller in die Anwendung zu bringen und die Region als führenden Standort für biomedizinische Innovationen zu stärken.

    „Ich freue mich außerordentlich über die Entscheidung des Bundes, curATime in eine zweite Förderphase aufzunehmen. Dieser Erfolg ist ein starkes Signal für die Exzellenz der Gesundheitsforschung in Rheinland-Pfalz und ein Beleg dafür, welche Innovationskraft in unserer Wissenschaftslandschaft und Universitätsmedizin steckt. Herz-Kreislauferkrankungen gehören zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Dass hier in Mainz – durch die überzeugende Zusammenarbeit von TRON, der Universitätsmedizin und dem DFKI – wegweisende Lösungen entwickelt werden, ist von enormer Bedeutung für Patientinnen und Patienten, für unsere Gesellschaft und für den Forschungsstandort Rheinland-Pfalz insgesamt“, so Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch.

    In der kommenden dreijährigen Förderphase wird curATime sein leistungsstarkes Innovationsökosystem für Herz-Kreislauf-Forschung in Rheinland-Pfalz weiter ausbauen. Mithilfe künstlicher Intelligenz und innovativer RNA-Therapien werden konkrete Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen entwickelt.

    „Individualisierte Medizin und personalisierte Therapie sind ein wichtiges Zukunftsthema, zu dem das Cluster curATime hochmoderne Ansätze entwickelt. Ich gratuliere allen Beteiligten zur Weiterförderung dieses innovativen Projekts durch das Bundesforschungsministerium“, betont auch Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Die Förderung ist eine großartige Bestätigung der Leistungsfähigkeit der Lebenswissenschaften am Standort Mainz sowie in Rheinland-Pfalz allgemein. Dabei profitiert das Zukunftscluster curATime von der engen Verzahnung von Grundlagenforschung und klinisch-therapeutischer Anwendung, die insbesondere im Bereich Biotechnologie in den vergangenen Jahrzehnten gezielt und nachhaltig gefördert wurde.“

    Prof. Dr. Johnny Kim, curATime-Clustersprecher und Direktor des Departments für Cardiovascular Therapeutics am TRON, betont: „Die positiven Ergebnisse aus der ersten Förderphase zeigen, wie relevant unser Ansatz ist, RNA-Innovationen mit Künstlicher Intelligenz zu verbinden, um kardiovaskuläre Erkrankungen besser zu verstehen und zu behandeln. Besonders wichtig ist für mich die enge Zusammenarbeit von Klinik, Wissenschaft und Industrie – so schaffen wir echten Mehrwert. Mit curATime wollen wir alte Strukturen aufbrechen und eine Kultur der Wertschöpfung etablieren. Davon profitieren vor allem Patientinnen und Patienten durch schnellere, innovative Lösungen. Zugleich stärken wir die Rhein-Main-Pfalz-Region als lebendiges Innovationsökosystem und leisten einen Beitrag, biomedizinische Entwicklungen in Deutschland schneller in die Anwendung zu bringen.“

    Die Förderentscheidung des BMFTR ist für curATime ein entscheidender Schritt, um gemeinsam mit den Partnern neue Wege in der Prävention und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu beschreiten und die Translation innovativer Forschung in die klinische Anwendung voranzutreiben.

    Die Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) ist eine 2019 gestartete Fördermaßnahme des BMFTR zur Stärkung des Wissens- und Technologietransfers. Mit dem regionalen Ansatz der Clusterförderung sollen Zukunftscluster ganz neu entstehen, zudem soll das innovative Potenzial einer Region ausgeschöpft und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, technologische sowie soziale Innovationen schneller in den Alltag der Menschen zu bringen. Gleichzeitig sollen die Zukunftscluster dazu beitragen, den Standort Deutschland in Forschung und Entwicklung national und international weiter voranzubringen.

    curATime ist eines der Zukunftscluster der zweiten Wettbewerbsrunde, die jetzt für eine zweite Umsetzungsphase ausgewählt wurden.

    Weitere Informationen online: https://www.curATime.org | https://www.Clusters4Future.de

    Pressekontakte:

    Dr. Tina Büchling, Unternehmenskommunikation, TRON gGmbH
    Telefon 06131 2161-470, E-Mail: curatime@tron-mainz.de

    Veronika Wagner, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz
    Telefon 06131 17-8391, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

    Christian Heyer, Unternehmenskommunikation, DFKI Kaiserslautern
    Telefon 0631 20575-1710, E-Mail: uk-kl@dfki.de 

    Über die TRON – Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH
    Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH) ist ein international anerkanntes translationales Forschungsinstitut mit Sitz in Mainz. TRON entwickelt innovative Diagnostika und Wirkstoffe für die immuntherapeutische Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskulären Erkrankungen (CVDs) und anderen schweren Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung neuer Plattformen für personalisierte Therapiekonzepte sowie der Identifizierung aussagekräftiger Biomarker. Dem Translationsprinzip folgend bringen wir vielversprechende Ideen aus der Grundlagenforschung schnell und effizient in die klinische Anwendung. In enger Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen, Biotechnologieunternehmen und der pharmazeutischen Industrie steht TRON an der Spitze der innovativen Wirkstoffentwicklung. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.tron-mainz.de.

    Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter https://www.unimedizin-mainz.de.

    Über das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
    Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen und Darmstadt, Labore in Berlin und Lübeck, sowie eine Außenstelle in Trier. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Wertschöpfung mit gesellschaftlicher Wertschätzung. Das DFKI forscht seit über 35 Jahren an KI für den Menschen und orientiert sich an gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlicher Exzellenz in den entscheidenden zukunftsorientierten Forschungs- und Anwendungsgebieten der Künstlichen Intelligenz. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“. Aktuell forschen ca. 1.500 Mitarbeitende aus über 76 Nationen an innovativen Software-Lösungen. Weitere Informationen unter https://www.dfki.de.


    Weitere Informationen:

    https://www.curATime.org


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    curATime ist eines der Zukunftscluster der zweiten Wettbewerbsrunde, die jetzt für eine zweite Umsetzungsphase ausgewählt wurden.
    curATime ist eines der Zukunftscluster der zweiten Wettbewerbsrunde, die jetzt für eine zweite Umset ...

    Copyright: TRON gGmbH


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    curATime ist eines der Zukunftscluster der zweiten Wettbewerbsrunde, die jetzt für eine zweite Umsetzungsphase ausgewählt wurden.


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