Mit dem neuen Format der „Impact Stories“ veranschaulicht das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den Einfluss von Forschung außerhalb der Wissenschaft. Die prägnanten Übersichten mit vielen Bildern, Stimmen aus Forschung und Praxis, Grafiken und Filmen machen deutlich, warum und wie wissenschaftliches Wissen entsteht und welche Wirkung es entfaltet.
Forschung soll unterschiedliche Ansprüche erfüllen: Während Grundlagenforschung eher langfristig orientiert ist, sollen Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Wissenschaft auch unmittelbar von Nutzen für die breite Öffentlichkeit sein. Das DIPF bietet nun ein neues Info-Angebot, um diese Wirkung der Wissenschaft – auf Englisch „Impact“ – zu veranschaulichen: die Impact Stories. Sie begleiten wissenschaftliche Arbeiten in kurzen Übersichten von der Idee bis zur Wirkung. „Wir möchten den Mehrwert unserer wissenschaftlichen Arbeit für die Bildungspraxis, die Politik und die gesamte Gesellschaft möglichst transparent aufbereiten und zeigen, wie er entsteht“, erläutert Dr. Juliane Grünkorn, Leiterin des Referats Kommunikation am DIPF. Das Referat erstellt die Impact Stories in engem Austausch mit den wissenschaftlichen Expert*innen des Leibniz-Instituts.
Die Impact Stories: Aufbau und Beispiel
Die Impact Stories sind Teil der DIPF-Website. Nach einem einführenden Editorial erzählen sie entlang von vier Kategorien die Geschichte einer wissenschaftlichen Arbeit und ihrer Wirkung. Hinter den anklickbaren Kategorien finden sich kurze anschauliche Texte, die mit Fotos, Filmen, Grafiken, Verlinkungen, Steckbrief-Übersichten und Stimmen aus Forschung und Praxis angereichert sind. Die erste Kategorie „Die Vorgeschichte“ erläutert die Ausgangslage und die Relevanz des Themas. Sie macht den Handlungsbedarf und die konkreten Zielgruppen deutlich. Die zweite Kategorie „Das Projekt“ stellt die Forschungsarbeit vor und skizziert kurz die Methodik sowie besondere Ansätze und Innovationen. Die dritte Kategorie „Die Ergebnisse“ beschreibt die konkreten Resultate und sichtbare Veränderungen, die angestoßen wurden. Die vierte Kategorie „Folgen und Impact“ veranschaulicht schließlich die längerfristige Wirkung der Ergebnisse und wie sie in der Praxis aufgegriffen werden – inklusive der zukünftigen Perspektive.
Zum Beispiel bringt eine dieser Stories Interessierten die Arbeit und die Wirkung des Projekts „enorM – Lernen von (über)MORGEN“ näher. Im Rahmen des Projekts, das als Teil des Wissenschaftsjahrs 2022 – Nachgefragt! vom damaligen Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, haben sich Schüler*innen und Forschende des DIPF in mehreren Austausch-Formaten mit dem Lernen in der Zukunft auseinandergesetzt. Dieser Austausch ist in frei verfügbare Produkte eingeflossen. Dazu zählt eine Podcast-Reihe, in der sich Schüler*innen mit den DIPF-Expert*innen über das Thema unterhalten haben. Außerdem illustrieren „Graphic Recordings“ in Zeichnungen die Ergebnisse von Workshops, zum Beispiel zum Thema „KI in der Schule“. Nicht zuletzt wurde das Onlinespiel „New School Tools“ gemeinsam mit den Schüler*innen entwickelt und von einer Agentur umgesetzt. In das Game wurden die erarbeiteten Zukunftsideen integriert. Als Spieler*in muss man ein Labyrinth durchqueren und dabei Aufgaben lösen, um Anregungen und Impulse für das Lernen in der Zukunft zu sammeln. Obgleich das Projekt selbst im Jahr 2022 durchgeführt wurde und nur für ein Jahr angelegt war, wird das wissenschaftliche Projektteam auch jetzt noch regelmäßig angefragt, die entwickelten Ideen gegenüber Politik, Praxis und Wissenschaft in Publikationen, Vorträgen, Beratungen und Workshops vorzustellen.
Geschichten von Menschen und Projekten, die etwas verändern – nur ein Klick entfernt
Neben „enorM“ wurden zahlreiche weitere wissenschaftliche Arbeiten und ihre Ergebnisse als Impact Stories aufbereitet. Besucher*innen erfahren dabei unter anderem mehr über eine Online-Plattform mit umfangreichen Informationen zu Lernstörungen und über Broschüren, die das Wissen über gute Ganztagsangebote für Kinder und Jugendliche aufbereiten.
Sämtliche Impact Stories sind hier verfügbar: http://www.dipf.de/de/wissenstransfer/impact-stories
Pressekontakt:
Philip Stirm, DIPF, +49 (0)69 24708-123, p.stirm@dipf.de
Über das DIPF:
Das DIPF ist das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation mit Standorten in Frankfurt am Main und in Berlin. Es will dazu beitragen, Herausforderungen in der Bildung und für das Erforschen von Bildung zu bewältigen. Dafür unterstützt das Institut Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen, Wissenschaft, Verwaltung und Politik mit Forschung, digitaler Infrastruktur und Wissenstransfer. Übergreifendes Ziel all dieser Aktivitäten und Angebote ist eine qualitätsvolle, verantwortliche, international anschlussfähige und Gerechtigkeit fördernde Bildung, die zudem bestmöglich erforscht werden kann. http://www.dipf.de
Dr. Juliane Grünkorn, +49 (0)69 24708-249, j.gruenkorn@dipf.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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