Am 20. Februar lädt die Universität Bielefeld zur 3. Pädagogik-Olympiade ein. Unter dem Motto „Wie wollen wir lernen?“ diskutieren so viele Schüler*innen wie nie zuvor mit Wissenschaft und Praxis darüber, wie Schule junge Menschen in krisenhaften Zeiten stärken kann. Erwartet werden rund 1.100 Schüler*innen aus der Region mit insgesamt 120 Wettbewerbsbeiträgen. Das Organisationsteam um Professor Dr. Ullrich Bauer hat Gäste wie Professor Dr. Klaus Hurrelmann und Professor Dr. Wilhelm Heitmeyer eingeladen.
Die bundesweit beachtete Bielefelder Pädagogik-Olympiade bringt Schüler*innen, pädagogische Praxis und Wissenschaft im dritten Jahr in Folge an der Universität Bielefeld zusammen. Geleitet wird die Pädagogik-Olympiade von Professor Dr. Ullrich Bauer von der Fakultät für Erziehungswissenschaft. „Das kontinuierlich große Interesse zeigt, dass wir die Pädagogik-Olympiade an der Universität zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln. Das Interesse zeigt auch, wie groß das Bedürfnis von Schüler*innen ist, Schule und Lernen aktiv mitzugestalten.“
Im Mittelpunkt stehen bewusst die Perspektiven der Schüler*innen. Wegen der Rekordbeteiligung findet die Pädagogik-Olympiade erstmals im Audimax der Universität statt. Die Schüler*innen präsentieren während der Olympiade auch ihre kreativen Beiträge zur Fragestellung „Wie wollen wir lernen?“ und bringen ihre neuen Ideen ein.
Das Programm: Vorträge, Austausch, Auszeichnung
Bereits am Vormittag geht es um zentrale Fragen zeitgemäßer Lernkulturen: Wie kann Lernen in einer krisenhaften Gesellschaft gelingen? Welche Rolle spielen Selbstwirksamkeit, demokratische Teilhabe und Verantwortung? Wie muss Schule gestaltet sein, um jungen Menschen Orientierung und Handlungskompetenz zu vermitteln?
Impulse geben unter anderem Margret Rasfeld und Jamila Tressel („Schule im Aufbruch“) mit Perspektiven für eine neue Lernkultur jenseits traditioneller Unterrichtslogiken. Gudrun Quenzel beleuchtet Lernen als demokratische Praxis und Ort politischer Bildung. Klaus Hurrelmann ordnet Schule als Raum der „produktiven Realitätsverarbeitung“ in Zeiten multipler Krisen ein. Eine Podiumsdiskussion sowie eine offene Fragerunde mit Schüler*innen sorgen für einen Austausch auf Augenhöhe.
Am Nachmittag werden die Preise der Pädagogik-Olympiade 2026 verliehen. Die ausgezeichneten Arbeiten aus fünf Themenbereichen geben Einblick in die Sichtweisen, Erfahrungen und Zukunftsentwürfe junger Menschen. Laudator ist unter anderem der Bielefelder Soziologe und Erziehungswissenschaftler Wilhelm Heitmeyer.
Die Pädagogik-Olympiade an der Universität Bielefeld wird organisiert in Zusammenarbeit mit dem Verband der Pädagogiklehrerinnen und Pädagogiklehrer sowie Tobias Kammer („smartwärts“), erfolgreicher Pädagogik-Lehrer und bekannt von seinem Youtube-Format.
Prof. Dr. Ullrich Bauer, Universität Bielefeld
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Telefon: 0521 106-6876 (Sekretariat)
E-Mail: ullrich.bauer@uni-bielefeld.de
https://paedagogik-olympiade.de/
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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